„Lords of Gravity“ setzen die Schwerkraft außer Kraft

Passen Basketball und Turnkunst zusammen in eine Show? Ja ‐ wenn die Show VERTIGO heißt und die Künstler „Lords of Gravity”. Unter diesem Namen treten Mitglieder des ungarischen Trampolin-Nationalteams als Akrobatik-Basketball-Slam-Dunk-Showteam beim aktuellen Feuerwerk der Turnkunst auf. Sie begeistern mit perfektem Teamwork bei ihren spektakulären Flügen und Sprüngen vom Mini-Trampolin in Richtung Basketballkorb, bei der die Schwerkraft außer Kraft gesetzt zu sein scheint.

Schon aus diesem Grund beschreibt der Name „Lords of Gravity“ exakt, was die Feuerwerkfans während der VERTIGO Tournee zu sehen bekommen. „Herren der Schwerkraft“ – so könnte man den Namen der fünfköpfigen Gruppe übersetzen. Und wie viel Wahrheit hinter diesem Namen steckt, zeigen „Lords of Gravity“ mit einer ungeahnt spektakulären und absolut innovativen Flugshow – einer Kombination aus schwindelerregender Luftakrobatik und einer Basketball-Slam-Dunk-Show, in der sie sich gegenseitig den Ball im absolut unerwarteten und unmöglich scheinenden Moment präzise zupassen, um ihn keinen Augenaufschlag später im Basketballkorb zu versenken.

Der Termin in der Sparkassen-Arena-Kiel fällt mit dem 16.1.2015 wieder auf einen Freitag. Mit dem Rabatt-Code “SHTV-Rabatt” bekommt ihr 20% Rabatt auf alle bestellten Eintrittskarten: www.feuerwerkderturnkunst.de.

Die Idee, Basketball und Minitrampolin miteinander zu einer unfassbaren Luftakrobatikshow zu verknüpfen, ist nicht neu. Zwei der fünf Artisten von „Lords of Gravity“ treten bereits seit fünf Jahren damit auf. Vor zwei Jahren entschied sich das Team dann, diese Show in ihr Programm aufzunehmen und weiterzuentwickeln. „Die Ideen kommen immer aus dem ganzen Team. Wir inspirieren uns stets gegenseitig und schaffen es nur gemeinsam, die Nummern noch ein bisschen gefährlicher und spektakulärer zu gestalten. Jede Darbietung ist also von der Idee an immer eine Teamleistung“, betont Gabriel Zippenfennig, Manager der „Lords of Gravity“. Bei all den atemberaubenden akrobatischen Flug-Elementen geht es den Künstlern aber nicht nur darum, den Puls der Zuschauer zum Rasen zu bringen. „Wir wollen nicht nur spektakuläre und mit Höchstschwierigkeiten gespickte Akrobatik zeigen, sondern ein perfekt choreografiertes Unterhaltungsprogramm für jeden bieten“, betonen die Athleten.

Bei allem Unterhaltungswert darf indessen nicht vergessen werden, wie viel turnerisches Leistungsvermögen in den Shows der jungen Ungarn steckt. Nicht umsonst hat jeder einzelne von ihnen über 15 Jahre Erfahrung im Hochleistungsturnen. „Die Tricks sehen so leicht aus“, sagt Gabriel Zippenfennig und erklärt: „Aber es ist alles andere als einfach, mit einem Basketball in der Hand Salti und Drehungen zu machen, und dann den Ball im richtigen Moment zu passen, Es besteht immer die Möglichkeit, sich am Ring des Basketballkorbs zu verletzen, und manchmal passiert das auch. Weil alle Mitglieder der Gruppe aber so leistungsfähig und absolut durchtrainiert sind, konnten ernsthafte Verletzungen bislang glücklicher Weise vermieden werden.“

Wie erfolgreich und gefragt die junge Truppe aus Trampolinturnern und Luftakrobaten seit ihrem Zusammenschluss im Jahr 2012 an der University of Physical Education in Budapest bereits ist, zeigt ein Blick auf die Veranstaltungen, bei denen sie bereits aufgetreten sind. Sei es als Pausenunterhaltung in der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA, bei Sportfestivals, Gala-Veranstaltungen, sei es in Einkaufszentren oder in Themenparks – es gibt kaum einen Ort, wo „Lords of Gravity“ noch nicht die Schwerkraft außer Kraft gesetzt haben. Inzwischen sind sie sogar in Werbespots und verschiedenen TV-Shows aufgetreten. Und auch einen Weltrekord haben sie bereits aufgestellt. Bei der NBA Europe Live Tour in Berlin haben sie den weitesten Basketball Slam Dunk der Welt vollbracht und damit Geschichte geschrieben. Wenn sie sich so weiterentwickeln, wie sie es bisher getan haben, dann werden sie künftig allerdings noch viel mehr Geschichte(n) schreiben. So planen sie stets neue Darbietungen, in denen sie Sportarten wie Breakdance, Skateboard, BMX oder auch Rope Skipping zu vollkommen neuen Shows verknüpfen. Klingt vielversprechend und lässt hoffen, diese kreative Bande vielleicht auch bei künftigen Tourneen des „Feuerwerk“ einmal wiederzutreffen.
Denn auch nach nunmehr 28 Jahren des Feuerwerk der Turnkunst scheint es immer noch Darbietungen zu geben, die zuvor noch kein Feuerwerkfan zu Gesicht bekommen hat. Mit all ihrer Kreativität können die fünf Artisten immer wieder glaubhaft vermitteln, dass das Publikum „eine qualitativ hochwertige Show voller unglaublicher turnerischer Tricks erleben wird, die es zuvor noch nie gesehen hat.“

Heike Werner