Tristan Borchert über die C-Lizenz Fitness und Gesundheit im Frühjahr 2017

Im Rahmen meines Bundesfreiwilligendienstes habe ich mich für den C-Lizenz-Lehrgang für Fitness und Gesundheit für Erwachsene und Ältere angemeldet.
Fitness und Gesundheit sind Themen, mit denen sich jeder beschäftigen sollte, da sie einen Grundbaustein für den Alltag bilden und insbesondere für ältere Menschen hochgradig relevant sind.

Der Lehrgang begann am 25. Februar 2017 und endeten mit einer praktischen Prüfung am 21. Mai 2017, nachdem wir zuvor eine theoretische Prüfung abgelegt hatten. Als ich vor dem Beginn des Lehrgangs einen Blick auf die Teilnehmerliste riskierte, bemerkte ich, dass ich bis dato der einzige männliche Teilnehmer war. Aufgrund dessen fuhr ich zum ersten der fünf Wochenenden mit gemischten Gefühlen. Einerseits war ich sehr neugierig und gespannt, da ich zum ersten Mal eine Ausbildung dieser Art besuchte. Anderseits stieg auch die Aufregung, denn die Mehrheit der Teilnehmer waren Frauen und außerdem war ich der Jüngste.
Überraschender Weise gesellte sich noch ein Mann, Holger, zu unserer Runde, mit dem ich mir dann auch ein Zimmer teilte.
Ich hatte bei der Gruppe von Beginn an trotz meiner anfänglichen Zweifel ein gutes Gefühl.

Einigen der Teilnehmer war ich bereits in dem dazugehörigen Grundkurs begegnet und auch die mir bis dahin unbekannten Teilnehmer stellten sich als sehr nett und hilfsbereit heraus. Das ReferentInnen- Team Petra, Katharina und Anke, sowie die beiden Gastreferenten Stefan und Patricia, führten uns gut in die Thematik ein und waren uns über die Zeit eine gute Begleitung.

Der Tagesablauf war klar geregelt: Frühstück gab es von acht bis neun Uhr, danach folgte beispielsweise eine Theorieeinheit oder aber auch ein Praxisteil. Zwischendurch hatten wir eine Mittagspause und auch eine Kaffeepause, um uns für den weiteren Verlauf jeweils zu erholen und zu stärken, denn anschließend wurden wir vor die nächste Theorie- oder Praxiseinheit gestellt. Wenn auch dies gemeistert war, aßen wir gemeinsam unser wohlverdientes Abendbrot und ließen den Tag entspannt ausklingen.

Der Wechsel aus Theorie und Praxis innerhalb unserer Ausbildung bewährte sich, da wir uns nicht ständig endlos lange Vorträge anhören mussten, sondern in praktischen Übungen und Einheiten das erlernte Wissen unmittelbar anwenden konnten. Zusätzlich sorgten die sportlichen Betätigungen für Spaß, Abwechslung und, besonders am Abend, für einen guten Ausgleich und Tagesabschluss. Während unserer Ausbildung erhielten wir auch eine Aufgabe für zu Hause, die sich einerseits als gute Prüfungsvorbereitung eignete und die ich mit großem Lob seitens der Seminarleitung zurückbekam.

Bei Ankündigung der theoretischen Prüfung waren alle Teilnehmer sehr nervös, denn das Wissen von allen vorherigen Wochenenden sollte abgefragt werden. Jedoch stellten wir im Endeffekt fest, dass der Test, den man uns vorlegte, in jedem Fall zu schaffen war.

Wenige Wochen später fanden unser Lehrgang mit einer praktischen Prüfung, die sich wie folgt ereignete, sein Ende:
Ein jeder Teilnehmer bereitete eine Trainingseinheit vor, eine ausführliche Beschreibung dieser inbegriffen, in der er selbst als Übungsleiter agieren sollte. Unsere Prüfer, Katarina und Anke, wählten etwa zwanzig Minuten dieser sechzig-minütigen Trainingseinheit aus, die der jeweilige Prüfling dann als Übungsleiter mit den anderen Prüflingen als Teilnehmer dieser Einheit vorzuführen hatte. Alle Prüflinge brachten die Prüfung erfolgreich hinter sich. Als Abschlussevent wünschten wir uns ein gemeinsames Grillen und ließen somit unser letztes Lehrgangswochenende mit leckerem Essen und gemütlichem Beisammensein ausklingen.

Insgesamt waren der C-Lizenz-Lehrgang eine tolle Ergänzung zu meinem Bundesfreiwilligendienst und ich konnte viele neue Dinge, nicht nur bezüglich des sportlichen Aspekts, lernen und dafür bin ich sehr dankbar.

Text: Tristan Borchert