25 Interessierte aus zehn Vereinen Schleswig-Holsteins nahmen an der Kampfrichter-Ausbildung des männlichen Gerätturnens teil, um mit der B-Lizenz als Kampfrichter oder Kampfrichterin abzuschließen. Bereits im Januar erläuterten die Referenten Philip Schüller und Jona Jensen, beide selbst ausgebildete A-Kampfrichter, die Kunst des Wertens. Grundlage waren hierbei sowohl der international gültige Code de Pointage als auch die sogenannten LK-Stufen des DTB. Neben dem Ermitteln der D-Note standen die Vorgaben für die Abzüge im Bereich der E-Note im Vordergrund.
Unter den Teilnehmenden war nicht ganz die Hälfte auch zuvor bereits als Kampfrichter ausgebildet und im Einsatz. Für sie waren die Änderungen in den seit 2025 gültigen Wertungsvorschriften von besonderem Interesse. „In diesem Jahr haben aber auch weitere ehemalige und aktive Turner sowie Trainer an der Ausbildung teilgenommen“, freute sich Ligaobmann Arne Strickrodt, der diese Ausbildung organisiert hatte. Gemeinsam wurden ein gesamtes Wochenende Übungen erläutert, besprochen und bewertet. Auch Übungen aus vergangen Ligawettkämpfen wurden in der Abendeinheit unter den neuen Wertungsvorschriften kritisch beleuchtet. Durch die Qualifizierungsoffensive Sport des Landes Schleswig-Holstein war die Teilnahme für die angehenden Kampfrichter*innen kostenfrei.
In der im März stattfindenden Prüfung ging es im Rahmen der theoretischen Prüfung um das allgemeine Wissen und das Einordnen der Elemente in ihrer Wertigkeit. In der praktischen Prüfung wurden dann an jedem Gerät sowohl die D- als auch die E-Note ermittelt. Die Prüfung erfolgte nach den Vorgaben des DTB. „Ich gratuliere den Kampfrichtern zu den bestandenen Prüfungen, wünsche ihnen ein faires und schnelles Händchen beim Werten. Philip und Jona danke ich für die kompetenten Ausführungen und Vermittlungen der Inhalte“, so Arne Strickrodt nach der Prüfung.





