Sport macht Spaß und wirkt ganz nebenbei präventiv auf viele Erkrankungen. Mit dem bundesweiten Projekt „Bewegung gegen Krebs“ machen die Deutsche Krebshilfe, der DOSB und die Deutsche Sporthochschule Köln gemeinsam auf die enorme Bedeutung von Sport und Bewegung in der Krebsprävention- und Nachsorge aufmerksam.
Viele wären gerne aktiver, wissen aber nicht, wie sie beginnen sollen. Mit dem Projekt möchten die Initiator*innen gemeinsam mit Ihnen genau an dieser Stelle ansetzen. Freude an regelmäßiger Bewegung und Sport soll vermittelt und Tipps und Hilfen für den Einstieg in ein sportlich aktiveres Leben gegeben werden.
Der TKF sucht Übungsleiter*innen/ÜL-Helfer*innen für die Gruppen:
Eltern-Kind-Turnen – Kinderturnen – Gerätturnen
Übungsleiter C-Lizenz wäre super, ist zu Beginn noch nicht zwingend erforderlich, kann während der Tätigkeit erworben werden; Erfahrungen im Umgang mit Kindern/Jugendlichen sind wünschenswert.
Die Vergütung richtet sich nach der Qualifikation und Erfahrung.
Beim gut besuchten Landesturntag des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes, mit knapp 160.000 Mitgliedern der größte Sportfachverband in Schleswig-Holstein, konnten Präsident Hans-Jürgen Kütbach und Geschäftsführer Stefan Diephaus hochrangige Gäste aus dem Sport und der Politik begrüßen. Darunter die Vorsitzende des Innenausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages und sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Barbara Ostmeier, Staatssekretärin Kristina Herbst, Martin Hartmann (Vizepräsident des Deutschen Turner-Bundes), Doris Birkenbach (Vizepräsidentin des Landessportverbands), Kreispräsident Claus Peter Dieck, Holger Böhm (Vorsitzender des Kreissportverbandes Segeberg) und Harald Krille (Bürgermeister der Gemeinde Trappenkamp).
Eine der großen Persönlichkeiten des TSV Malente und im schleswig-holsteinischen und deutschen Orientierungslauf ist für immer von uns gegangen. Wenige Tage vor ihrem 97. Geburtstag ist Ilse Wallrafe gestorben.
Am Anfang war das Deutsche Turnfest 1973 in Stuttgart, zu dem auch Ilse gefahren war. Um ihre Neugierde zu befriedigen, musste auch der Orientierungslauf ausprobiert werden. Und siehe da, es war gar nicht so schwer und Spaß hat es auch noch gemacht. Kaum zurück in Malente wurde ein Waldgebiet auserkoren, in dem man die ersten Trainings durchführen konnte und 1975 war es dann so weit. Die Orientierungsläufer ließen sich als Sparte beim TSV Malente eintragen, unter der Leitung von Ilse Wallrafe.
Und das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die keine Vergleiche zu scheuen braucht. Viele Athleten liefen über viele Jahre für den TSV Malente in der nationalen und internationalen Spitze mit. Doch neben dem Erringen von Titeln, hat Ilse mit der OL-Sparte eine Gemeinschaft geschaffen, in der sich jung und alt, schnelle und nicht so schnelle Läufer zu Hause fühlten. Beispielhaft ist die traditionelle Saisoneröffnung beim 3-Tage-OL in Dänemark. Erstmals 1978 quartierte man sich für eine Woche in Ferienhäusern ein, trainierte, absolvierte den Wettkampf und liess die Abende bei gemütlichen Runden in den Häusern ausklingen. Diese Tradition lebt bis heute.
Die Tradition wurde nur einmal unterbrochen. In Dänemark hatte sich 1989 kein Veranstalter gefunden. Hier schlug die organisatorische Stunde der Malenter OL-Sparte. Für Ilse war dies die Herausforderung, die sie scheinbar gesucht hatte. Mit 80 Helfern wurden die drei Läufe in Wäldern in Ahrensbök, am Bungsberg und im Bergengehölz ausgerichtet. Über 1.300 OLer – allein 700 Dänen waren angereist – erlebten ein riesiges Sportspektakel.
Ilse war „OL Malente“ und mit ihrer Reiselust in ganz Deutschland und auch der ganzen Welt bekannt. Sie hat war in ganz Europa bei OLs am Start und auch in den USA, Kanada, in Singapur und in Australien und Neuseeland. Auf jeder Zielwiese wurde sie herzlich von ihren OL-Freunden begrüßt.
Ilse, du hast uns viel gegeben. Wir werden Dich nicht vergessen.
Am 26.03.2022 fand in Weinsberg der Deutschland Cup Synchrongymnastik statt. Drei Paare vom PSV Eutin hatten sich in Schleswig-Holstein dafür qualifiziert. Frida Pinn und Emily Balszunat durften coronabedingt nicht antreten. In der Altersklasse 11-15 Jahre gingen Èmy Dethlefsen und Hedda Jäde an den Start. In drei Übungen, mit Ball, Band und Seil zeigten sie ihre Vielseitigkeit und turnten mit viel Ausstrahlung auf Platz 12. Cara Frederick und Leni Mund starteten mit den gleichen Handgeräten in der Altersklasse 15+. Sie gestalteten ihren Wettkampf mit Können und Ausstrahlung, aber auch Konzentration. und Nervenstärke. Am Ende wurden sie mit einem guten 5. Platz belohnt.
In ihrer Begrüßung sprach die 1. Vorsitzende des Kreisturnverbandes, Maren Schümann, sowohl den Krieg in der Ukraine als auch die Corona-Pandemie an. Mit dem Kreispokalturnen, das im letzten Jahr ausfallen musste, wünschte sie sich eine „gewisse Rückkehr zur Normalität“.
Hans Süssmann, 2. Vorsitzender des TSV LoLa, wies auf die lange, gute Zusammenarbeit zwischen Verband und Verein hin. Seit 20 Jahren findet das Kreispokalturnen in Hohenlockstedt statt.
Nach Begrüßung und Riegeneinteilung begannen die Mädchen und Jungen mit ihren Wettkämpfen. 53 Mädchen waren gemeldet, bei den Jungen waren es 14 Starter aus den Vereinen TSV LoLa, SC Itzehoe und ETSV Fortuna Glückstadt. Leider gab es durch Corona-Fälle einige kurzfristige Absagen.
In den einzelnen Jahrgängen entwickelten sich in der Folge spannende Wettkämpfe. Im Jahrgang 2005/2006 bei den Jungen war allerdings von vornherein klar, dass der Sieg nach LoLa gehen würde. Dort traten mit Henning und Lorenz Rusch Zwillinge an, die sich allerdings nichts schenkten. Toll anzusehen waren ihre Sprünge mit Handstand-Überschlag und anschließender halber Drehung. Aber am Ende hatte Lorenz die Nase vorn.
Ganz eng verlief der Wettkampf bei den Mädchen in der Altersklasse der 10- und 11-Jährigen. Dort teilten sich Katharina Zeeb und Karolin Dankert vom SC Itzehoe den 2. Platz mit jeweils 58,05 Punkten. Und auch der 10. Platz wurde zweimal vergeben. Sowohl Amelie Steinhüser vom ETSV Fortuna Glückstadt als auch Amelia Bartoszynski vom SC Itzehoe errangen 55,15 Punkte.
Yannick Kleinke vom SC Itzehoe erreichte die zweithöchste Bewertung des Tages. Foto: Holger Schomaker
Allein in seiner Altersklasse startete Yannick Kleinke vom SC Itzehoe. Trotzdem erreichte er mit seiner Gesamtpunktzahl von 89,95 nach Lorenz Rusch die zweithöchste Bewertung des Tages.
Dank guter Vorbereitung konnte die Siegerehrung fast pünktlich über die Bühne gehen. Bejubelt von vielen mitgereisten Eltern und Geschwistern konnten die Sieger und Platzierten ihre Pokale und Urkunden aus der Hand der KTV-Verantwortlichen entgegennehmen. Siebenmal kam der Sieger vom ETSV Fortuna Glückstadt, drei Kreispokalsieger stellt der SC Itzehoe und einmal erfolgreich war der TSV LoLa.
Ergebnisse Mädchen
Jg. 2004: Rieke Fleischer, ETSV Fortuna Glückstadt, 68,30 Punkte
Jg. 2005/2006: 1. Sophie Hergenreder, 70,90 Pkte.; 2. Kim Lara Piening, 65,40 Pkte.; 3. Sina Giese, 65,20 Pkte. (alle ETSV Fortuna Glückstadt)
Jg. 2007/2008: 1. Anna Bahlmann, 68,10 Punkte; 2. Mailin Siebcke, 63,95 Punkte (beide Fortuna Glückstadt); 3. Simge Özdemir, 62,75 Punkte (SC Itzehoe)
Jg. 2007/2008: 1. Niklas Giese, 88,25 Punkte; 2. Michel Groth, 88,05 Punkte (beide ETSV Fortuna Glückstadt); 3. Taylan Schwarzelbach, 82,05 Punkte (SC Itzehoe)
Jahrgang 2009/2010: 1. Yannick Kleinke, 89,95 Punkte (SC Itzehoe)
Jahrgang 2011/2012: 1. Simon Boßlet, 89,30 Punkte (ETSV Fortuna Glückstadt); 2. Leon Kaletta, 72,05 Punkte (SC Itzehoe)
Jahrgang 2013/2014: 1. Vincent Bülck, 81,70 Punkte; 2. Leon Kahle, 81,10 Punkte (beide ETSV Fortuna Glückstadt), 3. Till Weißert, 75,30 Punkte (TSV Lola)
Turnerinnen und Turnerbeim Aufwärmen
Foto: Holger Schomaker
Errang die meisten Punkte bei den Mädchen, Sophie Hergenreder aus Glückstadt.
Foto: Holger Schomaker
Chillen nach dem Wettkampf.
Foto: Holger Schomaker
Am 06.03.2022 war der Ahrensburger TSV Ausrichter der diesjährigen Landesmeisterschaft und des Landescups in der Rhythmischen Sportgymnastik. Nachdem 2020 und 2021 fast alle Wettkämpfe pandemiebedingt ausgefallen sind, war dies für viele Mädchen der erste Wettkampf nach zwei Jahren in Präsenz.
Für die Gymnastinnen der Wettkampfklasse war der Landescup die Qualifikation für den Regio Cup Nord, der an dem Wochenende 30.4/01.05.2022 in diesem Jahr in der Kieler Stralsundhalle stattfinden wird. Die besten 18 Gymnastinnen konnten sich für diesen Wettkampf qualifizieren.
In der Schülerwettkampfklasse (10-12 Jahre) konnte sich Sophia Nikolitsis vom Ahrensburger TSV deutlich an die Spitze setzen und wurde vierfache Landescup-Siegerin. Evelina Munk vom Rendsburger TSV wurde Zweite. Auf Platz 3 folgte Flora Elizarova, ebenfalls vom Ahrensburger TSV. Alle drei haben sich somit für den Regio Cup qualifiziert.
Milena Knaus, Juniorenwettkampfklasse Foto: Sarah Johanson
In der Juniorenwettkampfklasse (13-15 Jahre) konnten sich Milena Knaus und Giulia Tessa Berg (beide Ahrensburger TSV) souverän die Plätze 1 und 2 erturnen. Milena überzeugte in Ihrem ersten Juniorenjahr und wurde dreifache Landescup Siegerin. Platz 3 und damit Bronze ging an Helena Döhler, ebenfalls vom ATSV. Zum Regiocup haben sich außerdem qualifiziert: Ewa Wilhelm und Noemi Dwenger (beide ATSV) Luna Gotalap, Isabella und Alessandra Boguk (alle Kieler TB) sowie Valeria Cvetkov (Rendsburger TSV).
Karla Schmidt vom Ahrensburger TSV konnte in der freien Wettkampfklasse ab 16 Jahren den Titel gewinnen. Silber ging an Jorna Sieh-Petersen vom Rendsburger TSV und Bronze an Cristina Segovia Garcia vom 1.SC Norderstedt. Zum Regio Cup qualifizierten sich ebenfalls; Maja Grimm und Sienna Louise Knoll (beide Rendsburger TSV) sowie Emilia Eggers vom ATSV.
Der Kieler TB stellte auch in diesem Jahr wieder Leistungsklassen-Gymnastinnen.
Leelee Su Stebner (JLK 11) und Lisa Marieke Wier (JLK 13) turnten konkurrenzlos einen Drei- bzw. Vierkampf und wurden somit Landesmeisterinnen in Ihren jeweiligen Altersklassen. Wir konnten bei beiden schon ausdrucksstarke und schwierige Übungen sehen und drücken bei den Regionalmeisterschaften Nordwest am 09./10. April in Bremen die Daumen.
Zoe Malee Stebner und Ellina Mirabel Zabel turnten beide einen Vierkampf in der JLK 15 und teilten sich die Einzeltitel untereinander auf. Am Ende konnte sich Zoe durchsetzen und wurde Landesmeisterin vor Ellina.
Den Abschluss der Meisterschaften machten wie gewohnt die Gruppen. In diesem Jahr stellte leider nur der Rendsburger TSV Gruppen. In der Altersklasse der SWK und FWK zeigten beide Gruppen noch Unsicherheiten, sicherten sich aber den Titel und werden am Bundesfinale sowie am Deutschlandcup der Gruppen teilnehmen.
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