Fortbildung Gesundheit vom Kreisturnverband

Nachdem die Fortbildung im Gesundheitssport 2020 wegen Corona ausfallen musste, konnte der Kreisturnverband am 30. Oktober 2021 mit dem Thema Sensomotorik neu starten. Als Referentin wurde Anke Försterling aus Eutin eingeladen, erschienen sind 25 Übungsleiterinnen aus dem Kreis Stormarn.

Während der Einleitung erklärte Anke, woraus Sensomotorik besteht. Sensorik ist die Aufnahme von Informationen der Außenwelt über die Sinnesorgane Auge, Ohr, Gleichgewichtsorgan sowie Haut, Nase, Zunge und deren Weiterleitung an das Zentralnervensystem. Motorik ist die Ansteuerung der Muskulatur und daraus folgende Muskelanspannung.

Nach dem theoretischen Teil wurde mit den Übungen begonnen. Sensomotorisches Training ist das Zusammenspiel zwischen dem Nervensystem und den Muskeln. Diese Koordination ist wichtig für jede Bewegung, um Situationen motorisch und sicher zu beherrschen. Darauf beruhen Ausdauer, aktive Beweglichkeit, Schnelligkeit und Schnellkraft. Sensomotorisches Training schafft ein neues Bewusstsein für den Körper und ist besonders im Seniorensport als Sturzprophylaxe unentbehrlich. 12 Gleichgewichts-Übungen wurden von Anke vorgestellt und von den Übungsleiterinnen ausgeführt.

Am Ende des Tages waren alle Teilnehmerinnen froh, das Training mitgemacht zu haben, auch wenn manche Übungen den Aktiven schwer fielen. Alle hoffen auf einen baldigen Normalzustand im Training und vor allem, dass man gesund und fit bleibt.

Irmgard Pötschick

Health & Fitness-Special am 30.10.2021

Endlich war es wieder soweit!

Die Wiederholung dieses wunderbaren Specials stand an und wurde ein voller Erfolg!

Fast 60 TN haben sich an diesem schönen Samstagnachmittag von 14.00 -19.00 Uhr in der Landesturnschule in Trappenkamp eingefunden.

Man merkte es uns allen an, den Teilnehmer*innen genauso wie uns Referentinnen: es gab eine große Vorfreude auf das Arbeiten in Präsenz. Endlich wieder eine Fortbildung vor Ort, sich austauschen, neue Inhalte ausprobieren, Fragen stellen und einfach einen wunderschönen Nachmittag verbringen.

Die Inhalte sprachen für sich: Pilates, BBP, Dance-Aerobic, Step-Aerobic, Spielerisches Herz-Kreislauf-Training, Spaß mit der kleinen Pool-Nudel, Becken und Hüfte im Focus und Neues aus der Blackroll-Welt.

Für jeden war etwas dabei und alle waren dankbar für den neuen und interessanten Input.

Abgerundet wurde der Tag durch ein wunderbares, gesundes und leckeres Buffet mit Getränken, Obst, Gemüse, Käse, Blätterteigtaschen und allerlei weiterem köstlichen Fingerfood, dass die ganze Zeit über zur Verfügung stand.

Unser Dank geht hier an die Küche der Landesturnschule und unseren neuen Küchenchef Basti. Super gemacht und ganz schick präsentiert!

Claudia Heller und ich freuen uns schon auf eine Wiederholung in zwei Jahren im Herbst und hoffen natürlich, dann wieder genauso viele Teilnehmer*innen bei uns in der Landesturnschule begrüßen zu dürfen.

Bis dahin, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Petra Krambeck
(Beauftragte Gesundheitssport im SHTV) 

 

Ehrung Anja Kirbach vom TSV Bargteheide

Alle zwei Jahre zeichnet der Kreissportverband Stormarn Sportler und Sportfunktionäre für ihre ehrenamtliche Tätigkeit aus. Bei einer Feierstunde überreichte Adelbert Fritz, Vorsitzender des Sportverbands, die neuen Ehrenbriefe.

Der Kreisturnverband schlug für die höchste Auszeichnung des Sportverbands Anja Kirbach vom TSV Bargteheide für ihre langjährige Kampfrichtertätigkeit auf Landes- und Kreisebenen vor. Seit 1986 ist Anja Kirbach Kampfrichterin und Trainerin im TSV Bargteheide, davon 30 Jahre für den Kreisturnverband (KTV) und 25 Jahre für die Turnerjugend (TuJu) tätig. In dieser Zeit organisierte und leitete sie die Wettkämpfe, veranstaltete umfassende Fortbildungen, organisierte die Einsätze der Kampfrichter*innen und übernahm meistens auch das Amt der Oberkampfrichterin.

Für ihren unermüdlichen und arbeitsaufwendigen Einsatz wurde sie bereits mehrfach geehrt und mit der Verdienstnadel in Bronze und Silber des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes, sowie der Ehrennadel in Bronze des Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet.

Für das langjährige Engagement im Verein, auf Kreis- und Landesebene überreichte ihr Adelbert Fritz den Ehrenbrief des Kreissportverbandes Stormarn und bedankte sich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Irmgard Pötschick

Trampolin: Absage LM Nachwuchs + Leistungsvoraussetzungstest

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Der SHTV Fachausschuss Trampolin hat aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie und den Appellen zur Kontaktreduzierung die kommenden Veranstaltungen abgesagt:

  • Landesmeisterschaften Nachwuchs am 04.12.2021
  • Leistungsvoraussetzungstest am 11. und 12.12.2021

Bleibt gesund.

Absage LM Seniorinnen 2021

Im Hinblick auf das Infektionsgeschehen wurde der Wettkampf abgesagt. Wir hoffen sehr, dass es nächstes Jahr besser wird und dann auch wieder eine größere Gruppe an Turnerinnen teilnehmen kann.

Bleibt gesund.

SHTV-Trampolinturnerinnen bei den Jugendweltmeisterschaften – sei live online dabei!

Wie viele von Euch wissen, treten Anastasia Heinrich und Imani Saprautzki vom Norderstedter SV in Baku gegen die besten der Welt ihrer Altersgruppe auf dem Doppelminitrampolin an.

Ihren Wettkampf bestreiten die beiden am kommenden Sonntag, dem 1. Advent.

Schalte dich live in das Ereignis rein: https://gymtv.online/user/playlist/

Vorkampf: 07:45 Uhr – 09:15 CET (10:45 – 12:15 Uhr Ortszeit Baku)
Finale: 14:05 – 14:45 CET (17:05 – 17:35 Uhr Ortszeit Baku)

Wir wünschen den beiden noch weitere gute Trainingseinheiten und für Sonntag die erforderliche Portion Glück und viel Freude beim Wettkampf.

Sabine Abrat
Abteilungsleiterin Trampolin

TSV Bargteheide – Erster Liga-Wettkampf der Jungs

Einen Tag nach den Mädchen hatten auch die Jungs ihren ersten Liga-Wettkampf. Es waren insgesamt nur vier Mannschaften am Start, von denen Elmshorn und Friedrichsort 1 für die Landesliga (LK1) und Friedrichsort 2 und Bargteheide für die Verbandsliga (LK2) gemeldet waren. Die anderen Vereine waren noch nicht bereit, schon einen Mannschaftswettkampf zu turnen.

Auf dem Mannschaftsbild v.l.: Mathis, Björn Olk, Jorris Kieling und Rico Rönicke.
Am Reck: Rico und Mathis
Ringe: Mathis und unten Jorris

Wie bei den Mädchen konnte man in diesem Jahr frei entscheiden, in welcher Wettkampfklasse man starten will. Leider war die Mannschaft des TSVB sehr geschrumpft, da die beiden Oldesloer Turner, die mit Bargteheide eine Startgemeinschaft bilden, verletzt und krank waren und auch Ole wegen einer Knieverletzung nicht an den Start gehen konnte. So musste dann Youngster Rico Rönicke (11J) seinen ersten Kür-6-Kampf bestreiten, den er wirklich gut meisterte. Er schaffte die Barrenübung erstmalig ohne Zwischenschwung und Pauschenpferd ohne größeren Patzer. Auch Björn Olk (44) musste so noch wieder an die Geräte und konnte einige solide Punkte am Pauschenpferd und Barren einbringen.  Jorris Kieling (15) turnte ebenfalls einen kompletten 6-Kampf und konnte insgesamt mit seinen Leistungen zufrieden sein. Vor allem zeigte er erstmalig einen Strecksalto aus der Riesenfelge am Reck. Auch Mathis Kieling (19) präsentierte ein neu gelerntes Teil: Tsukahara am Sprung. Und sogar in den Stand! so hat er es seiner Schwester gleichgetan, die am Vortag ebenfalls erstmalig diesen Sprung zeigte.

Nach den sechs Geräten lag Bargteheide deutlich vor Friedrichsort 2, aber die Mannschaften in der Landesliga waren doch in Summe noch etwas besser, so dass die Entscheidung, ein Klasse tiefer zu starten, um auch Rico, Luc und Benedikt einen Ligaeinstieg zu ermöglichen, richtig war.

Frauke von Seelen

Auf dem Mannschaftsbild v.l.: Mathis, Björn Olk, Jorris Kieling und Rico Rönicke.

Am Reck: Rico und Mathis

Ringe: Mathis und unten Jorris

 

DTB-Präsident Hölzl mit Impf-Appell: Präsidium empfiehlt dringend 2G-Regelung für Erwachsene im Sport

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Das Präsidium des DTB hat sich dazu entschlossenen, eine dringende Empfehlung für seine bundesweiten Turn- und Sportvereine abzugeben. Bei erwachsenen Sportler*innen sowie Trainer*innen und Übungsleitenden im Bereich des Outdoor-Sports wünschen wir uns die 2G-Regelung (= geimpft oder genesen) und für den Indoor-Sport die 2G+ Regelung (= geimpft oder genesen und negativer Schnelltest) ab sofort einzuführen.

Für Kinder (unter 12 Jahren) und Jugendliche (12-18 Jahre) empfehlen wir ebenfalls dringend, dass der Sport unter Beachtung der Hygienebedingungen und in Verbindung mit regelmäßigen Tests grundsätzlich sowohl im Außenbereich als auch in der Halle möglich ist.
„Wir sind uns sicher, dass wir mit diesen zusätzliche Schutzmaßnahmen, verbunden mit steigenden Impfzahlen, in der Lage sind, den Sportbetrieb in Deutschland am Laufen halten zu können und gleichzeitig die Pandemie in den Griff zu bekommen. Daher noch mal mein Appell an alle, bleibt dem Sport treu, wendet die Schutzmaßnahmen an und lasst Euch impfen!“

Euer Alfons Hölzl

Sportvereinskultur als Immaterielles Kulturerbe

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Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur” in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Auch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens gehört für viele Vereine zum festen Bestandteil des Vereinslebens. Foto: Treudis Naß
Auch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens gehört für viele Vereine zum festen Bestandteil des Vereinslebens. Foto: Treudis Naß
Positive Nachrichten sind in diesen Tagen ein eher rares Gut. Umso größer ist die Freude, dass die Deutsche UNESCO-Kommission die „Gemeinwohlorientierte Sportvereinskultur” in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen hat. Damit wird die großartige gesellschaftliche Leistung der rund 90.000 Sportvereine auf eine besonders wertvolle Art und Weise gewürdigt. Dies ist in diesen schwierigen Zeiten ein Mutmacher, der alle anspornt, alles dafür zu tun, diese „ausgezeichnete Kultur“ auch in Zeiten der Pandemie sowie darüber hinaus in all seiner Vielfalt zu erhalten.

Mit der Auszeichnung als „Immaterielles Kulturerbe“ wird in ganz besonderer Weise die Arbeit der Millionen von ehrenamtlichen Menschen anerkannt, die tagtäglich mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass die Sportvereine seit inzwischen mehr als 200 Jahren sich kontinuierlich entwickeln und allen gesellschaftlichen Umbrüchen, Kriegen, Veränderungen und Pandemien getrotzt und sie mit viel Kreativität und Innovationskraft überwunden haben. Um dieses Engagement sichtbar werden zu lassen und angemessen zu würdigen, hatte der DOSB die Bewerbung auf den Weg gebracht.

Nun hat das Expertenkomitee vor allem „die breitenkulturelle Gemeinwohlorientierung“ herausgehoben und dabei explizit darauf hingewiesen, dass die Sportvereine „ein Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung“ sind. Die Sportvereine prägen das gesellschaftliche Leben in Deutschland und bieten vielfältige Möglichkeiten der Partizipation bis hin zu ehrenamtlicher und zivilgesellschaftlicher Teilhabe.

Hingewiesen wurde u.a. auch auf den integrativen Charakter der Sportvereine, der auf dem generationenübergreifenden Angebot, dem bürgerschaftlichen Engagement, lokaler Identifikationsmöglichkeiten und sozialer Interaktion beruhe. Das Komitee hob aber auch hervor, dass in der Bewerbung kritische Faktoren wie Leistungsdruck und Doping thematisiert und entkräftet wurden. Eine Auszeichnungsveranstaltung soll entsprechend der gesundheitspolitischen Lage Mitte bis Ende 2021 stattfinden.

(Quelle: DOSB)

2. Regionalligawettkampf im olympischen Gerätturnen

Beim 2. Regionalligaentscheid am 7. November in Heidelberg landete der SV Großhansdorf wieder auf dem 5. Rang. Emma Biemann, Sofia Freire Mendes, Lynn Schwäke, Lina Ornowski, Sherin Mari, Amelie Wermke, Merle Ruff und Rebecca Schönbeck freuten sich sehr, da sie am Schwebebalken 4 Punkte mehr, als beim ersten Wettkampf erturnten und nur 1,2 Punkte zum 3. Platz fehlten.

„Beim letzten Wettkampf am 20. November in Wüllen wollen wir noch mal alles geben und noch besser turnen“, sagt Lynn auf dem Rückweg. Der Klassenerhalt ist auf jeden Fall schon mal gesichert.

Eike Biemann