Faustball Nationen Cup 2021 Schneverdingen DFBL

Schneverdingen (bec/DFB). Nach Weltmeisterschaften, Champions Cups und Deutschen Meisterschaften folgt nun das nächste Highlight des so verhalten gestarteten Faustball-Jahres 2021: Für die ausgefallenen European Championships hat der TV Jahn Schneverdingen ein hochkarätiges Ersatz-Event auf die Beine gestellt: den Nationen Cup vom 1. bis 3. Oktober 2021.

Vorschau

Das Turnier der Männer-Nationalmannschaften ist die offizielle Ersatzveranstaltung der European Fistball Association (EFA) für die bereits zum zweiten Mal der Pandemie zum Opfer gefallenen Europameisterschaft in Italien.

Treibende Kraft war kein Geringerer als Bundestrainer Olaf Neuenfeld: „Gemeinsam mit meinem Schweizer Kollegen Oli Lang entstand die Idee, einen Nationencup auszurichten, damit unsere Mannschaften endlich wieder in den Wettkampfmodus kommen.“

Die Idee fand schnell viele Fürsprecher – und entsprechend meldeten sechs Nationen zum Turnier: Neben Weltmeister Deutschland sind die europäischen Topteams aus Österreich und der Schweiz dabei, dazu Italien, Dänemark und die relativ frische Faustballnation Belgien. „Außerdem kommt das Refugee-Team Hamburg für einige Einlagespiele nach Schneverdingen“, freut sich der „Bundes-Olaf“.

Während Vizeweltmeister Österreich mit ihren aktuellen Topsspielern in Schneverdingen antreten wird und damit zu dem Topfavorit auf den Turniersieg gehören, müssen die Schweizer nach dem Rücktritt ihrer langjährigen Topspieler eine ganz junge Mannschaft ins Rennen schicken.

Auch die deutschen Bundestrainer Olaf Neuenfeld und Chris Löwe werden auf ihre erfolgreichen Nationalspieler ( Weltmeister 2019 ) verzichten und wollen mit einer ganz jungen Mannschaft ins Turnier gehen. Die bereits in vielen Länderspielen im U18 und U21 Bereich erfolgreichen „ Nachwuchsteamspieler „ sollen unter Wettkampfbedingungen getestet werden und können sich für höhere Aufgaben für den A Kader empfehlen.

In  nächsten Wettkampfjahr soll nicht nur die EM 2022 in Italien endlich zur Austragung kommen. Mit der Teilnahme an den World Games in Birmingham / USA findet dann im Juli 2022 das absolute Sporthighlight statt.

Als Titelverteidiger will unser Team Deutschland natürlich wieder ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Gemäß der aktuellen Corona-Richtlinien können 1.000 Zuschauer pro Tag die Länderspiele verfolgen. Bundestrainer und Event-Organisator Olaf Neuenfeld freut sich: „Es gibt damit ausreichend Tickets an der Tageskasse, niemand muss vor der Tür stehen bleiben. “Seid dabei – denn wer den Faustball liebt, der ist live dabei und sitzt nicht auf der Couch“, laden die Nations-Cup-Macher ein.

Die Vorrundenspiele starten am Freitag ab 14.15 Uhr. Am Samstag werden die Halbfinalspiele um 14:00 Uhr  und 16.30 Uhr ausgetragen. Das Finale ist am Sonntag um 13.30 Uhr. Gespielt wird auf dem Schneverdinger Faustballplatz „Im Osterwald“.

Alle Infos zum Nations Cup auf www.tvjahn-faustball.de

Bericht : DFBL Homepage / Christian Kadgien

 

Team Deutschland 2021

Platzierung letzte WM 2019: Weltmeister

Platzierung letzte EM 2018: Europameister

Nr.     Name                     Vorname               Position

4        Jungclaussen         Jaro                     Abwehr

5        Stoklasa                 Marcel                  Angriff

6        Jungclaussen         Johannes             Angriff

7        Kadgien           Rouven          Angriff / TSV Lola

8        Lützow                    Timon                   Angriff

10      Schachtsiek            Ole                       Abwehr

11      Klassen                   Felix                     Abwehr

12      Schmalbach           Kevin                    Zuspiel

16      Kraut                      Oliver                    Abwehr

18      Spille                      Hauke                   Zuspiel

Trainer: Olaf Neuenfeld und Chris Löwe

Masseur: Willi Meyer-Weichelt   Arzt: Dr. Andreas Schmitz

Manager: Ralf Klein     Delegationsleiter: Harald Muckenfuß

 

Rückblick

Hohenlockstedt (DFBL/one). Über Pfingsten absolvierte der A-Kader der Männer seinen ersten Lehrgang in diesem Jahr in Hohenlockstedt beim TSV Lola. Die Bundestrainer Olaf Neuenfeld und Chris Löwe haben diese Zusammenkunft in erster Linie als Standortbestimmung und Startschuss für die nächsten zwei Jahre bis zur WM 2023 in Mannheim genutzt.

Die Leistungsunterschiede waren aufgrund der ungleichen Trainingsmöglichkeiten in den Heimatvereinen zu Beginn noch sehr groß. Im Laufe der Einheiten konnten die bisher benachteiligten Spieler aber den Rückstand deutlich verkleinern. Der Bundestrainer war am Ende der fünf Tage von dem Niveau positiv überrascht: „Allen Spielern merkte man die fehlende Wettkampfpraxis der letzten Monate an. Damit haben wir auch gerechnet und umso mehr sind wir erfreut, dass die Leistungen zum Ende hin schon sehr viel besser waren als am Anfang“, sagte Olaf Neuenfeld. „Alle haben großes Engagement und große Freude gezeigt, endlich wieder zusammen trainieren zu dürfen.“ Mit Petra und Marcus Himmelhan vom TSV Lola habe er im Vorfeld „schon fast eine Standleitung gehabt“, so viele Dinge hätten im Rahmen der Hygienekonzepte beachtet werden müssen. „Ich bin sehr froh, dass letztendlich alles super geklappt hat und wir einen Top-Lehrgang abhalten konnten. Ganz herzlichen Dank an den TSV Lola“, so Neuenfeld.

Der Kader für den Nation Cup im Oktober in Schneverdingen wird erst im September nach der Bundesligasaison bekannt gegeben. In der Zwischenzeit werden die Bundestrainer den Saisonverlauf und die Entwicklung eines jeden einzelnen genau anschauen und bewerten.

Bericht : DFBL Homepage

Lehrgangsbericht von Rouven Kadgien

Am 21. Mai startete der erste Lehrgang des deutschen A-Kaders im Jahr 2021 in Hohenlockstedt. Bei blauem Himmel und aushaltbaren Temperaturen ging es in die erste Einheit, in der Ballgewöhnung, Techniktraining und ein kurzes Abschlusstunier auf dem Programm standen.

Die Motivation und Freude endlich wieder zusammen und unter Wettkampfbedingungen auf dem Platz zu stehen sah, man jedem Spieler direkt an. Auch wenn die Leistungen in der ersten Einheit noch keine Weltmeisterform widerspiegelten, konnte man dies über das gezeigte Engagement und den Teamgeist definitiv nicht sagen.

Am Nachmittag, wie auch am Folgetag zeigte sich das norddeutsche Wetter von seiner besten Seite und der Platz war nach anhaltenden Regenschauern vollständig gesättigt. So wurde der Kader unter allen Bedingungen getestet. Das strikte Hygienekonzept und die damit verbundenen Einschränkungen sowie das mäßige Wetter konnten jedoch die überaus positive Stimmung nicht drücken.

„Nach den drei kräftezehrenden Tagen mit je zwei Einheiten pro Tag merkte man deutlich, dass der eigene Körper diese Belastungen nicht mehr gewohnt war, jedoch wurden die gezeigten Leistungen Tag für Tag besser“, erklärte Kadermitglied Rouven Kadgien zum Schluss des Lehrgangs positiv überrascht. Mit der eigenen Leistung gab er sich zufrieden. „Klar geht immer mehr, jedoch muss man auch berücksichtigen, dass wir jetzt eine geraume Zeit keine Wettkämpfe mehr hatten und zudem viele nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren konnten. Aufgrund dessen ist eine Einschätzung der Chancen auf eine Nominierung für den anstehenden Nationenpokal zu diesem Zeitpunkt schwierig zu machen. Gerade deswegen ist es meiner Meinung nach die vollkommen richtige Entscheidung einen weiteren Lehrgang sowie die Feldsaison abzuwarten bevor der Kader nominiert wird“. „In der kommenden Saison hab ich mit meinem Verein das klare Ziel alles dafür zu geben im dritten Anlauf den Aufstieg in die Erste Bundesliga Nord zu schaffen“, erzählt Kadgien sichtlich motiviert. „Wenn alles zusammenläuft, liegt die Nominierung auch im Bereich des Möglichen“, ergänzt Kadgien kurzerhand.

Medaillenregen für Stormarner Nachwuchstalente

Bei den Landesmeisterschaften im Nachwuchsturnen der Altersklassen 6-8 Jahre nahmen zehn Turnerinnen aus Stormarn teil. Insgesamt sammelten die „kleinen“ Turntalente 13 Medaillen im Mehrkampf sowie an den vier Einzelgeräten (Sprung, Stufenbarren Schwebebalken und Boden).

Für viele Sechs- und Siebenjährige war es der erste Wettkampf in ihrem Leben, da wegen der Coronaverordnungen viele Wettkämpfe ausgefallen sind. Die Aufregung war dementsprechend sehr groß.

Alva Henkel und Aleksandra Klein

Bei den Sechsjährigen gab es gleich einen Doppelerfolg für den TSV Trittau. Landesmeisterin wurde Aleksandra Klein (47,75 Punkte) vor ihrer Vereinskameradin Alva Henkel (46,90 Punkte).

An den Einzelgeräten erreichte Aleksandra folgende Platzierungen: 2. am Sprung, 1. am Stufenbarren, 1. am Schwebebalken und 3. am Boden.

Alva wurde 2. am Sprung, 3. am Stufenbarren und 2. am Schwebebalken.

In der Altersklasse 7 Jahre erkämpfte sich Isabella Friedrich vom TSV Bargteheide mit 41,35 Punkten den 11. Platz.

In der Altersklasse 8 Jahre wurde Leonie Spitzkowski vom TSV Trittau Landesvizemeisterin mit 50,95 Punkten, gefolgt von Mira Handke vom SV Großhansdorf mit 49,25 Punkten. Den 4. Rang erreichte Mia Suck, ebenfalls Großhansdorf, mit 48,60 Punkten. Pia Kate aus Trittau wurde 5. mit 46,20 Punkten. Diese 4 Turnerinnen sind alle im Landeskader und werden im Dezember am Kadertest des SHTV für 2022 teilnehmen. „Wir dürfen jetzt schon 1x in der Woche im Landesleistungszentrum Kiel trainieren, das finde ich klasse“, strahlt Mira.

Leonie gewann die Goldmedaille am Sprung und Mira Bronze am Stufenbarren, sowie Silber am Boden. Mia erturnte sich Bronze am Schwebebalken.

Es gab auch einen „Rahmenwettkampf“, hier konnten die Turnerinnen die Übungen einer Altersklasse tiefer turnen, wenn sie aufgrund der Trainingsmöglichkeiten die Übungen ihrer Altersklasse noch nicht beherrschten. Hier erreichten Mayla Tesch vom TSV Trittau (46,45 Punkte) und Mariella Wrobel vom SV Großhansdorf (34,00 Punkte) den 4. und 5. Rang.

Eike Biemann

Finalteilnahme des TSV LoLa bei der Premiere des „2 x 2 Leipzig Star“ Kleinfeld-Turniers

Am vergangenen Wochenende des 18. Septembers fand parallel zur U12-DM erstmal die von der IFA (International Fistball Association) ausgerichtete  Kleinfeld-Meisterschaft in Leipzig statt.

Hierbei spielen pro Mannschaft zwei Spieler mit einem extra angefertigten Faustball auf einem 10×3 Meter großem Feld. Der Ball muss allerdings lediglich bei der Angabe und beim Rückschlag in dem Feld aufkommen.

Mit Hannes Himmelhan und Malte Schulz  haben auch zwei Bundesligaspieler aus unserer Männermannschaft vom TSV LoLa als eines von 11 Teams teilgenommen.

Nachdem man die Vorrunde mit zwei Siegen beendet hat, war man als Gruppensieger direkt für das Viertelfinale gesetzt.

Im Viertelfinale trafen die beiden dann auf ein Team des  Faustball Zeulenroda. Dieses Spiel gewann die Mannschaft dann ungefährdet mit 2:0.

Hannes Himmelhan vom TSV LoLa.
Foto: Christian Kadgien

Im Halbfinale trafen Hannes und Malte anschließend auf Paul und Andi vom TV Vaihingen/Enz. Der erste Satz wurde mit 11:8 gewonnen. Der zweite Satz war dann hochklassig und sehr stark umkämpft. Erst in der Verlängerung konnten Hannes und Malte das Spiel mit 13:11 gewinnen und damit den umjubelten Finaleinzug vor den eigenen Spielern der U12 perfekt machen.

Nach einer 10-minütigen Pause trafen Hannes und Malte im Finale vor vielen Zuschauern dann auf das Kombi Team Fabio Lauck (TV Segnitz) und Jacob Jungclaussen (TV Vaihingen/Enz).  In diesem Spiel, welches auch von sehr langen und spektakulären Ballwechseln geprägt gewesen ist, konnten Hannes und Malte nicht mithalten und mussten eine verdiente 0:2 Niederlage einstecken.

Endspielteilnehmer

Wir gratulieren den beiden Gewinnern des Turniers herzlich und bedanken uns für das gut ausgerichtete Turnier. Aus unserer Sicht ist der Modus „2 gegen 2“ sehr interessant und spannend.

Bericht: TSV LoLa

SHTV und Turnerjugend erhalten „Aktiv im Kinderschutz-Banner“ für außerordentliches Engagement beim aktiven Kinder- und Jugendschutz im Sport verliehen

Der Sportjugend Schleswig-Holstein und dem Landessportverband Schleswig-Holstein ist es bereits seit 2010 ein großes Anliegen, den Kindern und Jugendlichen in den Sportvereinen im Land sichere Orte für ihr Sporttreiben zu ermöglichen. Ganz nach dem Motto: „Aktiv im Kinderschutz – Der Sport in Schleswig-Holstein“.

Um Vereinen und Verbänden, die diesem Motto auf regionaler Ebene mit großem Engagement folgen, zu danken und sie bei der Fortführung ihres Engagements zu unterstützen, rief die Sportjugend Schleswig-Holstein im Jahr 2017 die Verleihung von „Aktiv im Kinderschutz“-Bannern ins Leben.

Dieses Banner hat eine Größe von 4,0 x 1,5 Meter und soll Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen zugleich sein. Das bestehende Engagement der Vereine und Verbände, die sich aktiv mit dem Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport auseinandersetzen und individuelle Präventionsmaßnahmen entwickelt haben, kann mit dem Banner in ihrer Sportstätte als Ort des sicheren Sporttreibens für alle Kinder und Jugendlichen nach außen sichtbar gemacht werden.

Schleswig-Holsteinischer Turnverband und seine Turnerjugend
Der Schleswig-Holsteinische Turnverband und seine Turnerjugend gehören zu den Fachverbänden in Schleswig-Holstein, die sich in besonderem Maße für den aktiven Kinderschutz im Sport einsetzen und für den Verband ein Präventions- und Interventionsprogramm entwickelt haben, welches jedem Mitgliedsverein hilft, das Thema Kinderschutz fest zu etablieren. Als Dachorganisation für 681 Vereine und 14 Kreisturnverbände sieht sich der SHTV in der Verantwortung und Pflicht, die Mitgliedsvereine bei der Etablierung von Kinderschutzmaßnahmen zu unterstützen und zu begleiten.

Damit möchten der SHTV und die Turnerjugend den jungen Menschen ein sicheres Sporttreiben mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ohne Formen von Gewalt ermöglichen.

Der Verband hat mit Kathrin Michalak eine engagierte Ansprechpartnerin, die sich weiterhin für die Etablierung von Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche stark macht und den Mitgliedern beratend zur Seite steht. Das Thema „Prävention vor sexualisierter Gewalt“ ist fester Bestandteil in den Lizenzausbildungen des Turnverbandes und der Turnerjugend. Die empfohlenen Handlungsschritte sind auch im Lehrgangsprogramm platziert.

Auch in der Satzung erklärt der SHTV die Ablehnung von jeglicher Form von Gewalt egal ob körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art und Trainerinnen und Trainer verpflichten sich, den Ehrenkodex, zum besonderen Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Sport, anzuerkennen.

Beim Fachtag „Bewegung begeistert,“ der in 2021 online angeboten wurde, wurde das Thema „Aktiv im Kinderschutz“ platziert und konnte von Interessierten als Fortbildung besucht werden. Auch zukünftig wird das Thema fester Bestandteil im Fortbildungsprogramm des Turnverbandes sein.

Der Schleswig-Holsteinische Turnverband mit seiner Jugendorganisation möchte mit den Maßnahmen für den Schutz des Kindeswohls der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen sorgen. Alle Maßnahmen sollen zugleich potenzielle Täter und Täterinnen abschrecken.

Um das Engagement für Mitglieder und Gäste bei Verbandsveranstaltungen noch sichtbarer zu machen, überreicht die Sportjugend Schleswig-Holstein der Turnerjugend Schleswig-Holstein heute dieses „Aktiv im Kinderschutz“-Banner.

Vielen Dank für dieses außerordentliche Engagement für einen aktiven Kinder- und Jugendschutz im Sport!

DTB-Kadertest: Tiedt turnt sich auf die Plätze zwei und drei

Philipp Tiedt (Foto: Claus Köhler)

KIENBAUM. Mit Bravour absolvierte Nachwuchsturner Philipp Tiedt (SV Friedrichsort) einen drei-tägigen Bundeskadertest und ein wahres Mammutprogramm von 52 Übungen: Nach 28 technischen Grundlagen an den sechs Geräten und am Großtrampolin kam Philipp unter den 22 DTB-Talenten des Jahrgangs 2010 auf den hervorragenden zweiten Platz. Seine 63,50 Punkte bedeuteten für den Kieler zugleich Rang drei im Gesamt-Klassement der 72 zehn- bis zwölfjährigen Turner – sehr zur Freude von SHTV-Trainer Udo Poppe. Bei 24 weiteren Tests in der speziellen Turn-Athletik (Beweglichkeit, Kraft, Kraft-Ausdauer) wurde Tiedt im 39-er-Feld der Altersklasse 11/12 Jahre Dritter (178 Punkte). Der für den TSV Kronshagen startende Hamburger Jonas Kirsch belegte zwei vierte Plätze (62/177) und Rang sechs im Gesamt-Feld. In allen Konkurrenzen siegte Matvey Fokin aus Hannover (76/188). jö

Silber und Gold für Mailin Rönicke

Mailin Rönicke

Bei der Landesmeisterschaft im olympischen Gerätturnen am 11. September in Kiel gab es mehrere Medaillen für Turnerinnen aus Stormarn. Die besten Resultate erzielte Mailin Rönicke (15) vom TSV Bargteheide mit vier Medaillen: Silber im Mehrkampf und am Boden, sowie Gold am Stufenbarren und Schwebebalken. Eine weitere Silbermedaille erturnte sich Sofia Freire Mendes (16) am Stufenbarren.

Da es bei den 12 und 15-Jährigen weniger als 3 Teilnehmerinnen gab, wurden sie mit der nächst höheren, bzw. tieferen Altersklasse zusammengewertet.

Bei den 12/13-Jährigen erreichte Jule Maxeiner vom SV Großhansdorf mit 38 Punkten den 7. Rang. „Ich habe zwar eine schlechtere Platzierung als beim letzten Wettkampf erreicht, bin aber glücklich, da ich meine Übungen besser geturnt habe und weniger Stürze hatte“, resümiert Jule ihr Abschneiden. Ihre Vereinskameradin Isabell Fölsch turnte ihren ersten Kürwettkampf und belegte mit 31,70 Punkten den 10. Rang.

In der Altersklasse 14/15 Jahre turnte Mailin einen Yourtschenko am Sprung. Damit ist sie in Schleswig-Holstein die erste Turnerin, die einen solchen Sprung im Wettkampf gezeigt hat. Es ist eine Radwende, die auf das Sprungbrett geturnt wird, anschließend erfolgt ein Sprung (Flick-Flack) rückwärts mit den Händen auf den Tisch, gefolgt von einem 1,5-fachen Salto rückwärts. „Es klingt kompliziert, ich finde diesen Sprung jedoch einfacher als einen Tsukahara“, erklärt Mailin nach dem Wettkampf. Der Tsukahara ist ein Rad mit den Händen auf den Tisch gefolgt von einem 1,5-fachen Salto rückwärts.

Mit der erreichten Punktzahl hat sich Mailin sogar für die Deutschen Jugendmeisterschaften und den Deutschlandpokal, die im Oktober in Berkheim stattfinden, qualifiziert. „Ob ich daran teilnehme, habe ich noch nicht entschieden“, sagt Mailin, „eigentlich wollte ich keine Wettkämpfe mehr turnen“.

Sofia Freire Mendes

In der Altersklasse 16 Jahre und älter konnte Sofia leider nicht an ihren Erfolg vom Frühjahr anknüpfen, wo sie hinter Sherin Mari den Vizeplatz erreichte. Mit einem Sturz am Sprung begann sie ihren Wettkampf, ließ sich jedoch nicht davon beindrucken und erturnte am folgenden Gerät, dem Stufenbarren die zweithöchste Tageswertung an diesem Gerät (zusammen mit Mailin) und die Silbermedaille in ihrer Altersklasse. „Am Schwebebalken habe ich zum ersten Mal im Wettkampf ein freies Rad geturnt, darüber freue ich mich sehr. Dass ich vor lauter Aufregung zwei Stürze hatte, finde ich daher nicht so schlimm“, berichtet Sofia. „Und am Boden habe ich endlich die Schraube rückwärts ohne Sturz geturnt“.

Eike Biemann

 

Deutsche Meisterschaften wU16 in Wangersen

Die U16 Mädchen vom VfL Kellinghusen belegen einen tollen 5.Platz!

Am vergangenen Wochenende fand in Wangersen  (Niedersachsen) die Deutsche Meisterschaft der weiblichen U16 statt.

Nicht nur die Sonne war dabei, sondern auch die weibliche U16 vom VfL Kellinghusen mit ihren Trainerinnen Anika Jöns und Laura Schneider.

Louisa Müller-Tischer, Jella Karstens, Jella Rehder, Chiara Meyn, Tine Retzlaff, Emma Niemann, Lotta Schacht und natürlich Mannschaftsführerin Laura Bebensee wollten sich in der Vorrunde gegen folgende Teams durchsetzen:

  • Ahlhorner SV,
  • TV Jahn Schneverdingen,
  • TV Wünschmichelbach
  • TV Vaihingen/Enz behaupten

Summer Bewernick konnte leider krankheitsbedingt nicht dabei sein.

Schon bei der Anreise kam der erste kleine Schock. Der Ahlhorner SV musste leider aufgrund eines Corona-Falles gleich wieder abreisen. Somit konnten die jungen Frauen vom VFL nur noch drei Vorrundenspiele bestreiten.

Den Beginn machte man gegen den Titelaspiranten vom TV Vaihingen/Enz, gegen den man recht deutlich das Nachsehen hatte und 2:0 verlor.

Im zweiten Spiel gegen den TV Wünschmichelbach konnte man sich über die volle Distanz in drei Sätzen durchsetzen.

Im Folgespiel gegen den TV Jahn Schneverdingen sollte es wieder über drei Sätze gehen.
Während auf dem anderen Platz die weiteren Mannschaften ihre Spiele bestritten, wollte dieses Spiel lange keinen Sieger finden, ehe die junge U14 von Tine Seitz vom TV Jahn Schneverdingen sich dann mit 2:1 letztendlich gegen den VfL durchsetzen konnte.
Somit schloss man die Vorrunde als Gruppendritter ab und qualifizierte sich für die Hauptrunde.

Ein super Erfolg für die jungen Mädchen, deren Trainingsfleiß mehr als belohnt wurde.

Am folgenden Tag musste man sich im Viertelfinale dem TV Stammbach stellen.
Eine starke Mannschaft, die sich später die Bronzemedaille schnappte und gegen die wir somit leider mit 0:2 das Nachsehen hatten.

Im Spiel um Platz 5 traf man nun auf den Landesrivalen vom TSV Gnutz.
Alle Spielerinnen warfen nochmal alles auf den Platz und wurden für ihren tollen Kampfgeist belohnt. Man gewann das Spiel in zwei Sätzen.

Alles in Allem ein tolles Wochenende der jungen Mannschaft.

Viele Spielerinnen waren angeschlagen und kämpften sich durch. Die jungen Spielerinnen sind mit super Leistungen eingesprungen und konnten viel Wettkampfpraxis für die am Wochenende stattfindende U14 DM sammeln.

Das Trainergespann ist mächtig stolz und freut sich auf die Hallensaison.

Den DM-Titel sicherten sich letztendlich die Gastgeberinnen des MTV Wangersen. In einem packenden Finale besiegten die MTV-Mädchen den Südmeister TV Vaihingen/Enz mit 2:1 nach Sätzen.

Bericht: Anika Jöns

 

Deutsche Meisterschaft der mU14 in Wakendorf

So, das war die Deutsche Meisterschaft der männlichen U14 in Wakendorf II.

Mit einem guten Draht zu dem Wettergott konnten wir an beiden Tagen dieser DM bei trockenem und teils sonnigem Wetter die 50. Deutsche Meisterschaft einer U14 Altersklasse veranstalten.

Vor knapp drei Jahren (vor Corona) hatte der TuS Wakendorf–Götzberg sich für die Ausrichtung einer U14 DM für Jungen und Mädchen beworben und haben sie auch kurze Zeit später tatsächlich erhalten.

Es sollte schon mal ein Highlight werden für die kommende 100-Jahr-Feier des TuS Wakendorf–Götzberg. Wir waren fünf Tage lang mit aufbauen, organisieren, usw. beschäftigt. Es mussten viele Corona-Auflagen der Behörden und der DFBL beachtet werden, was nicht immer einfach war, da viele Angaben verschieden ausgelegt werden konnten.

Somit hatten wir einen deutlichen Mehraufwand als anfangs eingeplant war. Zudem mussten wir auch noch die weibliche U14 DM, die parallel mit der männlichen DM bei uns geplant war, durch diese neuen Auflagen wieder zurückgeben.

Aber Dank einer Vielzahl von Firmen und der Gemeinde Wakendorf II, konnten wir trotzdem eine von unserer Seite aus schöne Deutsche Meisterschaft ausrichten.

Für unsere Wakendorfer Mannschaft war die Teilnahme an dieser DM eine harte, aber sehr wichtige Erfahrung. In dieser ersten Punktspielrunde nach zwei ausgefallenen Saisons gab es leider nur drei Mannschaften. Somit war die fehlende Spielpraxis, die sich in der Corona-Zeit ergeben hat, fast nicht aufzuholen.

Trotzdem hat die Mannschaft sich super geschlagen. Auch wenn die Köpfe nach einer Niederlage schon mal etwas tiefer hingen, waren sie beim nächsten Spiel wieder voll dabei.

Das Spiel um Platz 9 gegen den TV Bretten, brachte dann auch endlich den einen erhofften Erfolg. Sie konnten das Spiel mit 11:7 und 12:10 gewinnen.

Es war bei allen teilgenommenen Mannschaften eine große Freude zu erkennen, endlich mal wieder auf einer großen Faustball-Veranstaltung sein zu dürfen.

mU14 Team Wakendorf

Julius Mohr,  Lasse Möller,  Vincent Stier,  Mahdi Lück,  Kevin Propp,  Taylor, Ray Mayregg,  Ben Pabst, Tjorven Kröger  und  Melina Thomas

Trainerteam : Jan Kröger, Stefanie Stier und Malte Kröger

Somit können wir auf eine sehr gelungene Veranstaltung zurückschauen. Zu dieser Zeit besonders hervorzuheben ist, dass fast die komplette Faustballsparte an diesen fünf Tagen auf den Beinen war und alles unternommen hat, den Organisatoren das Leben so einfach wie möglich zu machen. Ebenso waren die Eltern unserer Spieler/innen jeden Tag vor Ort und haben alles Mögliche geregelt; von der Hygienekontrolle am Eingang, über Verkauf, Geschenke, Aufbau, Abbau und vieles mehr.

Dieser Zusammenhalt war an diesen Tagen unsere ganz große Stärke! Ohne eine so gute Truppe kann man solch eine große Veranstaltungen nicht bewältigen.

Hierfür noch mal ein großes Dankeschön !!!

Endstand der mU14 DM 2021

  1. Platz und Deutscher Meister wurde der MTV Rosenheim
  2. Platz TV GH Brettorf
  3. Platz SV Kubschütz      
  4. Platz TV Unterhaugstett
  5. Platz MTV Oldendorf
  6. Platz Leichlinger TV
  7. Platz TG Baden – Baden
  8. Platz Güstrow SC 09
  9. Platz TuS Wakendorf – Götzberg
  10. Platz TV Bretten

Bericht : Jan Kröger

P-Lizenzverlängerung Gymnastik/Tanz im Onlineseminar

Termin: 30.10.2021

Uhrzeit: 10:00-16:00 Uhr

Referentin: Hilde Reimann, Ina Kühnel

Ausgebucht.

Nachruf Helga Poppe

Es sind die starken Menschen im Leben, die unter Tränen lachen, ihren eigenen Kummer verbergen, um andere glücklich zu machen!

Am 20. Juni verstarb unsere langjährige Mitarbeiterin Helga Poppe.

Helga bekleidete viele Ämter im Kreisturnverband Stormarn. Von 1991 bis 2001 war sie als Männerturnwartin tätig. 2002 wurde sie zur 2. Vorsitzenden gewählt und von Gaby Wiencke 2015 abgelöst. Außerdem war Helga viele Jahre als Fachwartin im Gesundheitssport tätig.

Für ihren ehrenamtlichen Einsatz wurden ihr zahlreiche Ehrungen zu Teil.

Zurück bleibt die Erinnerung an die schönen Stunden, die wir miteinander verbringen durften.

Unser besonderes Mitgefühl gilt der gesamten Familie.

In tiefer Verbundenheit
der Vorstand KTV-Stormarn