Qualitätskriterien

1. Zielgruppengerechtes Angebot
Es muss deutlich werden, dass die Gesundheitsprogramme ein eigenständiger Angebotsbereich für bestimmte Zielgruppen, Zielsetzungen und Inhaltsbereiche sind. Die Kernziele sollten durchgängig durch Inhalte und Mehtoden in den Programmen umgesetzt werden.

Es gibt derzeitig standardisierte Programme, in denen alles enthalten ist (Nachweis der Schulung erforderlich).

Bei eigenen Programmen muss ein Rahmenkonzept vorliegen (siehe Antrag).

2. Angebotsprofil
Zuordnung zu einem Bereich:
Herz-Kreislauf
Muskel-Skelettsystem
Entspannung/Stressbewältigung
Gesundheitsförderung im Kinderturnen

3. Zielgruppe
Ist zwischen Kindern/Jugendlichen, Erwachsenen, Ältere zu differenzieren.

4. ÜL-Ausbildung 2. Lizenzstufe „Sport in der Prävention“
Übereinstimmung von Angebots- und Ausbildungsprofil
Höherwertige bewegungs- und sportbezogene Berufsausbildung benötigt eine Ausbildung mit gesundheitsorientierter Ausrichtung bzw. Fortbildungen

5. Rhythmus und Dauer der Angebote, Teilnehmerzahl
Konstante Verhaltensänderungen sind nur langfristig zu erreichen. Ziel ist es, die Teilnehmer an Bewegungsangebote zu binden. Gut kann das über ein Kurs- bzw. Dauerangebot realisiert werden. Die Gruppengröße bei einem Dauerangebot im Verein ist auf max. 20 TN begrenzt mit mindestens einer Unterrichtsstunde wöchentlich. Damit wird eine individuelle Betreuung gewährleistet.

Voraussetzungen für ein Kursangebot sind: (kann durch die Kassen bezuschusst werden)
Dauer 8-12 Wochen, Dauer einer Einheit max. 90 Minuten
Teilnahme ist nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden
Max. TN-Zahl 15 Personen
Kursangebote für Prävention in den Bereichen Herz-Kreislauf-Training, Muskel-Skelett-System, Entspannung/Stressbewältigung, Gesundheitsförderung im Kinderturnen
Zusätzliche Angaben über Beginn und Ende des Kursangebotes
Kosten für die Teilnehmer (Mitgl./Nichtmitgl.)

6. Präventiver Gesundheits-Check
Teilnehmer, die lange Zeit nicht oder wenig sportlich aktiv waren, wird eine Gesundheitsvorsorgeuntersuchung empfohlen.
In begründeten Fällen muss eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, da ansonsten eine Teilnahme nicht möglich ist.

7. Begleitendes Qualitätsmanagement
Durch den DTB/SHTV – in Form von ÜL-Befragungen, Evaluationsstudien, Qualitätszirkel usw.

8. Kooperation und Vernetzung
Auf der örtlichen Ebene geht es darum, die entsprechenden Zielgruppen zu erreichen und über die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitsbereich Teil eines Netzwerkes zu werden.