HALLE. Der Kieler Turner-Klub (KTK) verbuchte an der Saale eines seiner erfolgreichsten Wochenenden: die durch zahlreiche Verletzungen gebeutelte Mannschaft machte einen nie für möglich gehaltenen Sieg beim ersten Wettkampf der Nachwuchs-Bundesliga (NBL) perfekt, und Thore Beissel (16) feierte eine tolle Premiere in der Junioren-Nationalmannschaft.
Der amtierende deutsche NBL-Vizemeister aus Kiel durfte sich keine Fehler erlauben, zumal er am Boden, Barren und Sprungtisch nur drei statt vier Turner ans Gerät schicken und auf die Streichnote verzichten musste. Tom Luca Meyer (15) – sonst als Sechskämpfer immer eine feste Team-Stütze – hatte sich kürzlich im Schulsport eine Oberschenkelzerrung zugezogen und konnte diesmal nur am Pauschenpferd und Reck glänzen. Auch Philip Meyer (14), Marcel Klein (13) und Miyaki Nishiura (12) überzeugten und trugen ihre Kürübungen trotz Rücken- oder Hüft-Problemen gut vor.
Nico Köhler. Foto: Claus Köhler
Doch vor allem Kapitän Nico Köhler (Bruch in der Wachstumsfuge des oberen Daumengelenks) biss die Zähne zusammen, turnte alle sechs Geräte und sicherte seiner Mannschaft dadurch 2,5 Extra-Punkte. Zwei Tage nach seinem 16. Geburtstag konnte Nico zwar die geplante Tkatschev-Fluggrätsche rückwärts über das Reck noch nicht zeigen, er führte seine Riege aber mit 208,75 Punkten zum Sieg gegen den in Bestbesetzung antretenden SC Berlin (207,15), den SV Halle (201,20), die KTV Chemnitz (200,05) und den zweifachen NBL-Meister SC Cottbus (189,65).
Der Zwölfjährige Shamsu-Deen Raimi gewann ebenfalls den Mehrkampf-Bonus für Kiel, erturnte mit Übungen auf internationalem Niveau dreimal die Tageshöchstnote der 29 Turner und wurde mit 72,45 Punkten Zweiter hinter dem 16-jährigen Berliner Nils Matache (74,75). Am letzten Gerät machte „Shami“ es noch einmal spannend, als er am Barren durch zwei Patzer über drei Punkte verlor und damit auch der Gesamtsieg des KTK gefährdet war. Doch die Wertungen von Raimi, Köhler und Klein reichten aus – die anderen Teams, die zwar risikoreicher aber auch fehlerhafter turnten, hatten zeitgleich am Reck oder Sprungtisch nicht genug entgegenzusetzen. Als Wettkampf-Fazit erhielten die Kieler Trainer Dietmar Popp und Udo Poppe dann von ihren sechs breit grinsenden Turnern ein einstimmiges „Geil!“ als Antwort.
Thore Beissel bei der Healy-Drehung am Barren. Foto: Claus Köhler
Nur zwei Stunden nach dem Triumph seiner Klub-Kollegen debütierte an gleicher Stelle der ehemalige KTK-Kapitän Thore Beissel erfolgreich in der DTB-Auswahl. Den traditionellen U18-Länderkampf gewann Großbritannien (310,55) knapp vor der Schweiz (310,30), Deutschland (308,30) und Frankreich (307,00). Beissel zeigte unter der Regie von Bundestrainer Jens Milbradt gute Vorstellungen besonders am Sprungtisch, Boden und Reck. Unter den 24 Turnern belegte Thore mit der persönliche Mehrkampf-Bestwertung von 74,70 Punkten Rang 15. Einzelsieger wurde der Brite Adam Tobin (78,50). jö
Am 13. und 14. April fand in Lichtenhagen bei Rostock der diesjährige Regio Cup Nord der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Der SHTV war mit insgesamt 18 Gymnastinnen vertreten. Ziel war es, die begehrten Startplätze für den Deutschlandcup, der am 18./19. Mai in Dahn (Rheinland Pfalz) stattfinden wird, zu erturnen.
In der Schülerwettkampfklasse überzeugte Tessa Berg vom Ahrensburger TSV und belegte souverän den ersten Platz. Der dritte Platz und damit ebenfalls für den Deutschlandcup qualifiziert ist Ihre Vereinskameradin Linda Kasprick.
In der Juniorenwettkampfklasse konnte sich Emilia Eggers (2.Platz) Marta Elizarova (5. Platz) vom Ahrensburger TSV und Lisa Malin Hirsch (13. Platz) vom Kieler TB über die Qualifikation freuen.
In der freien Wettkampfklasse konnten sich insgesamt fünf Gymnastinnen für den Deutschlandcup qualifizieren. Karla Schmidt (3. Platz ) Lene Jonsson (6. Platz) Elena Marggraff (9. Platz), Linn Alex (10. Platz, alle Ahrensburger TSV) und Emily Simon (12. Platz, Kieler TB) werden nun gemeinsam nach Dahn fahren. Laura Drewes vom Kieler TB verpasste mit Platz 13 leider ganz knapp die Quali und wird als Reservegymnastin parat stehen.
im Auftrag des Landesfachwarts Sachsen darf ich herzlich zu den 29. Bundesoffenen Sachsenmeisterschaften im Trampolin einladen.
Wir tragen die Meisterschaften am 22. Juni 2019 in Zwickauaus (der Link führt zum Veranstaltungsort). Nähere Angaben sind in der beigefügten Ausschreibung zu finden.
Die Veranstaltung ist bundesoffen und wir hoffen, diesmal nicht mit allzu vielen anderen Veranstaltungen terminlich zu kollidieren.
Meldungen können an Viola Ziesler (uziesler@aol.com) gesendet werden, Meldeschluss ist am 12.06.2019.
Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung:
Allgemeine Themen: antworten auf diese E-Mail oder E-Mail an Hanspeter Chmilecki (H.Chmilecki@t-online.de) oder anrufen unter der in der Ausschreibung angegebenen Telefonnummer (ganz am Ende).
BERLIN. In den Ergebnislisten der Internationalen Juniors Trophy steht seit 1996 erstmals der Name eines Kieler Nachwuchsturners an der Spitze: Der zwölfjährige Shamsu-Deen Raimi (KTV) gewann in der Königs-Disziplin des Kür-Sechskampfes
Am 31.3. machten sich 53 Trainer, Kampfrichter und Interessierte auf den Weg nach Trappenkamp, um im Rahmen des Infotreffs die neuesten Informationen rund um die Turnerjugend-Gruppenwettkämpfe zu erfahren. Themen waren unter anderem ein Rückblick ins Wettkampfjahr 2018, Änderungen im Regelwerk für 2019, die neue Startpass-Regelung des DTB und auch Termine. Anschließend gab es beim gemeinsamen Mittagessen noch einen intensiven Austausch zu unterschiedlichen Themen.
Am Nachmittag wurden zwei Workshops angeboten mit den Themen „Tanzen im SGW“ und „Turnakrobatik“. Unter der Leitung von Finn Blunck bauten 21 Teilnehmer Pyramiden und versuchten, herausfordernde Partnerteile zu erarbeiten. Der Tanzlehrgang wurde von Andrea Semmelhaack-Leetz gegeben. Die Gruppe übte kleine Folgen und Verbindungen im Kindertanz und lernte anhand von vielen Videos gute Tipps und Tricks für die nächste Choreografie. Aktuelle Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage www.tujush.de.
Wenn der Kieler TB zum Mermaid-Cup einlädt, möchten alle unbedingt dabei sein.
Dieser Wettkampf reift immer mehr zu einem tollen Event – unterstrichen vom Lächeln aller Teilnehmerinnen beim Abschlusstanz, den alle im Vorwege geübt haben.
Die Teilnehmerlisten waren wieder lang und es konnten auch nicht alle aus der Warteliste mit reingenommen werden. Die Erfolge für die Vereine aus Schleswig-Holstein – einfach sensationell. Bei strahlendem Sonnenschein, was immer eine ganz besondere Atmosphäre in die Halle zaubert, ging es früh am Morgen los.
Zoe Malee-Stebner Foto: Jennifer Zornig
In der SWK waren 17 Mädchen am Start. Dort setzte sich Tessa Berg aus Ahrensburg an die Spitze, Ellina Zabel vom Kieler TB wurde Zweite und Valerija Gataullin von Bremen 1860 kam auf den dritten Platz. Das war schon mal ein toller Einstieg. Es ging nahtlos in die LK über. Es starteten in der SLK10 acht Mädchen. Hier gewann souverän Arriana Arrargo vom TK Hannover. Auch acht Starterinnen waren es in der JLK11. Dort kam Lea Neu vom Bremer Turnverband auf den obersten Treppchenplatz. Zoe Malee Stebner vom Kieler TB gewann zum zweiten Mal den begehrten Pokal und konnte in der JLK12 mit sechs Gymnastinnen Anastasia Janz und Anastasia Gesswein beide Bremer Turnverband auf die Plätz zwei und drei verweisen.
Das größte Starterfeld war dann in der JWK mit 21 Gymnastinnen. Der Pokal und die Plätze zwei und drei blieben in der Hand der Schleswig-Holsteiner Gymnastinnen: Marta Elisarova wurde erste und Emilia Eggers zweite, beide sind vom Ahrensburger TSV. Lisa Malin Hirsch vom Kieler TB freute sich über den dritten Platz. Die Überraschung schaffte Rita Shtab vom Kieler TB. Sie holte sich den Pokal in der JLK13, Katharina Schadt vom Berliner TSC wurde hier Zweite und Alissa Hahn vom TK Hannover Dritte. Zwölf Gymnastinnen waren es danach in der JLK14/15. Hier gewann Alissa Pjatich vom Bremer Turnverband, Antonia Gindea vom SC Potsdam holte Silber und Elena Bartczak vom Kieler TB Bronze.
Elena Bartczak
Foto: Jennifer Zornig
Elisaveta Dogotari
Foto: Jennifer Zornig
Als letztes im Einzel war dann die FWK (15 Teilnehmer) und MK (5 Teilnehmer) dran, eine tolle Riege. Mit hohem Abstand holte in der FWK Eisaveta Dogotari zum insgesamt vierten Mal den Pokal beim Mermaid-Cup.
Karla Schmidt und Lene Jonsson beide vom Ahrensburger TSV wurden Zweite und Dritte in diesem starken Feld. In der Meisterklasse konnte sich Lillie Schupp vor ihren Vereinskamaradinnen des Bremer Turnverbandes setzten. Ganz am Ende kamen noch die Gruppen. Es waren in allen Leistungsklassen mind. eine Gruppe aus den verschiedenen Vereinen am Start.
Vor der Siegerehrung gab es wie immer eine kleine Tanzgala und nach der Musik von Alvero Soler ging ein langer und schöner Wettkampftag zu Ende.
Herzlichen Gückwunsch an alle Teilnehmerinnen! Alle Ergebnisse findest du hier:
Am 30.03.2019 fanden die diesjährigen Landesmeisterschaften für die Seniorinnen (30+) in der LK3 und LK4 statt. Zeitgleich trug der KTV Kiel seine Kreismeisterschaften für Schüler-, Männer- und Seniorenturner im LLZ aus. Somit war die Halle mit rund 50 aktiven Turner*innen gut gefüllt.
Melanie Lienemann-Günther, 1. Platz AK 45-49. Foto: Nicole Brandenburg-Meier
Für die Seniorinnen war dies der Qualifikationswettkampf für die Deutschen Seniorenmeisterschaften (DSenM), die dieses Jahr im Mai in Bühl (Baden) stattfinden werden. Alle Erst- und Zweitplatzierten einer Altersklasse qualifizieren sich.
Krankheitsbedingt gingen nur 11 von 13 gemeldeten Frauen von 30 bis 61 Jahren an den Start. Die Turnerinnen bis 40 Jahre turnen einen Vierkampf (Sprung, Barren, Balken, Boden), ab 40 Jahren wird statt auf dem Balken auf der Bank geturnt. Für die Turnerinnen ab 50 Jahren kommen nur die besten drei Geräte in die Endwertung, für die AK 60+ sind es die besten zwei Geräte.
Die Turnerinnen verteilten sich relativ gleichmäßig über die Jahrgänge, so dass am Ende jede eine verdiente Medaille mit nach Hause nehmen konnte.
Iris Maxeiner, 1. Platz AK 50-54 Foto: Nicole Brandenburg-Meier
In der AK 30-34 gewann Charlet Worm vom VfL Pinneberg mit 42,10 Punkten, eine Alterklasse höher Katrin Umlandt vom TSV Bargteheide mit 44,90 Punkten. Silke Spengler vom Suchsdorfer SV holte den ersten Platz in der AK 40-44 mit 35,95 Punkten. In der AK 45-50 war das Siegertreppchen sogar komplett gefüllt mit Melanie Lienemann-Günther (Gettorfer SV, 51,70 Punkte, Tageshöchtwertung), Petra Goldschmidt (TSV Kücknitz, 49,45 Punkte) und Kathrin Sievers (SpVg Eidertal Molfsee, 22,90 Punkte). Iris Maxeiner vom TSV Kücknitz siegte in der AK 50-54 mit 37,65 Punkten vor Martina Jordan vom TuS Holtenau (33,90 Punkte). In der nächsthöheren Altersklasse gewann Eike Biemann vom SV Großhansdorf mit 39,50 Punkten. Silke Hintz (Plön bewegt, 26,28 Punkte, 1. Platz) und Marion Kern (TSV St. Peter-Ording, 9,05 Punkte, 2. Platz) haben sich in der AK 60-64 für die DSenM qualifiziert.
Los geht`s Sportvereine! Ab jetzt bewerben für das Jahr 2019 – bis zum 30. Juni.
Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Sportvereinen ist für viele Millionen Menschen selbstverständlich. Sie leisten – über den reinen Sportbetrieb hinaus – wertvolle Arbeit für die Gesellschaft: Inklusion, Integration, Umweltschutz, Angebote für Kinder und Jugendliche, Familien oder Senioren. Mit dem bundesweiten Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ würdigen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken dieses Engagement und fördern somit den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Ab heute sind die Vereine in Sportdeutschland wieder aufgerufen, sich für den „Oscar des Breitensports“ 2019 zu bewerben und mit ihren Angeboten ins Rennen zu gehen. Zuletzt erhielt der TV Erlangen 1848 bei der Preisverleihung in Berlin den „Großen Stern des Sports“ in Gold aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Erlangener sehen den demographischen Wandel als Zukunftsthema und gleichzeitig als Chance. Mit „Rollatorsport für Hochbetagte“ schafft der Verein die Voraussetzung, dass seine Mitglieder auch in hohem Alter und mit gesundheitlichen Einschränkungen am Vereinsleben teilnehmen können. Innovativ ist dabei der eingerichtete Fahrdienst, der den älteren Menschen die Teilnahme am Vereinsangebot ermöglicht.
„Die „Sterne des Sports“ sind unser bedeutendster Wettbewerb im Breitensport, mit dem das vorbildliche gesellschaftliche Engagement in den rund 90.000 Vereinen in Sportdeutschland gewürdigt wird“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Nur mithilfe der wertvollen ehrenamtlichen Arbeit von mehr als 8 Millionen Menschen in den Vereinen ist es möglich, dass der Sport aktiv Brücken für ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft baut. Und zwar von Grund auf: Kinder und Jugendliche können in den Vereinen durch den Sport fürs Leben lernen – vom Fairplay, Respekt und Miteinander bis hin zum guten Umgang mit Niederlagen.“
Online Bewerben – digital, schnell und einfach
Der Bewerbungsprozess für den Wettbewerb 2019 erfolgt digital unter www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung. Bundesweiter Bewerbungsschluss ist am 30. Juni 2019. Mitmachen können alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, also z.B. im Schleswig-Holsteinischen Turnverband.
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