Offenheit als sportpolitische Aufgabe der Zukunft

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Ein Beitrag des SHTV Vizepräsidenten Breitensport / Freizeit- und Gesundheitssport Finn Blunck
Fairness, Solidarität, Zusammenhalt und Sportgeist sind für mich nur einige Buzzwords, die den Vereinssport für mich ausmachen. Mir ist wichtig, dass in unseren Turnvereinen Menschen aller Nationalitäten, Religionen und unterschiedlicher sozio-ökonomischer Herkunft zusammenkommen und gemeinsam Sport treiben.

Gerade im professionellen Sport gibt es sportartübergreifend sehr viele Vorbilder, die sinnbildlich für „gelungene Integration“ stehen. Aber wie ist „gelungen“ definiert und wie messe ich es? Reicht es, wenn ich als Ausländer:in oder Mensch mit Migrationshintergrund bei Euch mitmache, oder muss ich schon zu Beginn sportliches Potenzial für eine Medaille vorweisen können? Darf ich bei Euch mitmachen, auch wenn meine Deutschkenntnisse vielleicht nur rudimentär sind? Kann ich mir den Sportverein überhaupt leisten, oder mich bei Euch engagieren, oder ist das den Deutschen vorbehalten?

Diese Fragen sollen zum Nachdenken anregen, denn in unseren drei Nationalmannschaften der olympischen Sportarten sind einige Turner:innen und Trainer:innen mit Migrationshintergrund aktiv. Die sportlichen Erfolge von Menschen mit Migrationshintergrund feiern wir in Deutschland oftmals als ein Beispiel für besonders „gelungene Integration“. Aber ist das wirklich so? Die Rhythmische Sportgymnastik ist hierfür das perfekte Beispiel, so ist unsere Weltmeisterin Darja Varfolomeev, die 2006 in zentral-süd Russland geboren wurde und mit zwölf Jahren nach Deutschland kam, nur eines von vielen Beispielen innerhalb unserer Nationalmannschaften. Sie hat großartige Chancen auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erfolgreich zu sein, aber ist sie dadurch besser integriert als eine Turnerin, die es nicht in die Nationalmannschaft geschafft hat?

Nein, denn wir sollten grundsätzlich nicht zwischen guten und bösen Ausländern, bzw. Deutschen mit Migrationshintergrund unterscheiden. Wir leben schließlich nicht in einem Disney-Film, sondern wir bringen unterschiedliche privaten Einflüsse mit in unsere Gemeinschaft, wodurch wir als Gemeinschaft von der Heterogenität profitieren. Wir profitieren auf verschiedene Art und Weise, so sind heterogene Gruppen beispielsweise viel kreativer, da verschiedene Perspektiven und Erfahrungen vorhanden sind. Insgesamt gibt es in derartigen Gruppen weniger Routine, wodurch mehr Entwicklung und Produktivität entstehen kann.

Egal, ob im Sport oder in unserer Gesellschaft, der Wert eines Menschen hängt nicht vom individuellen Erfolg und Leistungsvermögen ab. Ich weiß, dass deshalb alle Menschen in unseren Turnvereinen willkommen sind, ganz unabhängig von ihren sportlichen Erfolgen. Nicht umsonst heißt es ganz vorne in unseren Grundrechten „niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen und politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden“ (Art 3, Satz 3, GG). Auch in meinem Privatleben hatte ich schon mit Rassismus und hierbei insbesondere dem strukturellen Rassismus innerhalb unser Verwaltungsstrukturen zu tun. Also lasst uns etwas handeln, denn gerade für einen Sportfachverband mit einer Nationalsozialistischen Vergangenheit und seinem 175jährigen Bestehen, müssen wir uns jeden Tag wieder hinterfragen, klar positionieren und neu anpassen und anschließend die verbandsinternen Strukturen überarbeiten.

„Wo sind die engagierten Menschen mit Migrationshintergrund im Turnverband?“ Wie in allen Sportverbänden und Sportvereinen, die ich kenne, ist auch das Gro des Schleswig-Holsteinische Turnverbandes weiß und männlich. Dies ist zwar nichts Schlimmes, spiegelt aber nicht unsere Gesellschaft und auch nicht unseren Gesamtverband wider. Ich weiß, dass die Denkmuster meiner Präsidiumskollegen nicht die Klischees bedienen, dennoch frage ich mich, was ein Sportverband wie der SHTV tun muss, um die eigenen Strukturen aufzubrechen, damit sich auch Menschen mit Migrationshintergrund ehrenamtlich in Führungspositionen engagieren. An welchen Hürden scheitert es? Ist es das Vorleben des eigenen Elternhauses? Ist es ein sozio-ökonomisches Problem? Fehlt die direkte Ansprache zum Engagement während des Trainings?

Im Artikel „Ist doch Ehrensache“ aus den Kieler Nachrichten vom 29.12.2023 steht im ersten Satz „Das Engagement steigt mit dem Einkommen“. Ist das der Grund, warum sich so wenig für mich erkennbare Migranten im Sport engagieren? In den sechs Sportverbänden, in denen ich selbst aktiv war und bin, gibt es wenig Menschen mit einer erkennbaren Migrationsgeschichte. Leider ist es oftmals das Gleiche. Homogene Gruppen bestärken sich gegenseitig in ihren Ansichten, wodurch der Mut und die Notwendigkeit für Veränderungen verloren geht. Die Frage die wir meiner Meinung nach stellen müssen ist, wie erreichen wir Menschen mit geringen Einkommen, wie Schüler:innen und Studierende? Aber auch Menschen mit Migrationsgeschichte, die mehrfach weniger verdienen als der „Bio-Deutsche“. Wir sollten deshalb die Fragen, an die richten, die wir nicht erreichen. Klingt unlogisch, aber das ist unsere Herausforderung, wenn wir als Vereine weiterhin existieren wollen. Wie können wir das Engagement attraktiv machen, wie überzeugen wir eine 18-jährige, sich einem Vorstand mit über 60-jährigen einzubringen?

Zwar sind die Debatten in den Gremien teilweise hitzig, oftmals aber auch zu kleinteilig. Die großen Fragen, wie wir Menschen mit Migrationsgeschichte für das Engagement begeistern können, bleiben ausgeklammert. Man möchte lieber mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und lieber nicht die eigenen Missstände aufzeigen. Dies ist zwar ein nachvollziehbares menschliches Verhalten, kommt leider auch regelmäßig bei mir selbst vor, dadurch wird sich nachhaltig aber nichts verändern. Wenn das Engagement mit dem Einkommen korreliert, dann müssen wir den Punkt aufbrechen. Ob man unbürokratisch die Höhe der Übungsleiterpauschale an das Einkommen koppeln könnte, weiß ich nicht, wäre aber eine Überlegung wert. Denn es ist essenziell, dass sich Jugendliche, junge Erwachsene und Menschen mit Migrationsgeschichte auf der lokalen und regionalen Ebene für den Sport einbringen und ihre eigenen Rahmenbedingungen schaffen. Ich selbst habe während meines gesamten Studiums im Turnen „gearbeitet“. Es war für mich persönlich immer eine Mischung aus ehrenamtlichem Engagement und Aufwandsentschädigung für Trainer- oder Referententätigkeiten in einer staatlichen Schule, einer Landesturnschule oder im Landesleistungsstützpunkt.

Deshalb lautet mein persönliches Fazit zu diesem Text, lasst uns gemeinsam unsere Strukturen im Sport und insbesondere die im Turnen überdenken und prüfen, welche Stellschrauben wir gemeinsam drehen können, um den Zugang für junge Erwachsene und Menschen mit Migrationshintergrund zu vereinfachen. Lasst uns unsere eigenen Hürden abbauen und diese Menschen nicht anhand ihres sportlichen Potenzials und Erfolges messen. Jeder Mensch leistet seinen persönlichen Beitrag im Rahmen seiner Möglichkeiten zu einem guten gesellschaftlichen Miteinander und braucht deshalb auch nicht die Alternative.

Rückblick Faustballwochenende 3./4. Februar 2024

Die Frauen des VFL Kellinghusen beenden die Saison auf einen guten 4. Platz. Der TSV Lola hat auch sein letztes Heimspiel in der 1. Bundesliga verloren. Der TuS Wakendorf konnte sich bei der NDM für die DM der Männer 45 qualifizieren. Und in der U10 wurde der neue Landesmeister gekürt.

1. Bundesliga Nord Männer

Der TSV Lola hat sich mit einer klaren Niederlage von seinen Zuschauern aus der 1. Bundesliga verabschiedet. Gegen den SV Armstorf gab es eine klare 0:5 Heim-Niederlage (6:11, 6:11, 4:11, 9:11, 5:11). Das Verletzungspech in dieser Saison war dem TSV Lola leider treu, so dass ein besseres Abschneiden in diesem Jahr nicht möglich war. Das letzte Saisonspiel findet nächsten Samstag in Ahlerstedt statt.

Ergebnisse und Tabelle

Jugend Mix U10

Neuer Landesmeister bei der U10 ist der TSV Lola mit 26:2 Punkten. Dicht dahinter auf dem 2. Platz kommt der TSV Wiemersdorf mit 24:4 Punkten. Am Tabellenende steht der TSV Schülp, der in dieser Saison ohne Sieg geblieben ist. Am Ende des letzten Spieltages wurde wieder eine gemeinsame Siegerehrung mit allen Mannschaften durchgeführt. Die Kinder waren wieder voller Freude im Einsatz.

Ergebnisse und Tabelle

Norddeutsche Meisterschaft Männer 45

TuS Wakendorf, Männer 45

Der TuS Wakendorf konnte in Lehre einen guten 3. Platz erreichen, und hat damit das Ticket für die DM gelöst. Gegen den VFK Berlin gab es eine klare 0:2 Niederlage. Gegen den TSV Burgdorf konnte man dann klar mit 2:0 gewinnen. Im dritten Spiel gegen den MTV Diepenau musste man sich weder mit 0:2 geschlagen geben. Im entscheidenen Spiel gegen TuS Essenrode waren die Männer aus Wakendorf aber hellwach und konnte mit dem 2:0 Sieg die Qualifikation zur DM klar machen.

Ergebnisse und Tabelle

1. Bundesliga Nord Frauen

Für die DM-Qualifikation hat es am Ende dann nicht mehr gereicht. Aber mit einem tollen  4. Platz konnte man die Saison in der 1. Bundesliga beenden. Gegen den TV Jahn Schneverdingen musste man sich klar mit 0:3 (9:11, 8:11, 6:11)  geschlagen geben. Im letzten Spiel dieser Saison gegen den Wardenburger TV lief es aber wieder rund. Nur im zweiten Satz hat man ein wenig die Zügel schleifen lassen. Aber mit einem 3:1 (11:3, 9:11, 11:6, 11:6) war der Sieg am Ende nicht wirklich gefährdet. Mit etwas mehr Glück in diesem Jahr wäre vielleicht auch die DM drinn gewesen, aber trotzdem ist man zufrieden mit dieser Saison.

Ergebnisse und Tabelle

Sören Nissen, Landesfachwart Faustball SHTV

Positionierung des LSV und der Sportjugend SH zu den wachsenden antidemokratischen und rechtsextremen Tendenzen

Der Landessportsportverband (LSV) und die Sportjugend Schleswig-Holstein sowie die LSV-Mitgliedsvereine und -verbände beobachten mit großer Sorge die Zunahme antidemokratischer und menschenverachtender Verhaltensweisen sowie die deutlich erkennbaren Tendenzen zu mehr Rassismus, wachsender Fremdenfeindlichkeit und offenem Antisemitismus – bis hin zur Ausgrenzung von Menschen aus unserer Gesellschaft. Sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene wird die freiheitliche demokratische Grundordnung immer wieder auf die Probe gestellt.

Die in den Satzungen, Ordnungen und Leitbildern unserer rund 2.600 Sportvereine und -verbände festgeschriebenen Werte des Sports stehen in eindeutigem Widerspruch zur Programmatik jedweder Form extremistischer Parteien und Bewegungen.

Der organisierte Sport in Schleswig-Holstein steht hinter den unumstößlichen Grundsätzen, nach denen der Sport für eine starke und lebendige Gemeinschaft eintritt und eine Plattform für gemeinsame Werte und Leidenschaften bietet. Die gemeinwohlorientieren Sportvereine und -verbände, in denen Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Praxis sind, spielen als Akteure eine bedeutende, gestaltendende und stabilisierende Rolle in unserer offenen Gesellschaft. Wir alle stehen für Vielfalt, Chancengleichheit, Anerkennung und Wertschätzung – verankert in und getragen von klaren demokratischen Werten.

Jegliche Form von Hass auf andere Menschen aufgrund ihrer Nationalität, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, kulturellen Herkunft, Geschlechteridentität oder ihres sozialen Status hat im Sport in Schleswig-Holstein keinen Platz. Das Motto „Sport für Alle“ hat selten zuvor eine wichtigere Bedeutung gehabt als in diesen Tagen.

Wir im organisierten Sport werden mehr denn je menschenverachtenden Haltungen und Handlungen aller extremistischen Parteien, Gruppierungen und Bewegungen – aktuell vor allem der rechtspopulistischen und rechtsextremen – deutlich entgegentreten und ihnen keinen Raum bei uns geben.

Gemeinsam mit unseren Vereinen und Verbänden treten wir für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft ein. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich gleichermaßen dafür einzusetzen und Flagge zu zeigen!

Kiel, 26. Januar 2024

Faustball Schulmeisterschaft Halle 2024

In Schleswig-Holstein findet am 12. März 2024 die landesweite Schulmeisterschaft in Heide statt. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen von den Schulen aus Schleswig-Holstein.

Wenn sich Schulen angesprochen fühlen, aber bisher noch keine Berührungen mit dem Faustball hatten, die melden sich bitte beim Landesfachwart Faustball, dort wird für Unterstützung gesorgt. Mail: soeren_sport@gmx.de

2024 Einladung Hallenfaustball 12.3.24 Heide

2024 Spielregelungen Faustball 12.3.24 Heide

Meldebogen Landesfaustballfturnier 20.3.24 Heide

Sören Nissen, Landesfachwart Faustball im SHTV

Vorschau Faustballwochenende 3./4. Februar 2024

An diesem Wochenende finden die nächsten Spiele in den 1. Bundesligen statt. Im Jugendbereich hat die U10 ihren letzten Spieltag. Und bei den Männern 45 finden die Regionalmeisterschaften Nord statt. Die Ausrichter sind wieder fett gedruckt.

3. Februar 2024 ab 17.00 Uhr: 1. Bundesliga Nord Männer in Hohenlockstedt

TSV Lola – SV Armstorf

3. Februar 2024 ab 11.00 Uhr: Jugend Mix U10 in Bad Bramstedt

TSV Wiemersdorf, TSv Wiemersdorf 2, VFL Kellinghusen, TSV Lola, TSV Lola 2, TSV Breitenberg, TuS Wakendorf, TSV Schülp

3. Februar 2024 ab 11.00 Uhr: Norddeutsche Meisterschaft Männer 45 in Lehre

TuS Essenrode, TuS Wakendorf, TSV Burgdorf, MTV Diepenau, VFK Berlin

4. Februar 2024 ab 11.00 Uhr: 1. Bundesliga Nord Frauen in Schnverdingen

TV Jahn Schneverdingen, VFL Kellinghusen, Wardenburger TV

Alle Spielpläne findest Du HIER

Sören Nissen, Landesfachwart Faustball SHTV

 

Eltern-Kind-Turnen im Verein – Zum Bewegungs-Coach in zwei Tagen

Bewegungs-Coach im Eltern-Kind-Turnen. Ausgerichtet vom Kreisturnverband Ostholstein in Eutin.

Zum Bewegungs-Coach in nur zwei Tagen. Unter diesem Motto steht die Kampagne im Sportland Schleswig-Holstein. Der Schleswig-Holsteinische Turnverband geht mit diesem Angebot in die verschiedenen Turnkreise, um die Vereine bei der Gestaltung einer Eltern-Kind-Turnstunde praxisnah zu unterstützen. Der Bewegungs-Coach richtet sich hauptsächlich an Eltern und Interessierte, die noch keine Erfahrung in diesem Bereich haben, sich aber dennoch im Verein engagieren wollen, um den Kindern schon früh Spaß an der Bewegung zu vermitteln.

Die Referentinnen Christine Hauptmann und Stefanie Omnitz sind in ihrem Heimatverein selbst im Eltern-Kind-Bereich aktiv und verfügen somit über die notwendige praktische Erfahrung im Umgang mit den Kleinen und ihren Eltern.

Bereits im letzten 2 Jahren wurden einige Seminartage zum Bewegungs-Coach durchgeführt und anhand der großen Teilnahmezahl, hat sich gezeigt, dass das Interesse in den Vereinen durchaus vorhanden ist. Auf die Frage nach den Gründen antwortete Christine: „Das liegt zum Großteil daran, dass hier an nur zwei Tagen der Einstieg in das Thema, Gestaltung einer Übungsstunde im Eltern-Kind-Bereich, erheblich erleichtert wird. Es kann und soll nicht die Ausbildung zum Übungsleitenden ersetzten. Wir möchten aber den Teilnehmern die Angst vor dem Einstieg nehmen und ihnen Möglichkeiten und Wege dahin aufzeigen.“

Thematisch drehen sich die 2 Tage von der Theorie zum Beispiel das Vorbereiten einer Sportstunde über Spiele bis hin zum Turnen an Großgeräten. Wie genau die Übungsstunde gestaltet werden kann, hängt am Ende immer von den Eltern und Ihren Kindern ab.

Termine & Infos zum Bewegungs-Coach

Blasorchester TSV Wankendorf feiert Jubiläum und sucht Ehemalige

Vor 70 Jahren wurde der Spielmannszug als Vorgänger des Blasorchesters TSV Wankendorf gegründet. Das soll gefeiert werden. So steigt am Sonnabend, 23. März, um 16 Uhr ein Jubiläumskonzert in der Wankendorfer Kirche.

„Wir möchten ehemalige Musikerinnen und Musiker, aber auch gern Interessierte aufrufen, bei diesem Konzert mitzuspielen“, sagt Karin Engelmann, die im Orchester für die Nachwuchsbetreuung zuständig ist. Geprobt wird immer dienstags um 19.15 Uhr im Musikraum der Schule Wankendorf. Zudem gibt es einen Probentag am Sonntag, 11. Februar, von 10 bis 16 Uhr und ein Probenwochenende in Heide (15. bis 17. März). Das Instrument kann vom Orchester gestellt werden.

Wer Lust hat, kommt direkt zur Probe oder wendet sich an die Vorsitzende Daniela Voss (Telefon 01  76 / 54  09  79  13 oder E-Mail vorsitz@blasorchestertsvwankendorf.de).

Mit freundlicher Genehmigung von Basses Blatt, Quelle: Blasorchester TSV Wankendorf feiert Jubiläum und sucht Ehemalige – Basses Blatt (basses-blatt.de)

Rückblick Faustballwochenende 27./28. Januar 2024

Die nächsten Entscheidungen sind gefallen! In der 1. Bundesliga Nord der Männer steht der TSV Lola bereits zwei Spiele vor Saisonende als Absteiger fest. Die Frauen vom VFL Kellinghusen haben immer noch Chance auf die Qualifikation zur DM. Auf Landesebene wurden die nächsten Landesmeister und Staffelsieger ermittelt.

Männliche Jugend U14

Der TSV Lola wurde ohne Satzverlust Landesmeister in dieser Staffel. Auf den 2. Platz konnte sich der Großenasper SV vor dem TSV Gnutz setzen. Auf den 4. Platz kam der TuS Wakendorf. Am Ende der Saison wurde eine gemeinsame Siegerehrung durchgeführt. Für die Regionalmeisterschaften wünschen wir schon heute viel Glück.

Ergebnisse und Tabelle

Weibliche Jugend U14

TSV Wiemersdorf, wU14

Fünf Mannschaften waren in dieser Saison am Start. Die Landesmeisterschaft konnte sich mit 16:0 Punkten der ESV Schwerin erspielen. Der 2. Platz ging aufgrund des besseren Satzverhältnisses an den TSV Wiemersdorf (+5) vor dem VFL Kellinghusen (+4). Den 4. Platz belegte der TSV Breitenberg vor dem TSV Schülp. Auch hier wünschen wir den qualifizierten Mannschaften für die Regionalmeisterschaft viel Glück.

Ergebisse und Tabell

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Mix Jugend U8

TuS Wakendorf, U8

In Wakendorf fand in der vorletzte Spieltag statt. Nach einigen kanppen Spielen sieht die Tabelle zur Zeit wie folgt aus: Mit 14:4 Punkten steht der TSV Wiemersdorf an der Tabellenspitze gefolgt vom TSV Schülp. Auf dem 3. Platz steht der TuS Wakendorf gefolgt vom TSV Breitenberg. Am Ende der Tabelle steht der TSV Schülp 2 und der VFL Kellinghusen 2. Es kann aber noch einiges am letzten Spieltag in der Tabelle passieren, es bleibt spannend bei den „Kleinsten“.

Ergebnisse und Tabelle

1.Bundesliga Nord Männer

Für den TSV Lola ist der Absteig aus dieser Liga besiegelt. Gegen die Berliner TS gab es eine klare 1:5 Niederlage. Den 1.Satz konnten die Männer aus Hohenlockstedt noch mit 13:11 für sich entscheiden, doch danach kamen die Berliner immer besser ins Spiel. Verletzungsbedingt musste der TSV Lola erneut seine Mannschaft umbauen. Der 2. Satz ging mit der Höchststrafe 0:11 an die Berlner TS. Auch danach lief gar nichts mehr beim TSV Lola zusammen. Mit 2:11, 6:11, 3:11 und 2:11 sind auch die weiteren Sätze klar an die Hauptstädter gegangen. Damit wurde dieses Spiel mit 1:5 verloren, und der Abstieg war aufgrund der Spiele der Konkurrenz, besiegelt. Nun heißt es neuen Anlauf in der 2. Bundesliga zu nehmen.

Ergebnisse und Tabelle

1. Bundesliga Nord Frauen

Der VFL Kellinghusen setzt seinen postiven Trend fort. Gegen den Ohligser TV kamen die Kellinghusener Damen in Ahlhorn gut ins Spiel. Zwar wurde der erste Satz noch mit 8:11 verloren, so konnte man aber die weiteren Sätze mit 11:9, 11:6 und 11:8 für sich entscheiden. Damit war der erste Sieg des Tages perfekt. Im zweiten Spiel ging es gegen den starken Ahlhorner SV. Im ersten Satz musste der letzte Ball entscheiden, hier hatte der VFL allerdings das Glück nicht auf seiner Seite, und verlor diesen Satz mit 14:15. Im zweiten Satz konnte der VFL überzeugen, und man konnte diesen Satz relativ klar mit 11:5 für sich entscheiden. Der dritte Satz allerdings ging ebenso deutlich mit 4:11 an den Ahlhorner SV. Der vierte Satz verlief sehr ausgeglichen. Am Ende konnte sich aber der Ahlhorner SV mit 12:10 diesen Satz holen, und der VFL Kellinghusen musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Der VFL Kellinghusen steht weiter auf dem 4. Platz und hat noch Chance auf die Qualifikation zur DM, auch wenn diese nun etwas kleiner geworden ist.

Ergebisse und Tabelle

SH-Liga Männer

Landesmeister 23/24, ETV Hamburg

Eine spannende Saison ist beendet. Am Ende konnte der ETV Hamburg den Landesmeistertitel erfolgreich verteidigen. Wenn auch am Ende etwas glücklich aufgrund des besseren Satzverhältnisses. Den Vizemeistertitel konnte sich der TSV Uetersen sichern. Auf den 3. Platz kam das Team Nordschleswig. Alle drei Mannschaften hatten am Ende 20:8 Punkte. Absteigen aus der SH-Liga müssen die Mannschaften vom TSV Schülp 2 und TSV Wiemersdorf. Zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga fährt die Mannschaft vom TSV Schülp, wenn denn welche stattfinden, dieses klärt sich in den nächsten Tagen.

Ergebnisse und Tabelle

Bezirsksoberliga Nord Männer

SF Bordelum 2, Staffelsieger BZOL Nord Männer

Auch hier wurde die Saison beendet. Der SF Bordelum 2 konnte seine Tabellenführung auch am letzten Spieltag verteidigen, und wurde Staffelsieger in dieser Saison. Auf den 2. Platz kam das Team von Nordschleswig 2. Beide Teams werden an den Aufstiegsspielen zur SH-Liga teilnehmen. Der MTV Süderhastedt belegte knapp hinter den Dänen den 3. Platz. Am Tabellenende steht der Neuling aus Ladelund, der in dieser Saison keinen Satz gewinnen konnte, aber einen frischen Wind in diese Liga gebracht hat.

Ergebnisse und Tabelle

Bezirksoberliga Süd Männer

VFL Kellinghusen, Staffelsieger BZOL Süd Männer

Saisonende auch in dieser Staffel. In der Platzierungsrunde konnte sich der TSV Wiemersdorf 3 durchsetzen und belegte am Ende den 7. Platz vor dem TSV Lola 3. Das Spiel um Platz 9 konnte der Güstrower SC 09 gegen den TSV Schülp 3 für sich entscheiden. Im Spiel um Platz 11 konnte sich der Großenasper SV 2 gegen den TSV Wiemersdorf 2 erfolgreich mit 2:1 durchsetzen. In der Finalrunde gab es dann einige Überraschungen. Am Ende freute sich der VFL Kellinghusen über die Staffelmeisterschaft mit einem 2:1 Sieg über die Lübecker TS. Den 3. Platz konnte sich der Großenasper SV vor dem TuS Wakendorf 2 sichern. Das Spiel um Platz 5 konnte der VFL Pinneberg mit 2:1 gegen TuS Wakendorf 3 für sich entscheiden. Die beiden erstplatzierten verzichten auf eine Teilnahme an den Aufstiegsspielen, daher werden die Mannschaften vom Großenasper SV und TuS Wakendorf 3 an diesen Spielen teilnehmen.

Ergebnisse und Tabelle

Sören Nissen, Landesfachwart Faustball SHTV

Landesjugendturntag am 23.02.2024

Einladung zum Landesjugendturntag 2024

Liebe Landesjugendfachwartinnen und Landesjugendfachwarte,
liebe Kreisjugendwarte und -wartinnen, liebe Turnfreund*Innen
und alle, die sich für Kinder- und Jugendarbeit interessieren,

wir laden euch in diesem Jahr nicht nach Trappenkamp, sondern in den Kreis Rendsburg/Eckernförde ein.
Diese Einladung richtet sich ganz ausdrücklich nicht nur an Funktionsträger, wir freuen uns über jeden, der „einfach nur mal schnuppern“ und die Turnerjugend Schleswig-Holstein kennenlernen möchte. Bringt doch gern eine Freundin, einen Freund mit – oder einfach jemanden, der sich „irgendwie schon“ fürs Ehrenamt interessiert. Vielleicht können wir ihn oder sie gemeinsam überzeugen, dass Ehrenamt Selbstvertrauen gibt, Motivation und Bestätigung bringt – und nicht zuletzt unheimlich Spaß in einem tollen Team macht! Denn nicht nur in den Kreisen und auf Landesebene werden Unterstützter benötigt, auch die Turnerjugend Schleswig-Holstein sucht dringend Beisitzerinnen und Beisitzer, die sich in verschiedensten Projekten engagieren mögen!
Der Landesjugendturntag findet am Freitag, 23. Februar 2024 um 17:00 Uhr in Bordesholm statt.

Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung Vorläufige Tagesordnung LJTT 2024

Wir starten mit einem offenen Angebot zum Thema „Fotografie bei Sportveranstaltungen“. Damit es gemütlich wird, bieten wir euch dazu Kaffee / Tee und Kuchen.
Zum parlamentarischen Teil mit Berichten und Wahlen sollten dann alle Delegierten um 18:30 Uhr beim TSV Bordesholm im Vereinsheim im Möhlenkamp 26 eingetroffen sein.
Im Anschluss laden wir euch zu einem gemeinsamen Abendessen gegen 19:30 Uhr herzlich ein.
Bitte meldet euch zu unserem Landesjugendturntag und dem angebotenen Workshop unbedingt bis zum 16.02.2024 mit Hilfe des untenstehenden Anmeldeformulars an.

Außerdem hätten wir gern von eurer Arbeit im letzten Jahr einen kurzen Bericht. Wir haben für euch ein Formular entwickelt, mit dem sehr einfach ein Kurzbericht verfasst werden kann. Damit ihr nicht noch lange über zwei Seiten Bericht „brüten“ müsst.
Kurzbericht LJTT 2024

Liebe Grüße sendet der Vorstand der Turnerjugend Schleswig-Holstein

 

Vorbericht Faustballwochenende 27./28. Januar 2024

Am Wochenende stehen einige Entscheidungen auf Landesebene an. Welche Teams werden die nächsten Landesmeister stellen? Wer qualifiziert sich für die Aufstiegsspiele? In der 1. Bundesliga der Männer kämpft der TSV Lola um den Klassenerhalt, In der 1.Bundesliga der Frauen hat der VFL Kellinghusen ein schweres Auswärtsprogramm zu bewältigen. Die Ausrichter sind wieder fett gedruckt.

27. Januar 2024 ab 11:00 Uhr: männliche Jugend U14 in Großenaspe

Großenasper SV, TSV Lola, TSV Gnutz, TuS Wakendorf

27. Januar 2024 ab 11:00 Uhr: weibliche Jugend U14 in Bad Bramstedt

TSV Wiemersdorf, TSV Breitenberg, ESV Schwerin, VFL Kellinghusen, TSV Schülp

27. Januar 2024 ab 11:00 Uhr: Mix U8 in Wakendorf II

TuS Wakendorf, TSV Schülp, TSV Schülp 2, VFL Kellinghusen, VFL Kellinghusen 2, TSV Wiemersdorf

28. Januar 2024 ab 13.00 Uhr: 1. Bundesliga Nord Männer in Hohenlockstedt

TSV Lola – Berliner TS

28. Januar 2024 ab 11:00 Uhr: 1. Bundesliga Nord Frauen in Ohligs

Ohliger TV, VFL Kellinghusen, Ahlhorner SV

28. Januar 2024 ab 10:00 Uhr: SH-Liga Männer in Tingleff

Team Nordschleswig, ETV Hamburg, TSV Schülp, TSV Schülp 2, TSV Wiemersdorf, TuS Wakendorf, TSV Uetersen, TSV Lola 2

28. Januar 2024 ab 9:30 Uhr: BZOL Nord Männer in Süderlügum

TSV Süderlügum, SF Bordelum 2, SF Bordelum 3, Team Nordschleswig 2, TSV Ladelund, Großenasper SV, MTV Meggerdorf

28. Januar 2024 ab 9:00 Uhr: BZOL Süd Männer in Großenaspe (Finalrunde ab 13 Uhr)

Großenasper SV, VFL Pinneberg, TuS Wakendorf 3, Güstrower SC 09, TSV Schülp 3, TSV Wiemersdorf 2, TuS Wakendorf 2, VFL Kellinghusen, Lübecker TS, TSV Wiemersdorf 3, TSV Lola 3, Großenasper SV 2

Alle Spielpläne findest Du HIER

Sören Nissen, Landesfachwart Faustball SHTV