Nach dem erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten am Landesstützpunkt Turnen in Kiel und der Neubesetzung der Position des Vizepräsidenten für olympischen Spitzensport wollen wir gemeinsam in eine neue Turngeneration starten! Mit einer angepassten Organisationsstruktur und einer klaren Verteilung von Verantwortlichkeiten möchte der Schleswig-Holsteinische Turnverband (SHTV) seine Trainerinnen und Trainer im Spitzensport Gerätturnen im Alltag entlasten. Ziel ist es, die Aufgaben im Umfeld so zu verteilen, dass sich die sportliche Leitung wieder stärker auf die Arbeit mit den Turntalenten in der Halle konzentrieren kann.
In den vergangenen viereinhalb Jahren wurde im SHTV viel grundlegende Strukturarbeit geleistet. Schritt für Schritt wurden bestehende Konzepte überarbeitet und die Rahmenbedingungen im Landesstützpunkt (LSP) Kiel angepasst. Von großer Bedeutung waren die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur. Arne Voßwinkel hat den LSP hierbei in den letzten Jahren intensiv begleitet und maßgeblich dazu beigetragen, dass der Landesstützpunkt Turnen in Kiel in Zusammenarbeit mit der Stadt Kiel saniert werden konnte. Um den Landesstützpunkt Turnen zukunftsfähig, modern und leistungsstark aufzustellen, hat der SHTV erhebliche finanzielle Mittel investiert und damit wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche sportliche Entwicklung geschaffen. Das langfristige Ziel dieser Bemühungen ist und bleibt es, ein Umfeld zu schaffen, in dem talentierte Turnerinnen und Turner die Möglichkeit erhalten, sich bis hin zur Bundeskaderebene zu entwickeln.
Sinnvolle Aufgabenverteilung im Team
Das angepasste Organigramm für die kommenden Jahre spiegelt vor allem den Wunsch nach einer partnerschaftlichen Arbeitsaufteilung mit dem klaren Fokus auf die sportliche Entwicklung wider. Dabei betont das Führungsteam ausdrücklich, dass es sich bei der neuen Struktur nicht um starre Hierarchien, sondern um flexibel ineinandergreifende Schwerpunktverantwortlichkeiten innerhalb eines eingespielten Teams handelt.
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Sven Wüst aus dem Präsidium des SHTV stößt neu zum Team hinzu und übernimmt die strategisch bedeutende Position des Vizepräsidenten olympischer Spitzensport, um wichtige Impulse für die übergeordnete Steuerung und langfristige Weiterentwicklung des Spitzensports einzubringen.
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SHTV-Geschäftsführer Stefan Diephaus kümmert sich weiterhin um die wirtschaftliche Absicherung, die Budgetplanung und um strategische Themenfelder wie z.B. Safe-Sport. Hinzu trägt er die Verantwortung für unsere hauptamtlichen und nebenberuflichen Trainer*innen.
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Arne Voßwinkel entlastet das Team außerhalb des LSP-Managements. Er hat bereits in den vergangenen 1,5 Jahren schrittweise deutlich mehr Aufgaben übernommen, als er in seiner ursprünglichen Funktion als reiner Standortmanager innehatte. Als Referent Spitzensport Gerätturnen unterstützt er Kathrin und Melvin direkt im operativen Tagesgeschäft und hält ihnen bei Themen wie dem Stützpunktmanagement, Vereinskooperationen, der Organisation der landesweiten Wettkämpfe sowie bei den Netzwerken mit den Vereinen den Rücken frei.
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Die Landestrainer Kathrin Fudickar (weiblich) und Melvin Lucas (männlich) leiten das sportliche Training, die sportliche Jahres- und Wettkampfplanung und die Kadersichtungen. Weiterhin werden sie durch das LSP-Honorartrainerteam unterstützt, die mit ihrem unermühtlichen Einsatz eine wichtige Säule im täglichen Training sind.
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Das ehrenamtliche Wettkampf-Organisations-Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf rund um die landesweiten Wettkämpfe beim Meldewesen (Isabelle), der Kampfrichteransetzung (Johanna, Alexandra & Philip) und der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit (Evelyn).
Gemeinsam und Schritt für Schritt
Allen Beteiligten ist bewusst, dass sportliche Erfolge und die Entwicklung von Bundeskaderathleten- und athletinnen das Ergebnis von jahrelanger, geduldiger Arbeit aller Beteiligten sind und sich nicht erzwingen lassen. Die neuen Strukturen im Hintergrund garantieren keine Erfolge, aber sie nehmen den Trainern administrative Lasten ab, damit in der Halle in Ruhe gearbeitet werden kann. Schritt für Schritt und ohne Erfolgsdruck wollen wir die anstehenden Aufgaben partnerschaftlich angehen – ganz nach unserem Leitgedanken: „Gemeinsam in eine neue Turngeneration!“





