Eine unvergessliche Woche liegt hinter Karina Peisker, Amelie Berndt, Nicolai Ruschmeyer und
Kevin Kelm aus Trittau. Bei der Rhönrad-Weltmeisterschaft in Göttingen vom 29.06-05.07.2026
durften sie sich mit den besten Rhönradturnern der Welt messen und Deutschland auf der
internationalen Bühne vor ausverkaufter Halle vertreten.
Für Amelie war es die erste Weltmeisterschaft. Die Schülerin turnte sich jedoch souverän durch
die Qualifikation der Junioren und durfte in drei Finalwettkämpfen nochmals Ihr Können unter
Beweis stellen. Mit dem 6. Platz im Mehrkampf- und im Sprung-Finale und dem 5. Platz im
Spirale-Finale wurde sie für ihr hartes Training belohnt und kann sich nun zu den besten
Nachwuchsturnerinnen weltweit zählen.


Für Kevin war die Weltmeisterschaft zugleich seine internationale Premiere in der Seniorenklasse.
Mit einem sehr starken Mehrkampf erreichte er im großen Teilnehmerfeld einen hervorragenden 7.
Platz und verpasste den Einzug ins Finale denkbar knapp um nur einen Rang. Mit seiner Leistung
zeigte er, dass er auch bei den Senioren auf internationalem Spitzenniveau mithalten kann.
Nico und Karina konnten sich jeweils für drei Finals qualifizieren. Nico zeigte in allen Wettkämpfen
souveräne Leistungen und bewies dadurch, dass er zu den besten Turnern gehört. Drei fünfte
Plätze im Mehrkampf-, Spirale- und Musikkür-Finale unterstreichen seine starke Leistung.
Karina ging als Drittplatzierte in das Mehrkampf-Finale und konnte dort ihre Leistung nochmal
steigern. Mit einem beeindruckenden Mehrkampf sicherte sie sich die Silbermedaille und damit
den Vizemeistertitel. Auch im Spirale-Finale lief es für sie rund, sodass sie sich mit einer
fehlerfreien Übung die Bronzemedaille erturnen konnte.


Den krönenden Abschluss der WM bildete das Musikkür-Finale. Als letzte Starterin wurde Karina
ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit einer ausdrucksstarken Kür zu einem Medley von Lady Gaga
begeisterte sie das Publikum und Kampfgericht gleichermaßen. Am Ende durfte sie sich über die
Goldmedaille und damit den Weltmeistertitel freuen.

Die Weltmeisterschaft war für alle Athleten ein sportlicher Höhepunkt und die Belohnung für viele
Monate harter Arbeit. Mit ihren Leistungen repräsentierten sie nicht nur Deutschland sondern
auch ihren Verein TSV-Trittau. Ein besonderer Dank geht auch an Trainerin Sandra Trepte, die die
vier nicht nur sportlich, sondern auch mental durch das Training begleitet hat.
Fotos: Annika Wellner / Sandra Trepte
Bericht: Annika Wellner





