Aufgrund des auch in Schleswig-Holstein immer weiter ansteigenden Infektionsgeschehens, möchten wir Sie vorsorglich auf die Maßnahmen aufmerksam machen, die die Landesregierung am 20. Oktober 2020 mit dem Erlass zur Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 14. Oktober zur Bekämpfung der Corona-Pandemie veröffentlicht hat. Mit dem Erlass werden Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenzen in den Kreisen und kreisfreien Städten festgelegt, die auch den Sport in unserem Land betreffen, wenn der 7-Tage-Inzidenz-Wert über 50 steigt.
Verpflichtend umzusetzende Maßnahmen bei Viruszirkulation auf Bevölkerungsebene
Maßnahmen bei 7-Tage-Inzidenz > 50 pro 100.000 Einwohner
3b) Öffentlicher Raum:
Es gilt eine Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auf max. 10 Personen. Abweichende Regelungen zur Kontaktbeschränkung und Personenzahlbegrenzung aus § 11 Sport (z.B. vorbereitendes Training auf Wettkämpfe bzw. Wettkämpfe selbst) fallen weg. Ausgenommen sind Profisportmannschaften, soweit das Hygienekonzept entsprechende Teststrategien vorsieht.
Den kompletten Erlass vom 20. Oktober 2020 über Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein der Landesregierung können Sie hier nachlesen.
Die aktuellen Zahlen bundesweit und auch des Landes Schleswig-Holstein mit allen Kreisen und kreisfreien Städten finden Sie auf dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein unter corona@lr.landsh.de. Den Landessportverband Schleswig-Holstein erreichen Sie weiterhin über corona@lsv-sh.de.
Virtuelles Kreativ-Event 2020: Mitmachen und gewinnen!
Zeig uns, wie DEIN Parkour aussieht. Ob in der Halle oder draußen, ob mit anderen Sportler oder allein… Ganz egal, schick uns DEIN Video und zeig uns, was Parkour für DICH bedeutet.
Wie Du mitmachen kannst? Auf den DTB-Seiten gibt es hier alle Infos und hier kannst du dich direkt anmelden.
KIEL. Shamsu-Deen Raimi (14), Malte Beissel (16) und Philip Louis Meyer (15) vom Kieler Turner-Klub haben in der Nachwuchs-Bundesliga Ost das neu gegründete Turn Team Nord mit 211,40 Punkten zum souveränen Sieg geführt. Zusammen mit ihren Turnkollegen aus Hannover und Hamburg verwiesen sie den SC Berlin (208,10) und Gastgeber Cottbus (201,75) auf die Plätze. Vierter wurde der SV Halle (200,30) vor dem Siegerländer KV (180,00).
Foto: Jörg Niebuhr
Elf Monate nach seinem letzten nationalen Wettkampf motivierte sich der 14-jährige „Shami“ Raimi trotz einiger verletzungsbedingter Trainingsrückstände zu einem fast fehlerfreien Auftritt an den sechs Geräten. Er gewann mit 71,90 Punkten nicht nur die Einzelwertung der insgesamt 31 Turner sondern erhielt auch die Tageshöchstnoten am Pauschenpferd (12,90), an den Ringen (11,95) und am Reck (11,90). An diesen drei Geräten glänzten die Nordlichter zudem mit den besten Team-Wertungen. Das Liga-Finale soll am 5. Dezember in Ludwigsburg steigen.
KIEL. Der Deutsche Turner-Bund wird im Dezember keine Jugend- und Männer-Turner zu den Europameisterschaften nach Mersin zu schicken. „Einvernehmlich stellen wir die Gesundheit der Athleten über die sportliche Teilnahme“, begründete DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam den internen Beschluss. Zuvor hatte „European Gymnastics“ die EM von der Kriegs-Region Baku (Aserbaidschan) ins Corona-Risikogebiet Mersin (Türkei) verlegt. Für Thore Beissel vom TSV Kronshagen ist nun sein großes Fernziel zerplatzt: „Schade. Die Junioren-EM ist einer der größten Wettkämpfe, die man als Turner erreichen kann. Es wird jetzt schwieriger, mich für den Männer-Bundeskader 2021 zu qualifizieren. Dafür soll es im November noch einen U18-Länderkampf gegen die Schweiz und ein Testturnen geben“, sagte der 18-jährige. jö
Hinweis: Unten findest du einen Link zu den FAQ zur Absage. Dort werden u.a. Fragen zur Rückerstattung durch den DTB beantwortet.
Das Internationale Deutsche Turnfest wird im kommenden Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der Entwicklung des Pandemiegeschehens wird nach intensivem Austausch zwischen dem DTB, der Stadt Leipzig, dem Freistaat Sachsen und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die vom 12. bis 16. Mai 2021 geplante Austragung des weltweit größten Breiten- und Spitzensportevents in Leipzig abgesagt.
Damit findet erst zum fünften Mal in der 160-jährigen Turnfest-Geschichte ein Turnfest nicht statt. DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl zeigt hierfür großes Verständnis, weist aber zugleich auf die damit einhergehenden Probleme für den Deutschen Turner-Bund hin:
„Die Eindämmung der Pandemieentwicklung hat absoluten Vorrang. Aber es ist trotz allem ein schwerer Schlag für die Turnbewegung. Die Vereine und Verbände hatten sich nicht nur auf das Turnfest gefreut, sondern bereits intensiv darauf vorbereitet. Wir hatten bis zu diesem sehr frühen Zeitpunkt bereits rund 19.000 Anmeldungen. Das Turnfest war in dieser schwierigen Zeit ein Hoffnungsträger und sorgt grundsätzlich stets für eine starke Bindung unserer Mitglieder und Ehrenamtlichen an den DTB. Es ist von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft, dass Begegnung und Sport möglich bleiben. Wir dürfen keine ganze Generation Sportinteressierter verlieren. Dafür sind staatliche Hilfen absolut notwendig“,
sagte Hölzl.
„Nach intensiver Befassung kommt die Stadt Leipzig in Absprache mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Freistaat Sachsen zu der dringenden Empfehlung, das Internationale Deutsche Turnfest abzusagen. In der jetzigen Situation und absehbar für 2021 wäre es unverantwortlich, ein Turnfest mit so vielen Gästen aus allen Regionen durchzuführen“, ergänzte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung am Mittwochmittag auf einer online Pressekonferenz.
Trotz der Absage soll in Leipzig im kommenden Jahr geturnt werden. Vorbehaltlich und in Abhängigkeit der Pandemieentwicklung möchten DTB und die Stadt Leipzig gemeinsam anstelle des Turnfestes im ursprünglich geplanten Zeitraum eine kleinere Multisport-Veranstaltung „Turnen21“ mit neun Deutschen Meisterschaften sowie einem ausgewählten, exklusiven und hybriden Akademie-Programm für Fitness- und Gesundheitssport durchführen. „Damit würden wir vor allem den Athletinnen und Athleten die wichtigen Wettkämpfe, aber auch Angebote im Breitensport mit ausgewählten Wahlwettkämpfen, unter behördlichen Auflagen und Einhaltung der notwendigen Hygienekonzepte bieten können, ohne ein erhöhtes Risiko für die Pandemieentwicklung durch z. B. große Showevents wie Eröffnungsfeier und Stadiongala oder eine TuJu-Party darzustellen“, erläuterte DTB-Generalsekretärin Michaela Röhrbein die Planung.
Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass dieses fantastische Event 2021 ausfallen muss. Die Entscheidung der Beteiligten ist nachvollziehbar, in dieser besonderen Situation hat die Eindämmung der Pandemie Vorrang. Wir teilen die Enttäuschung der Organisatoren und freuen uns gleichzeitig auf „Turnen21“,
sagt der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes Hans-Jürgen Kütbach
Als Alternative zum Kinderturn-Kongress, der aufgrund der Corona-Situation abgesagt werden musste, gibt es nun eine Auswahl von über 30 Online-Seminaren, die ab sofort buchbar sind.
Im Oktober widmen wir uns dem Thema Bewegungsräume, im November geht es um das freie Spiel und Psychomotorik und im Dezember stehen sie unter der Überschrift Vielfalt/Inklusion.
Wir danken unseren Referenten des Kinderturn-Kongresses für die Bereitschaft, digital ihr Wissen zu teilen und können versichern, dass die Teilnahme kinderleicht ist – und spannend! Alles, was ihr dazu braucht, ist PC, Laptop, Tablett oder Handy. Jedes Seminar wird vom Team Bildung des STB technisch betreut.
Natürlich hat Corona einen Einfluss auf die Durchführung gehabt. So mussten die Gruppen zu verschiedenen Zeiten zum Essen gehen, und im Gebäude war eine Maske zu tragen.
Unter der Leitung unserer bewährten Trainer, darunter Jörn Albrecht und Dagmar Beissel erfolgte die Ausbildung an den verschiedenen Geräten. Begeistert lernten alle die methodischen Wege zum Erlernen der einzelnen Sprünge. Ein Highlight war die Trackingbahn, über die nicht jeder Verein verfügt.
Viele haben viel gelernt, und so konnten Jürgen v. Brümmer und Chris Köhne die zuvor ausgelosten Lehrproben erfolgreich abnehmen und am Ende allen Kandidaten zur C-Lizenz gratulieren
KIEL. „Corona-LM 2020“ steht auf den Medaillen, die den Turnern bei ihren Landesmeisterschaften umgehängt wurde und die sie an die diesjährigen Ausnahmesituationen erinnern sollen. Nur wenige Geräte-Artisten wurden von Landestrainer Udo Poppe zum Wettkampf zugelassen, und vor einer Handvoll Zuschauer gab es in fast allen Altersklassen interessante Duelle auf hohem Niveau.
Lasse Gauch beim Markelov am Reck
Der viermalige Männer-Landesmeister Lasse Gauch (26; TSV Kronshagen) reiste von der Deutschen Sporthochschule Köln an und traf im internationalen Kür-Programm auf seinen ehemaligen Trainings-Kollegen Yumito Nishiura (26; TSV Russee). Gauch verteidigte mit 73,35: 67,10 Punkten seinen LM-Titel, verpasste aber um 0,65 Zähler die Qualifikation zur DM im November in Düsseldorf. „Das war aber auch nicht das Ziel. Die Halle in Köln ist seit Monaten gesperrt, und ich muss zum Training bis nach Leverkusen fahren. Daher bin ich mit meiner Punktzahl ganz zufrieden“, sagte Lasse.
Tom Luca „Tommy“ Meyer am Pauschenpferd
Auch in der A-Jugend kam es in Abwesenheit von Junioren-Nationalmannschaftsturner Thore Beissel (18; TSV Kronshagen) zu einem Zweikampf der beiden Schulkameraden Tom Luca Meyer und Nico Köhler. Die beiden 17-jährigen vom Kieler TV traten im Kür-Zwölfkampf an, wobei sich DTB-Kaderturner Meyer schon am Sonnabend einen Vorsprung von 3,20 Punkten verschaffte. Auch am Sonntag setzte sich der Landesmeister mit dem leichteren, aber blitzsauber vorgetragenen Programm ab (147,45). Der risiko-reicher turnende Nico Köhler kam auf 141,55 Zähler. Das nächste Duell der Zwei steht bei den deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) in Schwäbisch-Gmünd Ende Oktober an. Dort will Köhler das Finale am Sprungtisch erreichen, für das er in den Herbstferien seinen zweiten Sprung optimieren wird.
Philip Meyer beim Einsprung am Sprungtisch
In der B-Jugend siegte der 15-jährige Philip Meyer (KTV) mit seiner bisher besten Kür-Leistung (65,25) gegen den ein Jahr älteren Malte Beissel (TSV Kronshagen; 22,90), der verletzt nur an zwei Geräten turnen, aber besonders am Barren überzeugen konnte.
Shamsu-Deen „Shami“ Raimi
Für U16-Nationalmannschaftsturner Shamsu-Deen Raimi (14) lief die LM trotz wachstumsbedingter Verletzungs-Probleme deutlich besser als erwartet. Nach dem Mammut-Programm von acht Pflicht-Übungen (49,65) und sechs Küren (72,35) empfahl sich „Shami“ mit starken 122,00 Punkten ebenfalls für die DJM.
Bei den Neun-/Zehnjährigen traten im Pflicht-Programm zwei Talentkaderturner des DTB gegeneinander an. Hier siegte überraschend der für den TSV Kronshagen startende Jonas Kirsch aus Hamburg mit 51,75 Zählern – nur 0,2 Punkte vor dem Vorjahressieger Philipp Tiedt (SV Friedrichsort; 51,55). In vier Wochen stehen die Beiden mit dem Drittplatzierten Lennard Fuhrmann (KTV; 43,75) und Fabian Drews (Plön bewegt; 42,75) beim ebenfalls in Schwäbisch-Gmünd stattfindenden Deutschlandpokal gemeinsam im SHTV-Team. Bei den Achtjährigen siegte Jace Gothe (TSV Uetersen; 51,20) vor Mika Stegmann (Plön bewegt; 47,55) und Carl Hugo Huber (Rendsburger TSV; 44,15). „Trotz einiger Belastungseinschränkungen haben die Turner eine kleine, aber feine LM gezeigt“, resümierte Udo Poppe mit einem optimistischen Blick auf die anstehenden Wettkämpfe. jö
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