Am 02. Dezember machten sich 31 TGM/TGW/SGW Mannschaften aus ganz Schleswig-Holstein auf den Weg nach Kiel und landeten im Winterparadies. Der sogenannte Winterpokal wurde seinem Namen mehr als gerecht und neben dem Schnee hat auch die Sonne alles gegeben.
Der Jessica-Stoltenberg-Pokal ist jedes Jahr der Abschlusswettkampf der Saison und folgt etwas anderen Regeln. Alle Teams werden nach der im Jahr erzielten Punktzahl in einen A, B oder C Pokal eingeteilt, so dass alle Gruppen neue „Konkurrenz“ bekommen und auch eine Chance auf das Treppchen und den Wanderpokal haben.
Da man im Winter wetterbedingt nicht alle Disziplinen durchführen kann, ist die Auswahl etwas kleiner und es gibt keinen Orientierungslauf, Staffellauf oder Schwimmen. Dafür müssen alle Teams eine Überraschungsaufgabe absolvieren. In diesem Jahr war es ein lustiger Parcours aus Geschicklichkeit beim Tischtennisballwurf, Glück beim Wichtelkarten finden und mit dem Handtuch über den Boden rutschen, der Groß und Klein ordentlich forderte.
Beim Turnen, Tanzen und Singen wurde den Zuschauern wieder einiges geboten. Insgesamt war es eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre.
„Zur Turniade bringen wir dann auch erstmals unsere ganz neue Mannschaft mit.“ hörte man beim diesjährigen TGW-Infotreffen viele Trainerinnen sagen und nun war es endlich so weit: der bunteste und familiärste Wettkampf der Saison fand für 360 Kinder und ihre 89 Gruppenbetreuer*innen in diesem Jahr in Tönning statt.
Diese Kinder- und Schülergruppenturniade (Kisgrutu) war bei vielen Vereinen mit Premieren verbunden: der erste Auftritt vor Publikum, die erste Übernachtung in einem Klassenraum oder das erste Mal als Jungtrainerin eine Gruppe durch das Wochenende lotsen. Dementsprechend groß war die Aufregung, insbesondere die der ganz Lütten, und es folgte ein drolliges Gewusel bei der Anreise und der ersten Passkontrolle. Bei der anschließenden Überraschungsaufgabe wurden dann ganz professionell mit Teamgeist, Köpfchen und Geschick bunte Zwerge und damit die ersten Punkte für die Wettkampfwertung gesammelt. Am Samstag wurde vor den Kampfrichter*innen und vor vollen Zuschauerrängen geworfen, gesprintet, geturnt, getanzt und gesungen. Verblüfft darüber, wie die unter 14-jährigen Teilnehmer*innen noch Energie für die abendliche Disko aufbringen konnten, nutzten viele Trainerinnen und Karis den Abend für einen netten Austausch zu anderen Vereinen. Am Sonntag wurde die Matinee feierlich mit einem gemeinsamen Tüchertanz zu Livegesang eröffnet. Anschließend wurde eine Auswahl von Choreografien aus dem Wettkampf gezeigt und Medaillen, Urkunden, Pokale, Präsente und Dankesworte verteilt. Und auch wir, das Team der TujuSH, möchten uns auf diesem Wege bei allen Kampfrichter*innen, Helfer*innen und dem Ausrichterteam des Tönninger SV für das grandiose Wochenende bedanken.
Das 18. Bundesfinale „ Rendezvous der Besten“ wurde am 4. Dezember in Sindelfingen ausgetragen: von insgesamt 29 Mannschaften mit 750 Teilnehmenden kamen drei aus dem SHTV.
Die drei Showteams vom SHTV machten sich aus dem hohen Norden auf den Weg nach Baden-Württemberg, um am diesjährigen Bundesfinale teilzunehmen.
Die Gruppe „Showakrobatik Face“ vom TuS Holtenau überzeugte mit ihrer Vorführung „Mikroskop“ die Jury. Sie erhielten mit „Hervorragend“ die höchste Auszeichnung.
Der Showkader „DieRoten Hosen“ vom SC Gut Heil Neumünster zählte mit seiner Vorführung „Respekt“ ebenfalls zu den besten Mannschaften und erhielt die Auszeichnung „Ausgezeichnet“.
Mit „ausgezeichnetem Erfolg“ teilgenommen hat auch das Showteam „Ocean Crew“ Kiel.
Allen drei Showteam sagen wir „Herzlichen Glückwunsch“.
Karina Peisker, Deutsche Meisterin und Weltmeisterin im Rhönradturnen aus Trittau in SH wird beim Feuerwerk der Turnkunst dabei sein. Sat1 Regional hat diesen schönen Bericht dazu gemacht.
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So langsam kommen wir dem Jahresende entgegen, doch auch an diesem Wochenende gibt es wieder tollen Faustballsport. Der TSV Lola wird in Brettorf versuchen die nächste Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Die Frauen vom VFL Kellinghusen kämpfen ebenfalls in Brettorf um die nächsten Punkte. Der TSV Schülp ist Gastgeber in der 2. Bundesliga Ost der Frauen, und in der SH-Liga der Frauen beendet die Gruppe A in Hamburg ihre Gruppenphase. In der Jugend startet nun auch die weibliche U14 in die Punktrunde, und die U8 bestreitet ihren zweiten Spieltag. Die Ausrichter sind wieder fett gedruckt.
9. Dezember 2023 ab 18:00 Uhr 1. Bundesliga Nord Männer in Brettorf
TV Brettorf – TSV Lola
9. Dezember 2023 ab 13:30 Uhr weibliche U14 in Kellinghusen
Anlässlich des Ehrenamtstags 2023 möchten wir einmal unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Schatten heben und Danke sagen für viele, viele unentgeltliche Arbeitsstunden.
Exemplarisch für unsere Vielzahl von Ehrenamtlichen in den Turnsportarten, davon über 100 auf Verbandsebene, möchten wir die ehrenamtliche Arbeit unserer Landesfachwartin für Gymnastik und Tanz, Birgit Kamrath-Beyer, vorstellen.
Birgit Kamrath-Beyer ist in „ihrem“ Verein beim PSV Eutin bereits seit 1985 als Spartenleiterin Gymnastik aktiv. Außerdem ist sie seit 1998 Vorstandsmitglied beim Kreissportverband Ostholstein, wo sie aktuell den Posten der 1. Vorsitzenden bekleidet. Sehr zur Freude des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes ist sie außerdem seit 2003 unsere Landesfachwartin für Gymnastik, Tanz, Aerobic.
Neben ihrer Trainertätigkeit, genannt seien hier diverse Teilnahmen an Weltgymnaestraden, auf denen sie mit ihrer Arbeit den Schleswig-Holsteinischen Turnverband repräsentierte, sowie mehrmalige Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften mit ihrem PSV-Eutin-Team, hat es Birgit sich zum Ziel gesetzt, Netzwerke in ihrem Fachbereich aufzubauen und durch bis ins Detail geplante und durchorganisierte Veranstaltungen öffentlichwirksame Highlights zu setzen.
Das Birgit vielseitig ausgebildet ist, wird deutlich, wenn man erfährt, dass sie nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin und Sportlehrerin eine Zusatzausbildung in Psychomotorik, Motopädagogik und Kinesiologie absolvierte. Zu Recht verlieh ihr der Deutsche Turnerbund das Prädikat des „DOSB-Ausbilder-Diploms“.
Durch ihre Vielfalt, ihr Wissen, ihre Zuverlässigkeit und ihr nimmermüdes Engagement ist sie eine absolute Bereicherung – nicht nur für den Schleswig-Holsteinischen Turnverband.
Dieser ehrenamtliche Einsatz ist vorbildlich und geht weit über das hinaus, was viele von uns bereit sind zu leisten. Es wäre doch wünschenswert, wenn jeder von uns bereit wäre, ein paar Stunden der Allgemeinheit zu schenken.
Stefan Diephaus
Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Turnverbands
hinten v.l.n.r.: Merle Ruff, Isabell Fölsch, Amelie Wermke, Lynn Schwäke, Lina Ornowski, Alena Tefiki, Kira Milewski, Lisa Ann Brinke, Janna Rosentreter, Vivien Knutzen, Sherin Mari, Emma Biemann
vorne v.l.n.r.: Katharina Pommerening, Angela Marquard, Eike Biemann
(Foto: Dieter Schrader)
SVG Saisondritter als Nachrutscher
Doppelte Freude für die KTG Hannover: Nach der ersten Mannschaft stieg am Samstag (2.12.2023) in Großhansdorf auch die zweite Mannschaft der Niedersachsen auf. Mit 173,50 Punkten sicherte sich der Aufsteiger vor dem TuS Wüllen (172,60) seinen zweiten Saisonsieg und schaffte so am Ende den Durchmarsch durch die dritte Turnklasse. Wüllen landete sowohl in der Tageswertung als auch in der Abschlusstabelle auf Rang zwei.
Saisondritter wurde der SV Großhansdorf, der vor eigenem Publikum mit 171,80 Punkten als Tagesdritter zehn weitere Zähler auf sein Punktekonto einzahlen konnte. Der Neuling unter der Leitung von Eike Biemann konnte so in seiner ersten Bundesligasaison eine äußerst zufriedenstellende Bilanz ziehen. Sherin Mari, Emma Biemann, Lynn Schwäke, Lina Ornowski, Isabell Fölsch, Vivien Knutzen, Alena Tefiki, Janna Rosentreter, Lisa Ann Brinke, Merle, Ruff, Kira Milewski und Amelie Wermke strahlen um die Wette. „Unser Ziel war Klassenerhalt, jetzt sind wir sogar dritter geworden, Wahnsinn“ schwärmen Emma und Isabell. Die punktgleiche TG Kassel landete mit wenig mehr als einem Punkt Rückstand auf Platz vier der Abschlusstabelle. Die TG Lahn-Dill und Eintracht Frankfurt schwammen als Fünfter und Sechster in der Tageswertung mit. Die gleichen Plätze, auf den die beiden Vereine auch die Saison abschlossen.
Der TV Moselweiß griff am letzten Wettkampftag noch einmal seinen Abstiegskonkurrenten TV Bodenheim-Pflugscheid an. Erfolgreich, denn mit 162,45 Punkten zogen die Koblenzer vom rechten Moselufer auch tatsächlich an der rheinhessisch-saarländischen Turngemeinschaft (160,35) vorbei. Doch für den Klassenerhalt reichte das letzte Aufbäumen nicht mehr. Ein wenig mehr als viereinhalb Punkte fehlten Moselweiß für ein weiteres Jahr in der 3. Bundesliga.
Das I-Tüpfelchen lieferte aus Schleswig-Holsteinischer Sicht Alena Tefiki, die mit 45,45 Punkten nicht nur den 3. Rang in der Einzelwertung erreichte, sondern auch die Qualifikation für den Bundeskader deutlich übertraf. (44 Punkte). Sie ist für den NK 1 Kader für 2024 nominiert. Die Bestätigung bekam sie letzte Woche vom DTB.
Ein volles Faustballwochenende liegt hinter uns. Es gab gute Ergebnisse unserer Mannschaften, aber leider auch einige Spielausfälle aufgrund von Krankheit. Das winterliche Wetter haben alle sehr gut einschätzen können, so dass es so gut wie keine Probleme diesbezüglich gegeben hat.
1. Bundesliga Nord Männer
Ja, da ist der erste Sieg ist endlich da! Gegen den Tabellenführer aus Leichkingen konnte der TSV Lola seine bislang beste Saisonleistung zeigen. In Kellinghusen konnte man den Zuschauern ein tolles Spiel präsentieren. Man konnte den Gegner immer wieder erfolgreich unter Druck setzen, was bei einem Blick auf die Tabelle nicht unbedingt zu erwarten war. Der TSV Lola war an diesem Tag dem Gegner überlegen und konnte sein Spiel durchziehen. Am Ende stand nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein 9:11, 13:11, 11:7, 8:11, 11:9, 11:7 und 11:7 auf dem Spielbericht. Der Jubel war groß, doch nun muss es so weitergehen. Der Abstiegskampf wird hart in dieser Saison.
Nur 3 Mannschaften haben für diese Saison gemeldet. Gespielt wird in einer doppelten Hin- und Rückrunde. Nach dem ersten Spieltag steht der VFL Kellinghusen mit 6:2 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt vom ESV Schwerin mit 4:4 Punkte und dem TSV Wiemersdorf mit 2:6 Punkte. Die Mädchen haben gute Spiele gezeigt, und freuen sich auf den Rückspieltag am 13. Januar 2024.
Leider konnte der TSV Wiemersdorf krankheitsbedingt nicht antreten an diesem Spieltag. Daher war dieser Spieltag leider sehr kurz für die Jungs. Von der Spitze grüßt der TuS Wakendorf, der alle seine Spiele klar für sich entscheiden konnte. Auf den zweite Platz steht der Großenasper SV mit 2:2 Punkten. Das Team Nordschleswig wartet noch auf seinen ersten Sieg. Der nächste Spieltag findet am 13. Januar 2024 statt.
Leider musste der Großenasper SV seine Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden. Der Spielplan der U10 ist derzeit noch etwas durcheinander, daher ist die Tabelle noch nicht ganz aussagefähig. An der Tabellenspitze steht der TSV Lola 1 mit 10:2 Punkten. Mit 8:0 Punkten steht der TSV Wiemersdorf aber in Lauerstellung. Am Ende steht der TSV Schülp noch ohne Punktgewinn. Der nächste Spieltag findet auch hier am 13. Januar 2024 statt.
Der VFL Kellinghusen hat sich anscheinend auf eine Punkteausbeute von 2:2 gewöhnt. Denn auch an diesem Spieltag gab es wieder einen Sieg und eine Niederlage für die Damen aus Kellinghusen. Gegen den TV Jahn Schneverdingen war nichts zu holen an diesem Tag. Mit 5:11, 6:11 und 9:11 hatte man klar das Nachsehen gegen die Heidschnucken. Gegen den Aufteiger aus Wardenburg hingegen lief es wieder deutlich besser. Man hatte das Spiel klar im Griff und konnte am Ende einen ungefährdeten 11:7, 11:6 und 11:8 Sieg einfahren. Damit steht man mit 8:8 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Der nächste Spieltag findet am 10. Dezember statt.
In Kutenholz musste der TSV Wiemersdorf gegen den SV Düdenbüttel und den TSV Essel antreten. Gegen den SV Düdenbüttel musste das Spiel erneut über die volle Distanz gehen. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende gab es für den TSV Wiemersdorf, wenn auch etwas glücklich, einen 5:11, 11:8, 10:12, 11:6 und 13:11 Sieg gegen den SV Düdenbüttel. Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Essel gab es im zweiten Spiel aber nichts zu holen. Immer wieder konnte der TSV Essel punkten und setze den TSV Wiemersdorf unter Druck. Am Ende gab es eine deutliche 4:11, 4:11 und 8:11 Niederlage für die Schleswig-Holsteinerinnen. Der TSV Wiemersdorf steht nun mit 10:6 Punkten auf einen guten 3. Tabellenplatz.
In Uetersen fand der dritte Spieltag statt. An der Spitze dieser Liga wird es sehr eng. Gleich vier Mannschaften machen sich berechtigte Hoffnung auf den Staffelsieg. Aktueller Tabellenführer ist der TSV Uetersen (16:6) vor dem TSV Schülp (14:8), beide haben aber bereits vier Spiele mehr gespielt als der Tabellendritte aus Hamburg (10:4) und der Tabellenvierte vom TSV Lola (10:4). Am Ende der Tabelle muss für den TSV Schülp 2 schon ein kleines Wunder geschehen, wenn man den drohenden Abstieg noch verhindert möchte. Auch für den TSV Wiemersdorf wird es eng am Tabellenende, aber die Wiemersdorfer konnten zumindest ihren ersten Saisonsieg einfahren.
Großer Gewinner in der Gruppe B war an diesem Wochenende der Heinkenborsteler SV, der alle seine Spiele an diesem Tag gewinnen konnte, und sich jetzt sogar auf den 2. Tabellenplatz vorschieben konnte. Gruppensieger wurde der TSV Mildstedt, und auf den dritten Platz kam der MTV Tellingstedt. Alle drei Mammschaften haben sich für die Finalrunde qualifiziert. In die Platzierungsspiele um die Plätze 7-10 muss der MTV Meggerdorf und das Team Nordschleswig. Die Gruppe A spielt am kommenden Wochenende die letzten Spiele. Die Endrunde findet am 14. Jannuar statt.
In der BZOL Nord ist mit dem TSV Ladelund frischer Wind in die Liga gekommen. Der erste Satzgewinn fehlt zwar noch, aber die Fans feiern ihr Team wie ein Sieger. An der Tabellenspitze steht der SF Bordelum 3, die aber bereits 4 Spiele mehr gespielt haben, und die Tabellenspitze nicht behalten werden. Der SF Bordelum 2 und das Team Nordschleswig 2 stehen mit jeweils 12:2 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. Diese beiden werden wohl den Staffelsieg unter sich ausmachen. Nächster Spieltag ist am 14. Januar 2024 in Bredstedt.
In der Gruppe A steht der Großenasper SV mit 12:2 Punkten an der Tabellenspitze. Dahinter wird es sehr eng, und alles ist noch möglich. Man darf gespannt sein wer die Finalrunde erreicht. Der TSV Wiemersdorf 2 wartet noch auf seinen ersten Saisonsieg. In der Gruppe B steht der TuS Wakendorf ohne Niederlage an der Tabellenspitze, gefolgt vom VFL Kellinghusen mit 12:2 Punkten. Die Lübecker TS und der TSV Wiemersdorf 3 machen sich noch Hoffnungen auf die Finalrunde. Der Großenasper SV 2 wartet noch auf seinen ersten Sieg. Nächster Spieltag am 14. Januar 2024 in Hohenlockstedt.
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Vom 9ten bis zum 12ten November fanden in Birmingham, England, die Weltmeisterschaften im Doppelmini, Trampolin und Tumbling statt. Wir, Anastasia, Imani und Hannes, haben uns im laufenden Jahr bei diversen Wettkämpfen für die Weltmeisterschaften auf dem Doppelmini qualifiziert.
Seit über einem Jahrzehnt war die Deutsche Doppelmini-Delegation nicht mehr mit einer vollen Mannschaft, 4 Frauen und 4 Männern, an den Start gegangen. Somit konnten wir an den Einzelwettbewerben sowie an den Teamwettbewerben teilnehmen, wofür immer mindestens drei Starter pro Geschlecht notwendig sind.
In unserer Delegation war wie gewohnt der Norden Deutschlands gut präsentiert mit uns drei Schleswig-Holsteinern, sowie unserer Landes- und Heimtrainerin Carmen Andresen und drei Sportlern aus Hamburg. Neu in die Mannschaft kamen zwei Sportler aus dem Süden der Republik, aus Bayern und Baden-Württemberg.
Zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft begann die unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Hamburg und in unserer Landesturnschule in Trappenkamp. Trotz einiger körperlicher Beschwerden bei vielen in der Mannschaft lief die Vorbereitung relativ gut.
Drei Tage vor Wettkampfbeginn reisten wir nach Birmingham an, um uns an die Trampoline zu gewöhnen, die Halle kennenzulernen und um uns die Stadt auch ein wenig anzuschauen. Die Wettkampfhalle hat uns mit ihrer Größe und der riesigen Tribüne, auf der für über 11.000 Zuschauer Platz ist, überwältigt. Außerdem gab es eine Eröffnungsfeier, die es in sich hatte: Livemoderation, motiviertes Publikum und einer Lichtershow.
Am ersten Wettkampftag starteten die Männer ihren Einzel- und Team-Vorkampf. Durch zwei Abbrüche und eine starke Konkurrenz konnten wir uns als Team nicht für das Finale qualifizieren, konnten uns jedoch immerhin den 8ten Platz sichern. Im Einzelwettbewerb konnte Hannes seinen ersten Durchgang nicht wie geplant turnen, da er den ersten Sprung nicht optimal traf und umbauen musste. Damit war die Chance aufs Halbfinale vorbei. Auch die 3 anderen Männer konnten sich keinen Halbfinalplatz sichern.
Am Freitag waren dann die Frauen mit ihrem Vorkampf dran, leider durch eine Verletzung nur zu dritt vertreten. Im Teamwettbewerb reichte es für den 7ten Platz, zwei Plätze am Finale vorbei. Im Einzelwettbewerb hatte Imani im ersten Durchgang eine Berührung am Doppelmini, womit nur ein Sprung in die Wertung ging und damit die Chance aufs Halbfinale vorbei war. Anastasia schaffte es mit zwei sehr guten Durchgängen ins Halbfinale der Weltmeisterschaften und durfte am Samstag erneut an den Start gehen.
Im Halbfinale holte Anastasia mit dem 9ten Platz einen Startplatz für Deutschland für die World Games in China 2025 und schrammte nur knapp am Finale der besten 8 vorbei.
Die Weltmeisterschaft in Birmingham war nicht nur unser Saisonhighlight, sondern auch der insgesamt beste Wettkampf, den wir je miterleben durften. Die Organisatoren und das Publikum haben einem das Gefühl gegeben, nicht nur eine „Randsportart“ zu sein, sondern im Mittelpunkt zu stehen.
Ein riesiges Dankeschön an unsere Trainer Carmen Andresen und Sabine Abrat, die uns seit Jahren begleiten und unterstützen. Außerdem an unsere Eltern und alle Supporter, egal ob vor Ort oder vor dem Livestream zuhause.
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