Die letzten Punktspiele finden an diesem Wochenende in der 2. Bundesliga Nord der Frauen statt. Für den TSV Schülp und den TSV Breitenberg sind dieses auch gleichzeitig die letzten Spiele in dieser Liga. Der TSV Breitenberg zieht nach der Saison sein Team zurück, und der TSV Schülp muss als sportlicher Absteiger die Liga verlassen.
Der TSV Breitenberg hat Heimrecht, und hat die Teams vom MTSV Selsingen und TSV Essel zu Gast. Spielbeginn ist um 10:30 Uhr.
Der TSV Schülp muss noch einmal reisen. In Ahlhorn trifft das Team aus Schülp auf den Ahlhorner SV 2 und den Lemwerder TV. Spielbeginn ist um 11:00 Uhr.
Kurz vor Beendigung der Coronazeit wurde vom SHTV Überlegungen durchgeführt, wie man mit
dem Mannschaftsturnen wieder starten könnte. Es wurden Personen gesucht, die die
Organisation von Wettkämpfen im weiblichen Gerätturnen in ihrer Region übernehmen. Für den
Kieler Raum und angedacht für die LK 3 übernahm Melanie Lienemann-Günther die Aufgabe.
Der gewünschte Wettkampf seitens SHTV und Detlef Junge als Obmann startete im Oktober
2021 und nannte sich Landesliga Nord und man startete mit 11 Mannschaften aus 4
Turnkreisen und aus 9 Vereinen. Wahrscheinlich freuten sich alle, dass es wieder Richtung
Normalität geht. Neben dem Kreisturnverband Rendsburg-Eckernförde mit 4 Mannschaften
(Nortorf, Molfsee, Gettorf, Hademarschen) kamen 3 Mannschaften vom Turnkreis Kiel (Kieler
Männerturnverein, Kieler Turnverein und Holtenau) und je eine Mannschaft vom Turnkreis Nord
(TGSV Nord/Wanderup) und Turnkreis Nordfriesland (TuS Tating). Melanie gelang es, weitere
Mitorganisatoren ins Boot zu bekommen: Anja Mai aus Wandrup war und ist nach wie vor wie
Melanie für das Gesamte verantwortlich, Inken aus Tating erstellte damals die Urkunde. Von
Anfang an fiel auf, dass Melanie ein Miteinander anstrebt. So gab es nach dem letzten
Durchgang eine Plenumsrunde mit Hinweisen, Anregungen und auch Wünschen.
Mittlerweile sind 5 Jahre vergangen und seit 3 Jahren nennt sich der Wettbewerb NordLiga.
Einiges ist passiert: Immer mehr Vereine interessieren sich für die NordLiga und es wird stetig
versucht, kleineren Vereinen das Mitturnen zu ermöglichen. Viele Vereine sind erstmalig im LK
Bereich anzutreffen, wagen den Schritt von der P-Stufe zu LK, oder machen beide WK-Formen
parallel. Sehr schnell kam der Wunsch auf, auch LK 4 und LK 2 anzubieten. Seit dem letzten Jahr
wird auch Code angeboten. In diesem Jahr sogar vereinfacht.
Das Wir – Gefühl innerhalb der NordLiga unter allen Vereinen soll auch bei der mittlerweile
großen Veranstaltung bestehen bleiben. Seit einigen Jahren müssen 1,5 Tage für den Wettkampf
in Anspruch genommen werden. Die Wettkämpfe finden meist in der Uni statt. Der
Kreisturnverband Rendsburg-Eckernförde mit Joshua Bercher und Melanie Lienemann-Günther
übernahm die „Schirmherrschaft“, stellt die eigene Musikanlage zur Verfügung, druckt die
Urkunden und übernimmt die Moderation. Ebenso übernehmen aktuell Faya Lemke und Anja
Mai Aufgaben. Gemeinsam mit allen anderen Vereinen wird die Uniturnhalle für die
Wettbewerbe umgebaut, und dann zeigen um die 200 Turnerinnen zwischen 6 und 20+ Jahren ihr
Können, freuen sich über gelungene Elemente und den Applaus oben von den Zuschauerrängen.
Nord mit TSB Flensburg, TK Flensburg, TGSV Nord Wanderup, Schleswiger SV, TSV Niebüll
Kiel mit Holtenau, Kieler TV, Kieler MTV, Wiker SV, Suchsdorf
Nordfriesland mit Tönninger SV und TuRa Meldorf
Plön mit Heikendorfer SV und TV Laboe
Dithmarschen mit TuRa Meldorf
Steinburg mit TSV Lola
In dieser Saison gibt es
16 Mannschaften in der LK 4, 2 Staffeln
16 Mannschaften in der LK 3, 2 Staffeln
11 Mannschaften in der LK 2, 2 Staffeln
02 Mannschaften in der erleichterten Code-Variation
Die Ergebnisse der Durchgänge 2026 sind auf der Homepage des KTV Rendsburg-Eckernförde zu
finden, unter Termine/Ausschreibungen, NordLiga: https://ktv-rd-eck/nordliga
Am 27. Juni fanden in Kiel die 43. Landesmeisterschaften im TGM (Turnerjugend Gruppen Meisterschaft), TGW (Turnerjugend Gruppen Wettkampf) und SGW (Schüler Gruppen Wettkampf) statt. Und damit die wohl heißesten Landesmeisterschaften, die wir jemals in Schleswig-Holstein hatten. Im Vorwege wurde viel über eine Absage diskutiert, aber mit der Verlegung des Orientierungslaufes in den frühen Morgen, war die kritischste Disziplin etwas entschärft. Für viele der Teams war es wichtig, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, daher hätte eine Verschiebung noch weitere Konsequenzen gehabt.
Dank der „alten Hasen“ vom THW Kiel, lief die Organisation zum Glück routiniert und auch das CAU-Sportzentrum bot alles, was man sich für so einen Wettkampf wünschen konnte. Alle Gruppen achteten auf sich und versorgten sich mit viel Wasser, bauten sich Schattenspendende Zelte auf und hielten sich an den Zeitplan. Der ganze Tag lief so reibungslos, dass die Siegerehrung bereits um 18 Uhr stattfinden konnte, und darauf können alle Teilnehmenden sehr stolz sein.
Die folgenden Mannschaften landeten auf dem Treppchen, was trotz der Wärme ordentlich gefeiert wurde:
SGW 1
1.
ETSV Fortuna Glückstadt e. V. – TGW 4
30,55
2.
TSV Nordmark Satrup – Zitronen
29,25
2.
TSV Nord Harrislee – Nordminis
29,25
SGW 2
1.
TSV Oeversee – Funkelfüchse
29,85
1.
THW Kiel e.V. von 1904 – Zebralinas
29,85
2.
TSB Flensburg – Klabauter
29,65
TGM Jugend
1.
TSV Oeversee – Knöpfe
38,15
2.
VfL Geesthacht von 1885 e.V. – Rookies
37,70
3.
ETSV Fortuna Glückstadt – 3
34,75
TGM Junioren
1.
1. SC Norderstedt – Skyflyer
39,65
2.
VfL Geesthacht von 1885 e.V. – Leonas
36,70
TGM Erwachsene
1.
VfL Geesthacht – Rumpers
35,55
TGW Junioren
1.
SVT Neumünster – Wilder Haufen
28,90
2.
TSV Oeversee – Meridas
28,75
3.
ETSV Fortuna Glückstadt e.V. – TGW 2
27,90
TGW Erwachsene
1.
ETSV Fortuna Glückstadt e.V. – TGW 1
29,65
2.
TSV Oeversee – Hennen
29,35
3.
THW Kiel – Ladies in Pink
29,10
TGW Senioren
1.
VfL Geesthacht von 1885 e.V. – Muttivation
24,60
2.
TSB Flensburg – Flugrost
22,55
Ein herzliches Dankeschön geht an den THW KIel, die vielen Helfer und die Disziplinexpertinnen und -experten, die bei den extremen Temperaturen durchgehalten haben und es alles ermöglicht haben ihre Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften zu erreichen. Wir sehen uns zu den Norddeutschen Meisterschaften in Schneverdingen.
Eine unvergessliche Woche liegt hinter Karina Peisker, Amelie Berndt, Nicolai Ruschmeyer und
Kevin Kelm aus Trittau. Bei der Rhönrad-Weltmeisterschaft in Göttingen vom 29.06-05.07.2026
durften sie sich mit den besten Rhönradturnern der Welt messen und Deutschland auf der
internationalen Bühne vor ausverkaufter Halle vertreten.
Für Amelie war es die erste Weltmeisterschaft. Die Schülerin turnte sich jedoch souverän durch
die Qualifikation der Junioren und durfte in drei Finalwettkämpfen nochmals Ihr Können unter
Beweis stellen. Mit dem 6. Platz im Mehrkampf- und im Sprung-Finale und dem 5. Platz im
Spirale-Finale wurde sie für ihr hartes Training belohnt und kann sich nun zu den besten
Nachwuchsturnerinnen weltweit zählen.
Amelie BerndtAmelie Berndt
Für Kevin war die Weltmeisterschaft zugleich seine internationale Premiere in der Seniorenklasse.
Mit einem sehr starken Mehrkampf erreichte er im großen Teilnehmerfeld einen hervorragenden 7.
Platz und verpasste den Einzug ins Finale denkbar knapp um nur einen Rang. Mit seiner Leistung
zeigte er, dass er auch bei den Senioren auf internationalem Spitzenniveau mithalten kann.
Nico und Karina konnten sich jeweils für drei Finals qualifizieren. Nico zeigte in allen Wettkämpfen
souveräne Leistungen und bewies dadurch, dass er zu den besten Turnern gehört. Drei fünfte
Plätze im Mehrkampf-, Spirale- und Musikkür-Finale unterstreichen seine starke Leistung.
Karina ging als Drittplatzierte in das Mehrkampf-Finale und konnte dort ihre Leistung nochmal
steigern. Mit einem beeindruckenden Mehrkampf sicherte sie sich die Silbermedaille und damit
den Vizemeistertitel. Auch im Spirale-Finale lief es für sie rund, sodass sie sich mit einer
fehlerfreien Übung die Bronzemedaille erturnen konnte.
Nicolai RuschmeyerKarina Peisker
Den krönenden Abschluss der WM bildete das Musikkür-Finale. Als letzte Starterin wurde Karina
ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit einer ausdrucksstarken Kür zu einem Medley von Lady Gaga
begeisterte sie das Publikum und Kampfgericht gleichermaßen. Am Ende durfte sie sich über die
Goldmedaille und damit den Weltmeistertitel freuen.
Karina Peisker auf dem Siegerpodest
Die Weltmeisterschaft war für alle Athleten ein sportlicher Höhepunkt und die Belohnung für viele
Monate harter Arbeit. Mit ihren Leistungen repräsentierten sie nicht nur Deutschland sondern
auch ihren Verein TSV-Trittau. Ein besonderer Dank geht auch an Trainerin Sandra Trepte, die die
vier nicht nur sportlich, sondern auch mental durch das Training begleitet hat.
Die Punktspiele sind fast in allen Staffeln abgeschlossen, nur in der 2. Liga Nord der Frauen finden am nächsten Sonntag noch Spiele statt. Die weiteren Wochen werden von Regional- und Deutschen Meisterschaften geprägt sein.
1.Bundesliga Nord Männer
Foto: Ch. Kadgien
Der VFL Kellinghusen beendet die Saison auf dem 6. Platz. Das letzte Spiel in der Abstiegsrunde gegen den MTV Wangersen konnte deutlich mit 5:0 gewonnen werden. Ob man mit dieser Saison zufrieden ist konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Insgesamt hatte der VFL Kellinghusen in der Saison mit einigen Höhen und Tiefen zu kämpfen, insgesamt wäre vermutlich ein besseres Ergebnis möglich gewesen.
Der TuS Wakendorf verabschiedet sich mit zwei weiteren Niederlagen aus der 1. Bundesliga Nord, und wird im nächsten Jahr in der 2.Bundesliga wieder angreifen. Gegen den MTV Wangersen und den Ahlhorner ŚV gab es zwei 0:3 Niederlagen.
Der VFL Kellinghusen hatte noch die große Chance auf die Teilnahme an der DM in Bardowick. Doch gegen den TV Jahn Schneverdingen und den Ohligser TV gab es an diesem Wochenende zwei Niederlagen. Damit ist der Traum von der DM geplatzt. Eine Teilnahme war auf jeden Fall greifbar in diesem Jahr, aber am Ende haben Kleinigkeiten zu einer Nichtteilnahme geführt.
Hier ist die Saison noch nicht ganz beendet. Der TSV Breitenberg spielte in Brettorf gegen den Gastgeber und den Ahlhorner SV 2. Gegen den TV Brettorf 2 musste man sich in einem guten Spiel knapp mit 2:3 geschlagen geben und gegen den Tabellenführer aus Ahlhorn hatte man am Ende auch mit 1:3 das Nachsehen.
Der TSV Schülp konnte auch an diesem Wochenende keine Punkte sammeln. In Essel musste man sich gegen den Gastgeber klar mit 0:3 geschlagen geben. Gegen den TK Hannover konnte man aber deutlich besser mithalten, und zeigte ein gutes Spiel. Am Ende musste man sich aber auch hier mit 1:3 geschlagen geben.
Der VFL Kellinghusen 2 hingegen hatte einen guten Tag erwischt. Man hatte die Teams vom Lemwerder TV und MTSV Selsingen zu Gast. In beiden Spielen konnte der VFL überzeugen, und konnte beide Spiele jeweils mit 3:0 für sich entscheiden.
Auch wenn die Saison noch nicht vorbei ist, so stehen die Entscheidungen bereits fest. Da der TSV Breitenberg seine Mannschaft zurückzieht, steigt der TSV Breitenberg in die SH-Liga ab. Der TSV Schülp ist sportlicher Absteiger, und steigt ebenfalls in die SH-Liga ab.
Es war Steffen Jeschke, der Wettkampfbeauftragte für das Seniorenturnen des Schleswig-Holsteinischen Turnverbands, der die Iniative ergriff und die Tradition wieder aufgenommen hat: das Kieler-Woche-Pokalturnen, von Kunstturnurgestein Heinz Nienhüser vor Jahrzehnten ins Leben gerufen, diesmal durchgeführt mit der Unterstützung des Kreisturnverbands Kiel. Und so trafen sich am Samstag Nachmittag des Auftaktwochenendes der Kieler Woche neun Seniorenturner aus Kiel und ganz Schleswig-Holstein im Sportforum der Universität Kiel zu einem Wettkampf in den P-Pflichtübungen, um den Besten unter ihnen zu ermitteln. Um dieses Ziel unter fairen Bedingungen zu erreichen, war ein Bonuspunktesystem erdacht worden. Dies gewährleistete, dass die Leistungen von Turnern aus verschiedenen Altersgruppen vergleichbar wurden. Dass also schließlich der jüngste Teilnehmer Jörn Albrecht vom PSV Eutin mit 60 Jahren als überlegener Sieger ganz oben auf dem Podest stand, ist nicht seinem Alter zuzurechnen, sondern der Tatsache, dass er als Ausnahmeathlet mit einem erst kürzlich erworbenen dritten Platz bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Tasche antrat. Werner Kreuzmann vom TSV Lola, der als ältester Teilnehmer mit 84 antrat, hatte zwar einen schwarzen Tag erwischt, turnte aber dennoch mit dem vierten Platz nur knapp am „Treppchen“ vorbei.
Von Steffen Jeschke straff durchgezogen und cum grano salis moderiert – ein Turner, der nach jahrelanger verletzungsbedingter Abstinenz wieder ins Wettkampfgeschehen eingriff wurde z. B. als „Turner vom Turnverein Phönix-aus-der-Asche“ angesagt – hat der Wettkampf allen Aktiven nicht nur eine Urkunde, eine Siegermedaille und eine Kieler-Woche-Plakette beschert, sondern alle, Aktive wie Zuschauer, gingen mit einem frohen Erlebnis im Herzen nach Hause. Und ein besonderer Dank für diese gelungene Veranstaltung galt schließlich noch den Kampfrichtern Hans Süßmann und Heinz Nienhüser, der auf diese Weise auch mit über 90 Jahren immer noch mit von der Partie sein konnte.
Der TSV Glinde war 21. Juni Ausrichter der diesjährigen LEM P-Stufen männlich.
Obwohl sie unglücklicherweise gar keinen Turner bei dem Wettkampf melden konnten, haben sie alle Turner und Zuschauer*innen herzlich bei sich willkommen geheißen.
Vertreten waren der KTV Herzogtum Lauenburg durch den VfL Geesthacht, KTV Pinneberg durch Elmshorner MTV und TSV Uetersen, KTV Segeberg durch den Norderstedter SV, KTV Nord durch TGSV Nord Wanderup und KTV Stormarn vertreten durch den TSV Bargteheide.
Insgesamt 32 Turner gingen an die sechs Geräte und präsentierten ihre Übungen. Das Teilnehmerfeld war recht jung, der älteste Turner war AK 15.
Die Siegerehrung brachte uns ein bisschen ins Schwitzen: Im Jahrgang 2015 hatten gleich drei Turner mit 85 Punkten die gleiche Punktzahl – und alle drei waren damit Landesmeister!
Da musste dann mit den Medaillen etwas getrickst werden, aber die drei Jungs fanden es richtig gut, dass sie alle zusammen auf dem obersten Treppchen standen.
Das Leistungsniveau in den verschiedenen Jahrgängen ist eng beieinander und in der AK 8-9 waren schon richtig gute Übungen zu sehen. Da kann man gespannt sein, wie sich die Jungs weiterentwickeln.
Unsere Landesmeister 2026:
Jhrg. 2018: Bruno Erdner, TSV Bargteheide – 76,25 Punkte
Jhrg. 2017: Emil Gerkens, TSV Bargteheide – 78,30 Punkte
Jhrg. 2016: Per Ohling, TSV Bargteheide – 75,45 Punkte
Jhrg. 2015:
Paul Ohling, TSV Bargteheide – 85 Punkte
Jonah Lebaschi, TSV Bargteheide – 85 Punkte
Jonte Rütz, TSV Uetersen – 85 Punkte
Jhrg. 2014: Jonathan Joswig, TGSV Nord Wanderup – 87,10 Punkte
Jhrg. 2013: Yasin Hosseini, VfL Geesthacht – 85,30 Punkte
Jhrg. 2011/2012: Kian Winkel, Norderstedter – SV 91,05 Punkte
Jonte Ritz (Foto: Frauke von Seelen)
Brono Erdner (Foto: Frauke von Seelen)
Siegerehrung auf der Landeseinzelmeisterschaft (Foto: Frauke von Seelen)
Die Saison neigt sich für viele schon dem Ende entgegen. Der VFL Kellinghusen hofft bei den Frauen noch auf ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft, doch dafür müssen beide Spiele gewonnen werden. Die Ausrichter sind wieder fett gedruckt.
4. Juli 2026 um 14:00 Uhr: Abstiegsrunde 1. Bundesliga Männer
VFL Kellinghusen – MTV Wangersen
4. Juli 2026 ab 10:00 Uhr: 2. Bundesliga Ost Männer
Team Nordschleswig, TuS Wakendorf, Großenasper SV
4. Juli 2026 ab 15:00 Uhr: 2. Bundesliga Nord Frauen
TV Brettorf 2, TSV Breitenberg, Ahlhorner SV 2
5. Juli 2026 ab 11:00 uhr: 1. Bundesliga Nord Frauen
TV Jahn Schneverdingen, VFL Kellinghusen, Ohligser TV
TuS Wakendorf, MTV Wangersen, Ahlhorner SV
5. Juli 2026 ab 11:00 Uhr: 2. Bundesliga Nord Frauen
Seit fast vier Jahrzehnten engagiert sich Katja Franz für die Rhythmische Sportgymnastik (RSG) in Schleswig-Holstein.
Nach ihrer aktiven Zeit begann sie 1990 im Kieler Turnerbund Brunswik von 1899 e. V. mit dem Training von Jugendgruppen und legte damit den Grundstein für ihr bis heute andauerndes Engagement in der Förderung junger Talente. Seit vielen Jahren leitet sie neben dem Training erfolgreich die RSG-Sparte ihres Vereins und ist seit 26 Jahren als Fachwartin im Schleswig-Holsteinischen Turnverband e. V. für die nachhaltige Entwicklung der Sportart verantwortlich. Als Kampfrichterin trägt sie zudem zur Durchführung von Wettkämpfen bei und brachte ihre Expertise zeitweise im Kampfrichterausschuss des Deutschen Turner-Bundes e. V. ein. Auch in der Wettkampforganisation setzte Katja Franz wichtige Impulse und war maßgeblich an der Ausrichtung des ersten Deutschland-Cups in der Gruppen-RSG in Kiel beteiligt und initiierte den heutigen Mermaid-Cup.
Wettrennen über 50 Meter, 75 Meter und 100 Meter – und ein Wettrennen gegen die Wärme!
Eine Woche vor dem Kreiskinderturnfest: bange Blicke in die verschiedenen WetterApps. Wird’s noch heißer? Gibt’s Gewitter und Regen? Eine Abkühlung? Lassen wir das Kreiskinderturnfest stattfinden? Oder wollen wir doch – wie so viele andere – auch unsere Sportveranstaltung absagen?
Am Dienstag – fünf Tage vor dem Kreiskinderturnfest am 28. Juni in Schenefeld – fällt der Vorstand des Kreisturnverbandes (KTV Steinburg) eine Entscheidung: doch, wir ziehen es durch! Angesichts der Temperaturen wird aber die ganze Veranstaltung um eine Stunde früher beginnen, um so die warmen Mittagsstunden zu umgehen.
Am Samstag trafen sich die helfenden Hände der Schenefelder TS und Vorstandsmitglieder des KTV noch bei fast angenehmen 29 Grad in der Halle, um die Geräte für den turnerischen Wettkampf zu stellen. Als der Aufbau gegen 13 Uhr beendet war, zeigte das Thermometer erschreckende 37 Grad! Aber dann – Regen und Gewitter in der Nacht und am Sonntagmorgen plötzlich „kühle“ 19 Grad. Alles richtig gemacht!
Trotzdem war für einen erneuten Temperaturanstieg gut vorgesorgt worden: Die ausrichtende Schenefelder Turnerschaft stellte Getränkestationen, an denen Trinkflaschen kostenlos aufgefüllt werden konnten. Auf dem großen Sportplatz lief der Wassersprenger im Dauerbetrieb. Der KTV organisierte Wassereimer mit Schwämmchen für die Abkühlung von Wettkämpfern und Gästen. Den Kampfrichtern in der Halle wurden kleine Handventilatoren zur Verfügung gestellt. Und auch die Sparkasse Westholstein trug ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei: 10 Sonnenschirme, verteilt über den Sportplatz, sorgten für Schattenplätze.
Viel Spaß auch bei den Wasserspielen! Foto: Holger Schomaker
So gerüstet konnten dann die Wettkämpfe am Sonntagmorgen eröffnet werden. Ein Grußwort des stellvertretenden Bürgermeisters der Gemeinde Schenefeld, Manfred Meyn, eine kurze Begrüßung durch die Vorsitzende des KTV Steinburg, Maren Schümann, und dann konnten schon die Riegenführerinnen und -führer ihre Arbeit aufnehmen. Kleinere und größere Riegen in den Altersklassen Jahrgang 2022 und jünger bis 2012 starteten in den Wettkampf. Zwei turnerische Übungen (Boden und Sprung) waren zu lösen. Auf dem Sportplatz ging es dann an den Sprint (je nach Altersklasse über 50 Meter, 75 oder 100 Meter) und (ebenfalls nach Altersklasse) zum Stand-3-Sprung, Weitsprung oder Ballwurf.
Zum Abschluss der Wettkämpfe folgten dann die Pendelstaffeln über 10×50 Meter und 8×75 Meter. Neben reinen Vereinsmannschaften gründen sich am Veranstaltungstag auch immer wieder tolle Laufgemeinschaften, weil die Kinder einfach noch einmal antreten wollen. So entstand für die 75-Meter-Staffel eine Gemeinschaft von Kindern des MTV Wilster, der Schenefelder TS, dem SV Vaalia Vaale und dem TSV Wacken.
Zu den Vereinsvorführungen zogen dann Wettkämpfer und Zuschauer in die Halle, in der die organisierten Standventilatoren auf Vollgas liefen. Von allen umjubelt die Auftritte der „Dance 4 Minis“ der Schenefelder TS, den „Little Dancers“ und „Dream Dancers“ vom TSV Lägerdorf, der drei Turngruppen des TSV Wacken, die ihr Können beim Bodenturnen mit Minitramp zeigten. Den Abschluss bildete dann die gastgebende Schenefelder TS mit „Dance 4 Kids“ und der „TS Showgruppe“ auf der Airtrackbahn. Dass die turnbegeisterten Kinder trotz aller Wettkampfgedanken auch eine großartige Gemeinschaft bilden, zeigte sich einmal mehr im gemeinsamen Tanz auf der Hallenfläche. Alle Kinder der startenden Vereine (ETSV Fortuna Glückstadt, TSV Lola, TSV Lägerdorf, TSV Oldendorf, SV Vaalia Vaale, MTV Wilster, TSV Wacken, SC Itzehoe, Schenefelder TS) bewegten sich zu „Waka Waka“ und auch der eine oder andere Besucher auf der Tribüne konnte dabei nicht still sitzen bleiben.
Showgruppe der Schenefelder Turnerschaft Foto: Holger Schomaker
Trotz des umfangreichen Programms konnte die Vorsitzende des KTV dann vor der Siegerehrung verkünden, dass man noch vor dem eigenen Zeitplan sei. Zur Ehrung vor großem Publikum wurde sie dann von KTV-Vorstandsmitgliedern unterstützt: Anja Neumann (Kinderturnwartin), Annouschka Fedder (Jugendturnwartin) und die 2. Vorsitzende des KTV, Jennifer Rehse-Behling, sorgten dafür, dass jeweils die richtige Urkunde und Medaille in die richtigen Hände (bzw. an die richtigen Hälse) kam.
In ihren Abschlussworten bedankte sich Schümann bei der ausrichtenden Schenefelder TS für die vielen Helfer, die im Hintergrund mitwirkten. Handball-Mädels, Fußball-Jungs, die Landfrauen, die Leichtathletik-Abteilung und nicht zuletzt „Addi“, der Mann der TS-Sportlehrerin, „Michi“ Thomée, der über den Tag hinweg für perfekte akustische Bedingungen sowohl auf dem Platz als auch in der Halle sorgte.
„Wir sehen uns im nächsten Jahr in Hohenlockstedt“, sagte Schümann und wies damit auf den Veranstaltungsort des Kreiskinderturnfestes 2027 hin.
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