Und auch am 2. Adventswochenende müssen wir nicht ohne Faustball auskommen. In Schleswig-Holstein und Umgebung finden viele Spieltage statt. Wer vielleicht Abwechslung vom „Einkaufstress“ braucht, findet eine super Ablenkung in den einzelnen Sporthallen. Der Ausrichter ist wieder fett gedruckt.
Am Wochenende standen wieder einige Spieltage der laufenden Hallensaison auf dem Programm. Kleinere Überraschungen waren an dem 1. Adventswochenende auch dabei. In der 2. Bundesliga Ost der Frauen steht der TSV Wiemersdorf noch ohne Punktverlust in der Tabelle. Der TSV Lola musste in der 2. Bundesliga Ost der Männer die erste Niederlage einstecken. Die U12, ist genau wie die Mixstaffel Nord, in die Hallensaison 22/23 gestartet.
Jugend LM U12 Mix
TuS Wakendorf, U12 Mix
In der U12 wird in dieser Saison in 2 Gruppen gespielt. In der Gruppe A wurde der erste Spieltag in Wakendorf durchgeführt. Nach den ersten Spielen steht der Großenasper SV mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze. Auf den weiteren Plätzen folgen die Mannschaften vom TuS Wakendorf (4:2), TSV Wiemersdorf (2:4) und TSV Schülp (0:6). In der Gruppe B waren die Verhältnisse auch recht klar. Der TSV Lola steht mit 3 Tagessiegen an der Tabellenspitze. Auf den weiteren Plätzen folgen die Mannschaften TSV Gnutz (4:2(, TSV Breitenberg (2:4) und VFL Kellinghusen (0:6). Der nächste Spieltag findet am 17.12 statt.
In der 2. Bundesliga Ost der Männer mussten die Mannschaften vom VFL Kellinghusen und TSV Lola nach Berlin zu einem Doppelspieltag reisen. Der TSV Lola musste am Samstag gegen Buna Schkopau und VFK Berlin 2 antreten. In beiden Spielen hatte der TSV Lola keine Probleme mit dem Gegner. Gegen Buna Schkopau gingen die Sätze klar mit 11:6, 11:5 und 11:9 an den TSV Lola. Das Spiel gegen den VFK Berlin 2 wurde dann sogar noch etwas deutlicher. Mit 11:5, 11:4 und 11:5 wurden die Berliner klar besiegt. An diesem Tag lief es sehr gut für die Männer aus Hohenlockstedt.
Der VFL Kellinghusen hatte am Samstag die gleichen Gegner wie der TSV Lola. Und auch der VFL hatte an diesem Tag keine Probleme diese Spiele für sich zu entscheiden. Gegen den VFK Berlin 2 gab es einen klaren 11:6, 11:8 und 11:5 Sieg. Im zweiten Spiel gegen Buna Schkopau lief es auch sehr rund in der Mannschaft aus Kellinghusen. Mit 11:8, 11:5 und 11.2 konnte auch dieses Spiel relativ locker gewonnen werden.
Am Sonntag standen dann die weiteren Spiele auf dem Programm. Gegen Buna Schkopau fanden bereits die Rückspiele für unsere Teams aus SH statt. Der VFL Kellinghusen konnte an den Leistungen des Vortages anknüpfen und konnte auch das Rückspiel mit 11:7, 13:11 und 11:3 für sich entscheiden. Auch der TSV Lola konnte das Rückspiel gegen Buna Schkopau mit 11:5, 11:6 und 11:3 glatt gewinnen. Nun stand für beide Mannschaften noch die Mannschaft aus Kaulsdorf auf dem Programm. Der VFL Kellinghusen hatte wieder einen sehr guten Tag erwischt. Mit einem lockeren 11:3, 11:1 und 11:7 konnte der 4. Sieg an diesem Wochenende eingefahren werden. Der TSV Lola hatte gegen die M
Hannes Himmelhan, TSV Lola Foto: Christian Kadgien
annschaft aus Kaulsdorf deutlich mehr Probleme. Das Spiel musste über die vollen 5 Sätze gehen. Am Ende waren dann die kleineren Fehler und Unachtsamkeiten ausschlaggebend für diesen Spielverlauf. Mit 6:11, 11:5, 3:11, 13:11 und 10:12 mussten die Männer vom TSV Lola ihre erste Niederlage hinnehmen. Durch diese Niederlage musste man nun auch die Tabellenspitze an den Nachbarn aus Kellinghusen abgeben.
Etwas „glücklos“ am Wochenende! 1. Frauen, VFL Kellinghusen
In der 1. Bundesliga Nord der Frauen musste das Team aus Kellinghusen nach Brettorf reisen, um dort gegen den Ohligser TV und den TV Brettorf anzutreten. Und um es vorweg zu nehmen, es war kein guter Tag für den VFL. Im ersten Spiel gegen den Tabellenführer aus Ohligs hatte man nicht viel zu bestellen. Am Ende stand eine klare 6:11, 4:11 und 5:11 Niederlage auf dem Papier. Im zweiten Spiel gegen Brettorf sollte es besser werden. Doch dieses ist den Damen nur phasenweise geglückt. An diesem Wochenende lief es nicht so wie man es sich erhofft hatte. Auch diese Spiel musste man mit 6:11, 12:14 und 9:11 abgeben. Mit diesen 2 Niederlagen rutscht man etwas in die Richtung der Abstiegsränge. Am
Föto: Uwe Spille
nächsten Spieltag (4.12) geht es gegen die direkten Tabellennachbarn, wo man sich dann wieder Luft nach oben verschaffen möchte.
In der 2. Bundesliga Ost der Frauen waren alle 3 Teams aus Schleswig-
„Jacci“ Siek, VFL Kellinghusen Foto: Schönwandt
Holstein aktiv. Der VFL Kellinghusen musste nach Düdenbüttel reisen. Im ersten Spiel, gegen den Gastgeber, ist man sehr gut ins Spiel gekommen und konnte die ersten Sätze klar mit 11:4 und 11:6 gewinnen. Im dritten Satz ist man etwas schwerer aus den Startlöchern gekommen, und musste am Ende den Satz mit 10:12 an den Gastgeber abgeben. Der 4. Satz lief wieder nach Plan, und man konnte mit einer geeschlossenen Mannschaftsleistung den 4. Satz mit 11:7 gewinnen. Damit war der 1. Sieg perfekt. Im zweiten Spiel traf man auf den MTSV Selsingen. Dieses sehr ausgelichene Spiel sollte erst im 5. Satz die Entscheidung bringen. Und in diesem Spiel war das Glück nicht auf Kellinghusener Seite. Mit 6:11, 11:9, 11:13, 11:6 und 6:11 ging dieses Spiele leider etwas unglücklich verloren.
Noch ungeschlagen in dieser Saison! TSV Wiemersdorf
Der TSV Wiemersdorf war Ausrichter eines weiteren Spieltages, und hatte die Mannschaften von Stern Kaulsdorf, TSV Hagenah und TSV Schülp zu Gast. Gleich im ersten Spiel gab es den direkten Vergleich unser SH-Mannschaften. Der erste Satz ging schnell mit 11:4 an den Gastgeber aus Wiemersdorf. Die Sätze zwei und drei verliefen alle auf Augenhöhe. Am Ende sind diese Sätze, wenn auch etwas glücklich, mit 12:10 und 13:11 an den TSV Wiemersdorf gegangen. Damit ging auch das Spiel mit 3:0 an den Gastgeber. Im nächsten Spiel musste der TSV Schülp gegen den TSV Hagenah ran. Dieses Spiel musste über die ganzen 5 Sätze gespielt werden. Die ersten beiden Sätze wurden vom TSV Schülp klar bestimmt (11:9, 11:3), doch danach klappte gar nichts mehr beim TSV Schülp. Die folgenden drei Sätze wurde alle mit 6:11, 12:14 und 7:11 verloren. Diese Niederlage war unnötig, und damit rutscht der TSV Schülp in die Abstiegszone. Der TSV Wiemersdorf musste im letzten Spiel gegen Stern Kaulsdorf antreten. Ohne große Mühe haben die Damen aus Wiemerdorf das Spiel mit 11:7, 11:4 und 11:5 nach Hause gebracht. Damit ist der TSV Wiemersdorf weiterhin ungeschlagen in der 2. Bundesliga.
Auch die Mixliga ist in die Hallensaison gestartet. Aufgrund der Meldungen muss der Spielbetrieb in 2 Gruppen aufgeteilt werden. Die Gruppe Süd startet erst am 11. Dezember mit den Spielen. In Hohenwestedt trafen sich die Mannschaften aus Heinkenborstel, Dänischenhagen, Gnutz 2 und Lokomotive 1 + 2 (SG mit Bredstedt, Bordelum, Mildstedt). Und der erste Spieltag verlief so wie man sich eine Mixliga wünscht und vorstellt. Mit sehr viel Harmonie, viel Spaß am Faustball und natürlich auch spannenden Spielen, wurde der erste Spieltag über die Bühne gebracht. An der Tabellenspitze steht der Heinkenborsteler SV mit 8:0 Punkten. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Lokomotive 1 (6:2) und Lokomotive 2 (4:4). Am Tabellenende stehen nach dem ersten Spieltag der TSV Gnutz 2 (2:6) und der MTV Dänischenhagen (0:8). Der zweite Spieltag findet für die Nordgruppe am 12. Februar 23 statt.
Am Wochenende steht wieder einiges auf dem Faustball-Fahrplan in Schleswig-Holstein. In der 2. Bundesliga Ost der Männer steht für unsere Mannschaften ein Doppelspieltag in Berlin an. Mit der U12 startet nun auch die letzte Jugendstaffel in den Punktspielbetrieb. In der Mixrunde findet für die Nordgruppe der 1. Spieltag statt. Die Ausrichter sind wie gewohnt fett gedruckt.
26.11.2022: ab 11 Uhr Mix U12 Gruppe A
TuS Wakendorf, Großenasper SV, TSV Wiemersdorf, TSV Schülp
Zum Saisonende nahmen Turntalente aus Schleswig-Holstein am „Gympies Gymnova Cup in Keerbergen / Belgien teil. Die Youngster Maja Dovgopol und Jule Hintz waren gleich morgens am Start. Beide waren sichtlich stolz, zusammen mit 4 weiteren Turnerinnen als einziges Team aus Deutschland gegen Mannschaften aus Quebec, Schottland, Frankreich, Finnland, Spanien, Belgien, Holland, Schweiz und Luxemburg anzutreten. „Es war toll, gerne möchte ich nächstes Jahr wieder mitturnen“ berichtet Jule Hintz nach dem Wettkampf. Im 2. Durchgang turnten Jule Maxeiner, Amelie Wermke und Merle Ruff ein tollen Wettkampf. Amelie freut sich: „Es war schön mit den Turnerinnen aus anderen Ländern zusammen zu sein.“ Insbesondere mit den Teams aus Schottland und aus Österreich wurden Kontakte geknüpft – es wurde sich gegenseitig angefeuert, Daumen gedrückt und mitgelitten, wenn mal etwas nicht so lief wie geplant.
Im letzten Durchgang war Lynn Schwäke als einzige Senior-Turnerin am Start. Mit ihrem gebückten Tsukahara und Überschlag Salto vorwärts am Sprung turnte sie sich ins Sprungfinale. „Mit dem 8. Platz im Finale bin ich sehr zufrieden, „ resümiert sie nach dem Wettkampf. „Ich habe schon Lust, mal wieder Tsukahara gestreckt und den Überschlag Salto mit ½ Schraube zu turnen.“
Merle und Jule schwärmten: „Die Atmosphäre des Wettkampfes und die Unterbringung in der Gastfamilien war super!“ Beide hatten sich schon im Vorfeld auf die Gastfamilie gefreut, da sie Familie Vermeulen bereits vom letzten Jahr kannten und sich dort sehr wohlgefühlt hatten.
Majas Kommentar lautete: „Die Party gefiel mir am besten.“ Das Küken im Team entpuppte sich als echte Tanzmaus und war bei der Abschlussveranstaltung „Dinner & Dance“ am Samstagabend nur auf der Tanzfläche zu sehen.
„Das Ergebnis des Wettkampfes ist für unsere Turnerinnen eher nebensächlich, trainieren sie doch unter ganz anderen Bedingungen als alle anderen“ kommentierten die Trainerinnen Eike, Angela und Sonja das Abschneiden ihrer Schützlinge. „Sie haben sich gut präsentiert und tolle Leistungen gezeigt. Schön war es, unsere Freunde aus Dundee in Schottland zu treffen.“ Die ehemalige Wedeler Turnerin Beate Petersen war mit ihrem Team Dundee 2K ebenfalls mit dabei.
Eike Biemann
Einmarsch Youngster
Lynn Schwäke
Amelie Wermke
Maja Dovgopol
Jule Maxeiner
Merle Ruff
Jule Hintz
Hinten, von links nach rechts: Merle Ruff, Jule Maxeiner, Amelie Wermke, Lynn Schwäke
Vorne, von links nach rechts: Maja Dovgopol, Jule Hintz
Am Sonntag (20.11) fand in Fulda die DFBL Klausur Tagung statt. Unsere Landesfachwart ist nach Fulda gereist, um an dieser Sitzung teilzunehmen. Es wurden tiefgreifende Veränderungen auf den Weg gebracht.
Mit dem ersten Schnee gab es am Wochenende auch wieder viel Faustball in Schleswig-Holstein. Die U10 durfte in Kellinghusen in die Hallensaison starten. Die männliche und weiblich U16 ist auch in die neue Saison gestartet. In der SH-Liga Männer und in der Bezirksoberliga Süd der Männer fand bereits der 2. Spieltag statt. Und auch die Frauen sind in der SH-Liga in die neue Saison gestartet.
In Kellinghusen haben unsere U10 Nachwuchsspieler/innen einen gelungenen Start in die neue Saison hingelegt. Nach dem ersten Spieltag steht der TSV Wiemersdorf, ohne Punkt- und Satzverlust, an der Tabellenspitze. Auf den Plätzen 2-4 liegen mit jeweils 6:2 Punkten der VFL Kellinghusen 2, TSV Lola 2 und der ETV Hamburg 1. Am Ende der Tabelle steht mit 0:8 Punkten der VFL Kellinghusen 1. Auch wenn die Mannschaften natürlich auf die Tabelle schauen, so stand der Spaß am Faustball wieder im Vordergrund. Unsere „Kleinen“ hatten sichtlich ihren Spaß am Faustball. Der nächste Spieltag findet am 3.12 in Hohenlockstedt statt.
Toller Start in die Saison! VFL Kellinghusen weiblich U16
In der weiblichen Jugend U16 trafen sich vier Mannschaften in Bad Bramstedt um dort den 1. Spieltag zu absolvieren. Mit 3 Tagessiegen, und ohne Satzverlust, grüßt der VFL Kellinghusen von der Tabellenspitze. Auf den 2. Platz folgt der ESV Schwerin mit 4:2 Punkten. Das Spiel um die Tabellenführung konnte der VFL Kellinghusen gegen den ESV Schwerin klar mit 2:0 für sich entscheiden. Die Plätze drei und vier belegen die Mannschaften von TSV Wiemersdorf und TSV Breitenberg. Am 14. Januar 2023 findet dort der zweite und bereits letzte Spieltag statt. Die Mädchen aus Schwerin werden dort noch einmal den Angriff auf die Tabellenspitze wagen.
Bei der männlichen Jugend U16 sind 5 Mannschaften an den Start gegangen. Alle Spiele wurden bereits nach 2 Sätzen entschieden. Den besten Tag hatten die Jungs aus Wakendorf an diesem Wochenende erwischt. Mit vier sehr deutlichen Siegen hat man den 1. Platz in der Tabelle über Weihnachten sicher. Auf den zweiten Platz folgt der TSV Wiemersdorf, der aber immer noch Chancen auf den Staffelsieg hat. Das Schlusslicht bildet derzeit der TSV Wiemersdorf 2, der noch auf seinen ersten Sieg wartet. Die Plätze 3-4 belegen die Mannschaften vom Güstrower SC 09 und Großenasper SV. Der zweite und letzte Spieltag findet auch hier am 14. Januar 2023 statt.
In der SH-Liga der Männer haben nun auch die Mannschaften vom TSV Uetersen und TuS Wakendorf ins Spielgeschehen eingegriffen. Mit 4 Tagessiegen haben die Männer aus Uetersen auch gleich gezeigt, dass auch in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist. Das Spitzenspiel gegen den ETV Hamburg konnte Uetersen mit 2:1 für sich entscheiden. Trotz dieser Niederlage stehen die Hamburger noch auf Platz 1 in der Tabelle. Am Ende der Tabelle steht der Großenasper SV, der an diesem Wochenende keinen Sieg einfahren konnte. Man kann jetzt schon erahnen, dass es für viele Mannschaften eine sehr enge Saison werden wird. Man darf gespannt sein auf die nächsten Spiele, die am 4.12 in Henstedt-Ulzburg stattfinden.
In der Bezirksoberliga Süd stand der 2. Spieltag auf dem Plan. Nachdem der 1. Spieltag ein Marathon für die Mannschaften gewesen ist, so ging der 2. Spieltag doch deutlich schneller über die Bühne. Von der Spitze grüßt mit 12:0 Punkten der TSV Schülp 2, dicht gefolgt von TSV Lola (10:2), der an diesem Spieltag noch mit Verstärkung aus der ersten Mannaschaft agieren konnte. Das Mittelfeld liegt sehr dicht zusammen, und man kann davon ausgehen, dass es in dieser Liga noch sehr spannend werden wird. Die Lübecker TS wartet noch auf ihren ersten Sieg, aber als „Faustballneuling“ schlagen sich die Lübecker sehr gut in dieser recht spielstarken Liga.
Auch in der SH-Liga der Frauen ging es endlich los. In Hohenwestedt fand der erste Spieltag der Frauen statt. Und dieser Spieltag begann gleich mit einer kleinen Überraschung. Der TSV Breitenberg hat nach längerer Zeit mal wieder ein Pflichtspiel verloren. Gegen den TSV Mildstedt mussten man sich mit 1:2 geschlagen geben. Doch dieses war an diesem Tag der einzigste Ausrutscher der Breitenberginnen, alle weiteren Spiele konnten danach gewonnen werden. Der TSV Mildstedt ist perfekt in die Saison gestartet. Mit 8:0 Punkten steht man an der Tabellenspitze. Mit jeweils 6:2 Punkten folgen
Liganeuling Lübecker TS
die Mannschaften aus Breitenberg, Heinkenborstel und Hamburg. Noch ohne Sieg steht der Liganeuling aus Lübeck mit 0:8 Punkten am Tabellenende. Der MTV Meggerdorf, der nur mit 4 Spielerinnen antreten konnte, steht mit auch 0:8 Punkten auf den 8. Platz. Der TSV Schülp 2 und MTV Tellingstedt hatten an diesem Wochenende noch spielfrei.
Am 12. November nahmen 29 Mannschaften aus 12 Landesturnverbänden am Bundesfinale
Rendezvous der Besten teil.
Es war schon eine Megaveranstaltung und Jeder ahnte, wie viel Arbeit in der Organisation und Vorbereitung steckte. Der SC Gut Heil Neumünster ist, nach 2016, das zweite Mal Ausrichter dieser Megaveranstaltung gewesen. Der DTB als Veranstalter zeigte sich im Nachhinein mehr als zufrieden und dankte Norbert und Ute Freund und natürlich allen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung.
Alle 29 Gruppen wurden von einer 5-köpfigen Jury bewertet. Vier ausgebildete Jurymitglieder und eine prominente Person aus der Region haben tagsüber die Vorführungen bewertet. Als prominente Jurorin konnte Kerstin Bruhn, mehrfache Siegerin bei den Paralympics im Schwimmen, gewonnen werden.
Insgesamt erhalten beim Bundesfinale 15 Gruppen das Prädikat „DTB Showgruppe“.
In diesem Jahr waren drei Vereine vom SHTV mit ihren Vorführungen am Start. Der TuS Holtenau mit der Gruppe „Face“ zeigte ihre Show „Mikroskop“ und „Die Roten Hosen Showkader“ des SC Gut Heil Neumünster mit ihrer Show „respect and tolerance“ gehören zu den 15 besten Mannschaften 2022 im DTB. Die Gruppe „Oceancrew“ mit ihrer Vorführung „escape the ocean“ hatte die erforderliche Punktzahl für das Prädikat DTB Showgruppe 2022 knapp verfehlt.
Unter dem Motto „Together“ fand am Abend die Gala der 15 DTB Showgruppen 2022 statt. Eine atemberaubende Show, zusammengestellt mit wunderschönen Übergängen wurde von Ute Freund zusammengestellt. Zwischen den einzelnen Showgruppen, wenn es im Hintergrund um Umbau für die nächste Gruppe ging, gestalteten Sternenfänger spannende Übergänge bis letztlich im großen Finale alle Gruppen vereint auf der Vorführfläche den großen Stern vom Himmel erringen konnten. Eine Show aus einem Guss, alles klappte … Licht, Musik, Übergänge.
Bleibt nur noch zu sagen DANKE Ute, DANKE Norbert, DANKE dem SC Gut Heil Neumünster.
Am kommenden Wochenende gehen weitere Staffeln in die Saison. Die Ausrichter sind wieder fett gedruckt. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei. Neben den Punktspielen findet am Sonntag in Fulda die nächste Sitzung der DFBL statt. Sören Nissen wird dort als Landesfachwart teilnehmen. Über alle eventuellen Neuigkeiten wird dann auch hier berichtet.
19.11.2022: ab 14 Uhr Jugend U10 (Spielort Kelinghusen)
Ausnahmezustand im Schul- und Sportzentrum in Oeversee. Nach drei Jahren veranstaltet die Turnerjugend Schleswig-Holstein endlich wieder eine Kinder- und Schülergruppenturniade. Das ist wie ein Virus, ist man erstmal infiziert, wird man das Turniadevirus nicht wieder los. Es ist nicht giftig, aber ansteckend. Die Turniade-Freunde sind wie eine Familie, sie wächst über die Jahre und man freut sich in ganz Schleswig-Holstein über ein Wiedersehen. 15 Vereine mit 24 Gruppen und 330 Teilnehmern haben sich angemeldet.
Turniade ist stressig, weil man ein paar hundert Kilo Verpflegung besorgt, Schlafräume organisiert, unzählige Helfer sucht, Geräte, Tische und Stühle schleppt und vieles mehr. Stress kommt auf, wenn mal wieder die Toiletten verstopft sind und der Bäcker das Brot nicht liefert. Nach drei tollen Tagen wird alles wieder aufgeräumt.
Turniade ist voller Leben, weil die Gruppen vielseitig sein müssen, man auf der Disco der Kirchengemeinde rocken kann, verschiedene Spiele ausprobiert, über eine Airtracklandschaft springt, gemeinsam in der Aula essen kann und die halbe Nacht spielt und schnattert. Natürlich wird noch geturnt, getanzt, gesungen, geworfen und gelaufen.
Turniade ist bunt, weil die „Glückslichter“ zu „Blinding Lights“ turnen, die „Nordmädels“ uns „Kids for Olympia“ zeigen, die „Rookies“ wie ein Feuerwerk turnen und die „Kiwis“ zu Coming Home turnen. Bunt sind auch die Tänze, wenn die „Knöpfe“ „Ladybug“ präsentieren, die „Klabauter“ Disneys „Vaiana“ und die „Cini Minis“ „Die Schöne und das Biest“ darstellen. Die „Chaos Zebras“ sehen „die Welt in bunten Farben“.
Turniade ist langlebig, weil auch noch nach über 30 Jahren die Turnerinnen und Turner von damals jetzt Trainer und Trainerinnen sind, zum Zuschauen kommen oder einfach helfen wollen. Die Trainer und Trainerinnen und Kampfrichter und Kampfrichterinnen der ersten Stunde treffen sich, um über alte Zeiten philosophieren.
Turniade ist spannend, weil man die Überraschungsaufgabe nicht kennt und die Punktevergabe bis zur Siegerehrung geheim bleibt. Spannend ist die Verpflegung nicht, weil es seit Jahrzehnten Spaghetti Bolognese, Graubrot und Salami gibt. Trotzdem freut man sich darauf.
Turniade ist zu Ende, wenn man am dritten Tag Gänsehaut beim Einmarsch zur Matinee bekommt, die Siegerehrung Gekreische hervorruft und die Lütten sich ganz losgelöst nochmal präsentieren können.
Alle Leut, alle Leut geh`n jetzt nach Haus, die Kinder mit Medaillen und Urkunden. Einige Mannschaften mit einem schönen Pokal.
Christel Düding – TSV Oeversee
SGW 1
Platz SVT Neumünster – Glühwürmchen
Platz VfL Geesthacht – Rookies
Platz TSV Nordmark Satrup – Kiwis
SGW 2A
Platz VfL Geesthacht – Leonas
Platz ETSV Fortuna Glückstadt – TGW 2
Platz THW Kiel – Chaos Zebras
SGW 2B
Platz TSV Großsolt-Freienwill – Cini Minis
Platz TSV Nordmark Satrup – Blueberries
Platz Kaltenkirchener Turnerschaft – Just Not Nice
An diesem Wochenende ging es für die 1. Frauen-Mannschaft nach Moslesfehn. Genau in der Halle wurde man 2019 Deutscher Vizemeister. Mit den schönen Momenten im Hinterkopf wollte man die ersten Punkte der Saison holen. Den Auftakt machten allerdings die Frauen vom TK Hannover und die Ausrichtermannschaft. In dem Spiel ging es über die volle Distanz von 5 Sätzen. Der TK ging dabei in den Sätzen immer wieder vor, wobei die „Mossis“ immer wieder ausglichen. Im 5. Satz waren es dann doch zu viele Eigenfehler des SVM und der TK Hannover setzte sich in 3:2 Sätzen durch. Nach einer 15 minütigen Pause waren die Frauen von VFL an der Reihe. Katrin Wauer konnte aus privaten Gründen nicht mit dabei sein. Dafür kam die junge Spielerin Jacqueline Sick aus der zweiten Mannschaft als Verstärkung mit. Der VFL begann mit folgender Aufstellung und zogen dies bis zum Ende des zweiten Spieles auch so durch: Angriff: Jacqueline B. und Annika, Abwehr: Lisa und Nadja und Mitte: Vemke
Vom Trainer Bernd Schneider gut vorbereitet ging es gleich gut los. Der TKH versuchte zunächst mit der Angabe Jacqueline aus dem Spiel zu nehmen. Jedoch erbrachte dies nicht die gewünschte Wirkung, da Annika fast jeden folgenden Rückschlag in der gegnerischen Hälfte versenkte. Somit ging der erste Satz mit 11:6 an den VFL. Im zweiten Satz war man nun richtig auf hochturen gelaufen und so gut wie jeder Ball wurde sauber aufgebaut und sofort gepunktet (11:4). In der Satzpause merkte Bernd Schneider an, dass die Hannoverinnen noch nicht am Ende sind und das eine Aufholjagt jeder Zeit beginnen könnte. Mit einem Angabenwechsel des TKH kam noch ein kleines Aufbäumen, jedoch merkte man dem Gegnerinnen das vorige Fünfsatzspiel an. Dadurch konnte auch der dritte Satz mit 11:5 souverän gewonnen werden. Folgerichtig gingen die ersten wichtigen zwei Punkte auf das Konto der VFL Frauen.
Nach 15 minütiger Pause ging es dann gegen den Ausrichter den SV Moslesfehn. Mit einer neuen Angriffsreihe im Vergleich zum ersten Spiel spielten die Mossis die Frauen aus Kellinghusen vollkommen aus. Durch viele kurz gespielte Bälle bekam man sowohl in der Angabe als auch im Rückschlag kaum Zugriff auf das Spielgeschehen. Beim Versuch diese Schwachstelle auszugleichen wurden die Lücken in der eigenen Abwehrreihe immer größer und der erhofft gute Start war vergeben worden (4:11). In der Satzpause stellte der VfL-Coach das Team auf die neue Aufgabe ein wodurch Nadja und Lisa die langen Bälle besser erlaufen konnten und Vemke bei den kurzen Angriffsschlägen unterstützten konnte. Es war wie so oft ein spannendes Spiel gegen die SVM Frauen. Allerdings war das Zuspiel vom VFL den ganzen Spieltag über hervorragend, wodurch die Angriffsreihe beliebig punkten konnte (11:9). Nun wollte man in den Sätzen vorlegen, was auch gelang. Beide Teams zeigten tolle Aktionen meist mit dem besseren Ende für die Gäste vom VFL. Vor allem wurde in den entscheidenden Momenten die Ruhe bewahrt und mit voller Konzentration die Angriffe aufgebaut und anschließend mit viel Übersicht gepunktet (11:9). Der VFL nahm den Schwung mit in den vierten Satz und konnte auch diesen für sich entscheiden (11:8) und somit auch das letzte Spiel des Tages gewinnen.
Fazit: Die kurz gespielten Bälle bekam man leider nur im ersten Spiel souverän angenommen. Auch ein paar lang gespielte Bälle hätten mehr geholt werden können und die Fehlerquote im Angriff kann natürlich immer niedriger sein. Jedoch verhalf ein ruhiger Aufbau zu einem super Zuspiel an diesem Tag und daraus resultierten sehenswerte Angriffe. Die Angaben waren zum größten Teil fehlerfrei, druckvoll und wurden mit viel Geduld gespielt, wobei immer mal ein direkter Punkt erzielt werden konnte.
Nun geht es für die Frauen am 27.11. nach Brettorf. Neben dem Gastgeber wird es gegen den Tabellenführer den Ohligser TV gehen.
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