Regionalliga im olympischen Gerätturnen

„Die Atmosphäre beim Wettkampf war toll und ich freue mich so, dass endlich die Ligawettkämpfe auf Bundesebene wieder stattfinden,“ kommentiert Sofia den 1. Regionalligawettkampf nach fast zweijähriger Pause.

Der SV Großhansdorf hatte den Startplatz des TSV Kronshagen in 2020 übernommen. Aus Kostengründen hatte Kronshagen auf einen weiteren Start verzichtet. Wer aus dem Team weiter mitturnen wollte, wurde in das Großhansdorf Team übernommen. Komplettiert wurde die Mannschaft durch weitere Turnerinnen aus Schleswig-Holstein, die gerne überregional turnen möchten. Am 3. Oktober trafen sich 8 Turnerinnen, 2 Trainer, 2 Kampfrichter und 1 Schlachtenbummler um 7.23 Uhr am Hamburger Bahnhof, um gemeinsam mit dem Zug nach Mannheim zu fahren. Lynn Schwäke, Rebecca Schönbeck, Emma Biemann, Sabrina Proemmel, Sofia Freire Mendes, Amelie Wermke, Merle Ruff und Jule Maxeiner freuten sich an einem „großen“ Wettkampf teilzunehmen. „Die Stimmung war mega und es ist ein unbeschreibliches Gefühl ein Teil von einem so großen Wettkampf sein zu dürfen,“ berichtet  Rebecca begeistert nach dem Wettkampf.

Am Samstag fand in derselben Halle die 1. und 2. Bundesliga statt, am Sonntag vormittag die 3. Bundesliga und am Nachmittag die Regionalliga Nord. „Ich finde es beeindruckend meine Füße auf den Schwebebalken gesetzt zu haben, den am Vortag Pauline Schäfer beturnt hat, die jetzt zur WM fährt,“ sagt Sabrina. „Das Miteinander war toll und die Atmosphäre hat uns sehr gut gefallen,“ ergänzen Merle und Amelie. Lynn Schwäke, die als einzige schon mal in der Regionalliga, sowie der 3. Bundesliga geturnt hat, freute sich, bekannte Gesichter zu treffen und endlich mal wieder an einem größeren Wettkampf teilnehmen zu dürfen.

Am Stufenbarren begann für die Großhansdorferinnen der Wettkampf und mit dem drittbesten Ergebnis waren die „jungen Damen“ mehr als zufrieden. Leider klappte es am Schwebebalken nicht so gut, da gab es leider zu viele Stürze. Nur Jule blieb ohne Sturz an diesem Gerät.  Am Boden war unser Team das einzige, in dem zwei Turnerinnen einen Doppelsalto rückwärts turnten (Lynn und Amelie). Dadurch erreichten wir auch hier das drittbeste Ergebnis. Am Sprung erturnte Lynn mit ihrem hohen Überschlag mit anschließendem Salto vorwärts die Tageshöchstnote von 12,95 Punkten, hier reichte es zum fünftbesten Ergebnis.

Insgesamt wurde es der 5. Platz mit 163,65 Punkten. Es siegte der TV Moselweiß mit 172,30 Punkten vor dem TSV Buchholz (172,15 Punkte) und der TG Main-Rhein (168,00 Punkte).

Zum nächsten Wettkampf am 7. November werden Lina Ornowski und Sherin Mari das Team in Heidelberg unterstützen. Sabrina und Jule haben sich für den Deutschland-Cup am 6. November in Paderborn qualifiziert und werden vermutlich von dort nicht weiter nach Heidelberg reisen.

Eike Biemann

Endlich wieder Ligaturnen

Nach fast 2 Jahren Pause starteten endlich wieder die Ligawettkämpfe im Gerätturnen. Den Auftakt machte die Oberliga, die am 25. September in Bargteheide den 1. Wettkampf bestritt. Neu in 2021 ist, dass die Ligawettkämpfe nicht mehr zentral organisiert und durchgeführt werden, sondern vier einzelne Ligen eigenständig ihre Wettkämpfe durchführen. In diesem Jahr gibt es auch keine Auf,- und Abstiege, da coronabedingt viele Vereine erst seit kurzem wieder trainieren dürfen. Manche immer noch nicht mit dem vollen Umfang.

In der Oberliga wird die olympische Kür geturnt. Insgesamt waren 8 Mannschaften angereist: TSV Kronshagen, Elmshorner MTV, Blau-Weiß 96 Schenefeld, TSV Uetersen, VfL Pinneberg, TC Hamburg, SV Großhansdorf und der gastgebende TSV Bargteheide.

In jedem Team durften bis zu 8 Turnerinnen zum Wettkampf antreten, 5 starteten am Gerät wobei die besten 3 Wertungen ins Ergebnis eingingen. Schön war, dass in allen Teams erwachsene, sowie junge Turnerinnen zusammen turnten.

Den Sieg heimsten sich die Turnerinnen des TSV Kronshagen (126,40 Punkte) ein, die an drei Geräten sogar nur zu dritt an den Start gingen. Lynn Schwäke, Antonia Drews und Karlotta Hinzmann turnten einen nahezu fehlerfreien Wettkampf. Komplettiert wurde das Sieger-Team von Maya Beissel, die verletzungsbedingt leider nur am Boden turnen konnte. In der Einzelwertung siegte Lynn mit 44,85 Punkten, Antonia und Karlotta wurden 7. + 8. (40,85 und 40,70 Punkte). „Ich habe am Boden den Doppelsalto weggelassen, da hier in Bargteheide eine „alte“ Fläche liegt, die nicht so gut springt“ erklärt Lynn ihr „niedrige“ Bodenwertung.

Der 2. Platz ging an den TC Hamburg mit Jasna Ruge, Janna Rosentreter, Alena Tefiki, Louise Paulet, Federica Pisano Adalie l’Orange-Jividen und Milla Michaelis, die neuerdings dem SHTV angeschlossen sind, mit 124,85 Punkten. Jasna wurde mit 44,10 Punkten zweite In der Einzelwertung. Mit 11 Jahren eine der jüngsten Starterinnen erreichte Alena mit 40,95 Punkten den 6. Platz.

Blau-Weiß 96 Schenefeld landete mit 121,70 Punkten auf dem 3. Rang. Kira Milewski, Rebecca Schönbeck, Amelie Wermke, Merle Ruff, Marieke Weiß, sowie Lale Rösener waren am Boden die stärkste Mannschaft. In der Einzelwertung erreichte Merle mit 41,35 Punkten den 5. Platz.

Die Turnerinnen des SV Großhansdorf Emma Biemann, Sofia Freire Mendes, Selina und Nele Julian, sowie Jule Maxeiner freuten sich über den 4. Platz mit 118,80 Punkten. „Es war schön, nach fast 2 Jahren Pause wieder einen Wettkampf zu turnen“, erzählt Selina nach der Siegerehrung. Der TSV Bargteheide mit Sherin Mari, Linnea Kieling, Annika Schiller, Mailin Rönicke und Julia Kalski wäre eigentlich direkt dahinter gelandet, leider fehlte Linnea ein Element am Stufenbarren, so dass sie einen Abzug von 4 Punkten in Kauf nehmen musste und das Team somit auf den 7. Rang rutschte (114,70 Punkte). „Das passiert uns nie wieder“, berichtet Trainer Axel Roeser zerknirscht, „ich dachte, Aufbücken ist ein Element am Stufenbarren“. Mailin landete mit 41,90 Punkten auf dem 4. Platz in der Einzelwertung.

Rang 5 erreichte mit 117,60 Punkten der TSV Uetersen mit: Lisa Ann Brinke, Naomi Grickschas, Maja Reimann, Helena Markmann, Daja Lajewski, Luciana Abroszat und Karina Haag. Lisa Ann erturnte sich mit 40,90 Punkten zusammen mit Sofia den 9. Platz.

Die Pinneberger, die erst seit vier Wochen wieder in ihrer Halle trainieren dürfen, zeigten starke Übungen, allen voran Vivien, die mit 42,15 Punkten den 3. Platz in der Einzelwertung erzielte. Nadine Gehrke, Vivien Knutzen, Sina und Finja Thormählen, Janna Müller, Levke Sender und Francis Peek zeigten dass man sich mit Fitnesstraining fithalten und 117,50 Punkte turnen kann.

Auf dem 8. Rang landete der Elmshorner MTV mit Mila Thon, Johanna Le, Jana Teichmann, Julia Böwig und Johanna Schmidt (104,45 Punkte).

Alle Turnerinnen waren glücklich, endlich wieder einen Mannschaftswettkampf turnen zu dürfen. „Mir machen Mannschaftswettkämpfe viel mehr Spaß. Bei Einzelwettkämpfen ärgere ich mich immer viel mehr, wenn etwas nicht so gut klappt“, sagt Emma Biemann.

Eike Biemann

Faustball  Nations Cup 2021  in Schneverdingen

Das deutsche Männer Nationalteam traf sich schon Mittwochabend in Schneverdingen. Am Donnerstagmorgen startete man früh mit der ersten Trainingseinheit anschließend wurden Gastmannschaften abgeholt und gemeinsam Felder, Banden und Zelte aufgebaut, ehe es nach einer Mittagspause an die zweite Trainingseinheit ging. Beide Einheiten wurden mit allen angereisten Spielern bestritten und fokussierten sich auf die Ballgewöhnung sowie Standard- und Spielsituationen.

Freitag war auch früh aufstehen angesagt denn man startete direkt mit einer kurzen Einheit am Morgen in den Tag.  Gegen Mittag wurde das Event mit einem kurzen Einmarsch eröffnet. Die Nationalspieler welche nicht dem 10er Kader für den Nationscup angehörten fungierten als Linienrichter, Anschreiber und Kommentatoren beim Livestream.

Deutschland startete im ersten Spiel gegen  Dänemark.  Alle Spieler kamen in dem kurzen ungefährdeten Zweisatzsieg (11:3 / 11:5) zum Einsatz ebenso wie im darauffolgenden Spiel gegen Italien (11:2 / 11:5).

Das letzte Spiel des Tages gegen die Schweiz ging über die volle Distanz mit dem glücklicheren Ende für den Gastgeber aus Deutschland (7:11 / 11:8 / 11:7)

Am darauffolgenden Tag ging es direkt weiter mit einem lockeren Sieg (11:6 / 11:4) gegen die noch recht neue Faustballnation aus Belgien. Anschließend wurde das letzte Spiel zwischen Österreich und Deutschland um den Gruppensieg ausgetragen. Den Zuschauern wurde ein packender 3-Satz-Krimi auf sehr hohem Niveau geliefert. Mit den besseren Lösungen in den entscheidenden Spielsituationen konnten sich die Gäste aus Österreich (11:7 / 9:11 / 12:10) knapp durchsetzen und sich Platz 1 in der Vorrunde sichern.

Im zweiten Halbfinale musste man erneut gegen die Schweiz (Gruppendritter) ran. In einem ähnlich spannenden und hochklassigen Spiel wie in der Vorrunde zeigten beide Teams von Beginn an, dass sie unbedingt ins Finale einziehen wollen. Nach der zwischenzeitlichen 2:1 Satzführung für Deutschland kippte das Spiel zu Gunsten der Gäste, welche drei Sätze in Folge gewinnen und somit den Finaleinzug perfekt machen konnten.

Deutschland – Schweiz   2:4 (13:15 / 11:7 / 11:4 / 6:11 / 8:11 / 7:11)

Somit ging es für die Auswahl von Bundestrainer Olaf Neuenfeld im kleinen Finale „nur“ noch um Bronze gegen die Italiener.  Ein glatter 4:0-Erfolg, bei welchem der Gegner nur phasenweise mitspielen konnte, sicherte dem deutschen Team den 3. Platz hinter der Schweiz sowie dem Nationscup-Sieger aus Österreich.

Deutschland – Italien   4:0  (11:8 / 11:6 / 11:7 / 11:7)

Fazit

„Leider hat es nicht für den Finaleinzug gereicht, resümiert Rouven Kadgien.

Wir haben auf allen Positionen ein wenig schwächer agiert als Österreich in der Vorrunde sowie gegen die Schweiz im Halbfinale. Außerdem fehlte uns über weite Strecken ein vielseitiger und druckvoller Service. Im Halbfinale hatten wir in den ersten drei Sätzen durch eine gute Teamleitung noch leichtes Oberwasser. Nach dem dritten Seitenwechsel entglitt uns leider das Spiel und die Schweizer haben unsere Schwächephasen gekonnt ausgenutzt.

Mit dem anschließenden glatten Sieg gegen Italien erreichten wir einen guten dritten Platz, doch mit etwas mehr Glück an der ein oder anderen Stelle sowie einem druckvolleren Servicespiel wäre definitiv mehr möglich gewesen, analysiert Kadgien.

Olaf Neuenfeld hatte im Vorfeld bekanntlich auf die Nominierung von etablierten Kräften wie  unseren Top-Angreifer Patrick Thomas oder Kapitän Fabian Sagstetter verzichtet, um auch der „zweiten Reihe“ Einsatzzeiten zu verschaffen. Daher waren die Spielergebnisse eher nebensächlich. Das Trainerduo Olaf Neuenfeld und Chris Löwe setzte ihre Zielsetzung, allen Spielern möglichst viele Einsatzzeiten zu geben, konsequent um. Während die Österreicher und Schweizer in den entscheidenden Spielen auf ihre Top 5 setzten beeinflusste der ständige Spielerwechsel im deutschen Team den Spielfluß und verursachte auch Abstimmungsprobleme. Besonders in den engen Matches gegen die Alpenländer bedeutete das noch eine zusätzlichen Herausforderungen.

Bericht:  Rouven + Christian Kadgien

Interview   mit unserem  Nationalspieler  Rouven Kadgien

Wie schätzt du deine gezeigten Leistungen ein?

Rouven Kadgien:  Da ich physisch eher in Richtung eines Jahrestiefpunktes war, kann ich mit der gezeigten Leistung überaus zufrieden sein.

Welche Eindrücke nimmst du von dem Wochenende mit?

Rouven Kadgien:  Definitiv, es war eine super Atmosphäre und die Ausrichtung des Nationscups war eine starke gemeinschaftliche Leistung des A-Kaders & des Trainerstabes

Hatten deine anhaltenden Schulterprobleme Auswirkungen auf deine Offensivleistung?

Rouven Kadgien: Auf jeden Fall, durch meine Schulterinstabilität fehlte mir durchweg die Schlagkraft und dadurch war mein vielseitiges Angriffsrepertoire erheblich eingeschränkt. Einerseits hatte ich mit der Schulter Probleme andererseits bekam ich zwei Wochen vor dem Event Kniebeschwerden, dadurch musste ich meine geplanten Trainingsaktivitäten leider deutlich reduzieren.

Eine optimale Vorbereitung auf dieses Event war dadurch nicht möglich.

 

Ergebnisse Finaltag   am 03. Oktober 2021

  • Platz 5:  Dänemark – Belgien      3:0  ( 13:11, 11:5, 14:12 )
  • Platz 3:  Italien – Deutschland   0:4  ( 8:11, 6:11, 7:11, 7:11 )
  • Finale:  Österreich – Schweiz    4:2  ( 11:7, 11:9, 5:11, 8:11, 12:10, 11:9 )
  1. Österreich
  2. Schweiz
  3. Deutschland
  4. Italien
  5. Dänemark
  6. Belgien

Tag des Kinderturnens ein toller Erfolg!

Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hatte in Kooperation mit der Bewegungsinitiative kinder Joy of Moving in ganz Deutschland Kinder eingeladen, in die Welt des Kinderturnens reinzuschnuppern. Ein besonderes Highlight gab es in Hamburg: Beim Tag des Kinderturnens am 14. November beim Altonaer Turnverband (ATV) von 1845 e.V. war das Turn-Team Deutschland ganz nach dem Motto „Von und mit den Großen lernen“ anwesend.

Seit 2017 feiern die Deutsche Turnerjugend (DTJ) und der Deutsche Turner-Bund (DTB) am zweiten Novemberwochenende den Tag des Kinderturnens. Jedes Jahr beteiligen sich deutschlandweit hunderte Vereine an der Aktion und öffnen ihre Türen, um Kindern einen bewegt-bewegenden Tag zu bescheren. Dieses Jahr war erstmalig die Bewegungsinitiative kinder Joy of Moving (KJOM) als neuer Partner des DTB dabei.

Mit einem tollen Programm, das viele kleine Turneraugen glänzen ließ, präsentierte sich der Altonaer Turnverband (ATV) von 1845 e.V.. Beim „kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens“ in Hamburg war auch das Turn-Team Deutschland mit dabei. Der aktuelle Vize-Europameister am Reck und kinder Joy of Moving-Botschafter Andreas Toba, die mehrmaligen Deutschen Meisterinnen und Meister im Turnen Kim Bui, Nick Klessing, und Felix Remuta sowie die Rhythmische Sportgymnastin Helena Ripken gaben den Kids Tipps und Tricks bei den einzelnen Aktionen.

Eigens für den Tag des Kinderturnens hat die DTJ das „Das kann ich schon!“-Abzeichen zusammengestellt. Im Rahmen des Aktionstages konnten die Kinder ausgewählte Übungen absolvieren und erhielten als Belohnung eine Urkunde und ein Abzeichen. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie Kindern Vertrauen in ihren Körper vermitteln und ihnen zeigen, was sie schon alles können.

Neben der Begegnung mit dem Turn-Team Deutschland und dem „Das kann ich schon!“-Abzeichen konnten sich alle Kids auch im „kinder Joy of Moving-Turnparcours“ an abwechslungsreichen Turngeräten ausprobieren. Der Parcours wurde eigens für Turn-Events geplant, damit Kinder in das Kinderturnen reinschnuppern und sich dann in einem Verein in ihrer Nähe für das Kinderturnen anmelden können.

Begeistert vom kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens zeigt sich Julia Schneider, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Turner Jugend (DTJ) und Mitglied des DTB Präsidiums „Der kinder Joy of Moving Tag des Kinderturnens ist für viele Vereine eine tolle Gelegenheit, sich und das Kinderturnen zu präsentieren. Der DTB und die DTJ machen sich gemeinsam mit ihren Landesturnverbänden- und (er)jugenden für die Bewegungsförderung aller Kinder stark, die gerade in diesen Zeiten eine noch größere Bedeutung erfährt.“

Dem stimmt auch „Andy“ Toba, Botschafter von kinder Joy of Moving zu: „Der Tag des Kinderturnens hat wieder gezeigt, wie wichtig Turn-Angebote für Kinder sind. Wie keine andere Sportart fördert das Kinderturnen alle wichtigen motorischen Grundfertigkeiten und -fähigkeiten wie Laufen, Springen, Werfen oder Rollen. Kinderturnen als die motorische Grundlagenausbildung trägt zur gesunden Entwicklung von Kindern bei. Deshalb freue ich mich über die Partnerschaft von kinder Joy of Moving mit dem DTB im Kinderturnen. Ich bin mir sicher, gemeinsam werden sie viele Kinder für mehr Bewegung motivieren und den Turnsport bekannter machen.“

2x Auszeichnung Silber für SHTV Gruppen

Beim ersten Online Wettbewerb Showtime vom DTB konnten sich Showgruppen digital präsentieren.

Die eingereichten Videos der Vorführungen wurden im Vorab von einer Jury bewertet und am 13.11. im Livestream präsentiert.

Mit dabei waren „Die Roten Hosen“ aus Neumünster mit „Dia del los muertos“, (Tag der Toten) und die Gruppe „Face“ vom TuS Holtenau mit „Mikroskop“

Beide Gruppen erhielten die Auszeichnung „Silber“.

Herzlichen Glückwunsch 😊

Der SHTV trauert um Erwin Pöllath

Die Trampoliner aus Schleswig-Holstein trauern um den Verlust eines weiteren „Urgesteins“ des Trampolinsports im Land.

Erwin Pöllath aus Rendsburg ist am letzten Sonntag, den 07.11.2021, im Alter von 86 Jahren verstorben.

Ursprünglich kam Erwin vom Wasserspringen und hat hier in den 70er Jahren zahlreiche Erfolge feiern können.

Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre hat er die Trampolinabteilung des Rendsburger TSV gegründet und seine Turner zu großen Erfolgen gebracht. Auch seine beiden Kinder Christian und Susanne waren in den 80er Jahren erfolgreiche Trampolinturner.

Von 1986 – 1996 war er als Kamprichterwart für die Aus- und Weiterbildung der Kampfrichter in SH zuständig und war somit auch im Fachausschuss vertreten. Diesen unterstützte er von 1996 – 1998 als Stellvertretender Landesfachwart.

Er hat außerdem Mitte der 80er Jahre mit der Landesmannschaft Schleswig-Holsteins viele Freundschaftsbegegnungen mit Seeland (DK) und Västergötland (S) aufgebaut, die viele Jahre aufrechterhalten worden sind.

Ca. 1998 verabschiedete sich Erwin vom Trampolingeschehen und gab sowohl seine Position als Kampfrichterwart als auch das Trainergeschehen in Rendsburg in jüngere Hände.

So ganz ließ ihn das Trampolinturnen jedoch nicht los, denn von 2000 bis 2002 fuhr er einmal wöchentlich nach Heide, um dort die neue Trampolinsparte des MTV Heide mit aufzubauen.

Wir verlieren mit Erwin Pöllath einen engagierten, eindrucksvollen Menschen, der die Trampolingeschichte Schleswig-Holsteins maßgeblich mit aufgebaut und geprägt hat.

In dankbarer Erinnerung
Der Fachausschuss Trampolin im SHTV

Trainer*innen für Kinderturnen, Badminton, Sport/Spaß und Spielgruppen und Schwimmen gesucht!

Die Kaltenkirchener Turnerschaft e. V. sucht schnellstmöglich Trainer*innen für folgende Sportarten:

  • Babyturnen ab Laufalter bis 3 Jahre
  • Eltern- und Kindturnen ab 3,5 – 4 Jahre
  • Kinderturnen ab 4,5 – 6 Jahre
  • Sport/Spaß und Spiel für Erwachsene
  • Schwimmen – Nichtschwimmer und Anfängerkurse
  • Badminton – Jugendliche, Schüler und Erwachsene

Eine bereits erworbene Lizenz wäre von Vorteil, ist aber keine Voraussetzung. Der Verein würde Lizenzlehrgänge und Fortbildungen finanziell unterstützen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte in der KT-Geschäftsstelle:
Kaltenkirchener Turnerschaft von 1894 e. V.
Geschäftsstelle
Carola Kubisch
Marschweg 18
24568 Kaltenkirchen
04191-3170
info@kaltenkirchener-turnerschaft.de
www.kaltenkirchener-turnerschaft.de

Von der Vision zur Weltsensation

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Es begann mit einer Vision: Lukas und Aaron wollten mit den weltbesten Schleuderbrett-Artisten eine einzigartige artistische Weltneuheit komponieren.

Herausgekommen ist das, womit sie bei der HARD BEAT Tournee des „Feuerwerk der Turnkunst“ vom 29. Dezember 2021 bis zum 29. Januar 2022 deutschlandweit über 200.000 Zuschauer begeistern werden: Scandinavian Boards mit einer spektakulären Teeterboard- sowie einer Plywood Banquine-Darbietung. Ungläubiges Staunen inklusive!
„Diese jungen Schweden sind der Prototyp für das, was wir mit dem Feuerwerk der Turnkunst jedes Jahr aufs Neue ausdrücken wollen“, sagt Wolfram Wehr-Reinhold, Chefproduzent von Europas erfolgreichster Turnshow. Mit ihrem Ansinnen, Einzigartigkeit und Neues zu präsentieren, passen Scandinavian Boards perfekt zum „Feuerwerk“, das in jedem Jahr ein neuartiges und spannendes Überraschungspaket präsentiert. Die Umstände, unter denen die jungen Artisten ihren Act einstudiert haben, ist zudem eine Blaupause zur Entstehung der jeweils neuen Show des „Feuerwerk der Turnkunst“. Tägliches gemeinsames Training der siebenköpfigen Truppe ist aufgrund der Verpflichtungen jedes Einzelnen während des Jahres nicht möglich. Sie sind jeder für sich überaus gefragte Artisten und „in alle Welt zerstreut“ unterwegs. So arbeitet jeder an seinem Teil der Show. Innerhalb von langfristig getakteten, intensiven Workshops wird die gemeinsame Darbietung dann finalisiert.

Das HARD BEAT-Ensemble kommt sogar erst zur Generalprobe in Oldenburg das erste Mal zusammen. Erst drei Tage vor der Premiere lernen sich die Artisten, Akrobaten und Turner persönlich kennen, können Licht und Ton testen und die Abläufe und Verknüpfungen zwischen den einzelnen Nummern optimieren. Bis dahin arbeitet jeder an seinem Act, während das Regieteam um Heidi Aguilar und Lea Hinz die ausgefeilten Choreografien erarbeitet.

Sensationell ist dabei jedes Jahr aufs Neue, dass mit Beginn der Tournee das Ensemble innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Familie zusammenwächst. Gleichermaßen ergeht es den Artisten von Scandinavian Boards. Ebenso sensationell: Sowohl die Darbietung der jungen Schweden als auch das Feuerwerk der Turnkunst sind keine sterile und distanzierte Aneinanderreihung von Show-Höhepunkten. Ganz im Gegenteil: Die emotionale Nähe zum Publikum und das Erzählen einer berührenden Gesamtgeschichte sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Lukas und Aaron haben mit ihrer Gruppe, die aus insgesamt sieben Personen und dreiSchleuderbrettern besteht, für ihre weltweit einzigartige Flugshow beim Festival Cirque du Demain in Paris 2019 den erstmalig vergebenen Sonderpreis abgesahnt. Zum ersten Mal werden sie nun mit ihren beiden Nummern auf Tournee gehen und mit ihrer extrem rhythmischen Show zur eigens von Rick Jurthe komponierten Musik definitiv das Highlight von HARD BEAT werden. Und das Publikum mit Frische und Dynamik, halsbrecherische Sprünge und absolut Unerwartetem faszinieren.

Und das Beste: Mit dem Rabatt-Code SHTV-Rabatt erhältst du 20 % Rabatt auf jedes bestellte Ticket, exklusiv auf www.feuerwerkderturnkunst.de.

Text: Heike Werner
Infos und Tickets: www.feuerwerkderturnkunst.de

 

Tiedt und Kirsch beim Deutschlandpokal stark

SCHWÄBISCH GMÜND. Die D-Jugendturner Lukas Pialek, Lennard Fuhrmann (Kieler TV), Philipp Tiedt (Friedrichsort) und Jonas Kirsch (Hamburg/Kronshagen) belegten beim Deutschlandpokal mit 142,025 Punkten den 7. Platz von neun Landesauswahl-Teams.

Kirsch erreichte unter 44 Turnern einen sehr guten vierten Rang (53,075) und lieferte dabei die zweitbeste Reck-Wertung ab (9,15). Philipp Tiedt landete auf Platz zehn (51,575). Als Dritter und Fünfter des Jahrgangs 2010 verbleiben die Beiden auch 2022 im DTB-Talentkader.

„Jonas und Philipp turnen die Pflicht-Übung der AK 11/12 im ersten Jahr, deswegen sind ihre Punktzahlen schon ganz beachtlich. Ein besseres Team-Ergebnis ging uns leider durch zwei Fehler am Pauschenpferd und eine nicht durchgeturnte Reck-Übung verloren“, sagte Landestrainer Udo Poppe. Es siegte die Riege des Badischen Turnerbundes (161,70). Nathan Skulkin aus NRW gewann die Einzelkonkurrenz (55,80). jö