Erster Kreisturnwettkampf nach Coronapause im KTV Stormarn

Nach zwei Jahren Pause startete der Kreisturnverband Stormarn am 13. November wieder mit einen Turnwettkampf für Turnerinnen. Da noch nicht alle Vereine optimal trainieren konnten waren insgesamt nur 45 Teilnehmerinnen vom TSV Bargteheide (19), VfL Oldesloe (12), SV Preußen Reinfeld (7), TSV Glinde (5) und TSV Trittau (2) am Start.

Vor allem in den älteren Jahrgängen war die Teilnehmerzahl deutlich geschrumpft.

Die Tageshöchstwertung mit 66,70 P. konnte im Jahrgang 2003 Antonia Dietrich vom TSV Glinde erzielen. Mit den stolzen Wertungen am Sprung (17,75 P.), Stufenbarren (16,65 P.), Schwebebalken (16,00 P.) und Boden (16,30 P.) setzte sie sich auf einen sicheren 1. Platz. Nur am Boden erreichte sie keine Höchstwertung. Hier glänzte Zoe Genz vom SV Preußen Reinfeld im Jahrgang 2008 mit einer sauber vorgetragenen Übung von 16,50 P. Zoe überzeugte nicht nur am Boden mit ihren Leistungen, sondern auch an allen anderen Geräten und erreichte mit 64,00 Punkten das Siegertreppchen. Es folgte ihre Vereinskameradin Marlene von Netz mit 58,50 Punkten und die Oldesloer Turnerin Eva Kopner mit 56,50 P.  Ein sehr starker Jahrgang, der für die Zukunft auf gute Ergebnisse hoffen lässt.

Im Jahrgang 2009 setzte sich Sophia Oberhauser vom TSV Glinde mit 63,00 P. auf den 1. Platz und einem deutlichen Abstand zur Zweitplatzierten Vereinskameradin Leena Kukuk, die 55,55 P. erreichte. Elisabeth Anna Schröder vom VfL Oldesloe folgte mit 52,00 P. auf Platz 3.

Sehr schöne, fast perfekte Übungen sah man auch im Jahrgang 2010 von der Turnerin Sophia Werk aus Reinfeld. Mit 60,50 P. siegte sie vor Vereinskameradin Marleen Büge (60,30 P.) und Johanna Reinecke aus Bargteheide 56,15 P.

Zu erwähnen sind ebenfalls Lucia Peemöller und Evelyn Hellmann, die 16-jährigen Bargteheiderinnen auf den Plätzen 1 und 2 sowie die 18-jährige Oldesloerin Jule Niemczyk mit dem 2. Platz.

Bei den jüngeren Jahrgängen konnte der TSV Bargteheide ordentlich punkten. Hier traten im Jahrgang 2011 insgesamt 15 Teilnehmerinnen an den Start. Die Beteiligung war von allen Vereinen bunt gemischt. Fiona Helwig aus Bargteheide setzte sich mit einem knappen Vorsprung vor Vereinskameradin Marlene Lautenbach an die Spitze. Danach folgte Emma Franzki vom SV Preußen Reinfeld. Alle drei Turnerinnen lagen mit nur einem Zehntel auseinander.

Auch der Jahrgang 2012 war mit Bargteheiderinnen gut vertreten. Mit einem deutlichen Abstand gewann Merle Lampe mit 57,65 P. vor Pia Kuhn mit 53,95 P. und Greta Weingarten mit 53,15 P.

Die jüngsten Turnerinnen im Jahrgang 2013 kamen alle aus Bargteheide. Sie belegten in der genannten Reihenfolge die Plätze eins bis vier: Pauline Niemand, Elva Magens, Josephine Reinecke und Anna-Clair Gehlen.

Nicht nur die Turnerinnen sondern auch die Trainer*innen und die Kampfrichter*innen waren froh, einen so schönen harmonischen Wettkampf erlebt zu haben und hoffen, dass alle gesund die vierte Pandemie-Welle überstehen.

Irmgard Pötschick

 

Gerätturn-Wettkampf in Eutin unter Corona-Bedingungen

Nach fast zwei Jahren ohne Wettkampf wollte der Kreisturnverband (KTV) Ostholstein seinen jungen Sportlerinnen und Sportlern wieder eine Gelegenheit zum Leistungsvergleich geben. Streng unter Corona-Bedingungen fand in der Eutiner Sporthalle Blaue Lehmkuhle ein Wahlwettkampf der P-Stufen und ein Wettkampf Kür modifiziert statt – zur großen Freude der Sechs- bis Fünfzehnjährigen. Auch wenn viele in den Vorjahren Angetretene auf einen Start verzichtet hatten, waren 55 Teilnehmer aus fünf Vereinen dabei.

2-G-Einlasskontrolle nach Vereinen getrennt, ebenso die Umkleideräume, überall Maskenpflicht – Janina Peglow (KTV) hatte bei der Organisation darauf geachtet, dass die Vereinsriegen für sich blieben. Dass die Vergleichbarkeit der Leistungen nicht so hoch war wie bei Jahrgangsriegen, nahmen alle gern in Kauf. Schon die Ankündigung des Wettkampfs hatte den Trainingseifer sehr erhöht, wie die Vereinstrainer berichteten. Während ihrer Übung am Gerät konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Maske abnehmen; immer wieder einmal wurde das vergessen.

Die neugewählte Jugendwartin des Kreisturnverbands Ostholstein Lotta Karp (re.) mit ihrer Vorgängerin Pamela Junker.
Foto: A. Pohle

Morgens turnten die Jungen und die Kürturnerinnen der Leistungsklasse LK 3, nachmittags die Turnerinnen der Pflichtstufen. Für die Kampfrichter/innen war es ein langer Tag mit Maske. Anschließend hielt noch Jugendwartin Pamela Junker eine kurze KTV-Jugendversammlung ab. Sie trat nicht mehr an, zu ihrer Nachfolgerin wurde von den Jugendlichen Lotta Karp vom PSV Eutin gewählt. Auch bei der Siegerehrung war Abstand gefragt: die Medaillen mussten sich die Jahrgangsbesten selbst umhängen.

Ergebnisse Wettkampf Kür modifiziert nach Jahrgängen:

2007: 1. Ida Regehl (TSV Heiligenhafen, 41,15 Punkte).

2008: 1. Sophie Braker (Oldenburger SV, 42,50), 2. Liliana Lendvai (ATSV Stockelsdorf, 41,85), 3. Linn Felten (Oldenburg, 41,25).

2009: 1. Sina Schindel (PSV Eutin, 44,10), 2. Malena Frank (Heiligenhafen, 39,60).

2010/ 2011: 1. Lina Sachs (44,90), 2.Marit Faber (41,55), 3. Jule Scherbarth (41,05, alle Eutin).

2012: 1. Charlotte Gärtner (41,90), 2. Josefine Talaei (36,55), 3. Zoe Receveur (35,35, alle Eutin).

2013: 1. Seeja Pischel (43,10), 2. Tilda Schumacher (37,15), 3. Hedda Strugies (36,45, alle Eutin).

Medaillen Wahlwettkampf Jungen:

2008/2009: 1.Levius Freese (56,35), 2. Henry Engels (54,85, beide Eutin).

2010/2011: 1. Ole Woller (52,70), 2. Emilian Ertural (49,80, 3. Amael Ertural (46,50, alle Eutin)

2013: 1. Junis Teßmer (Eutin, 53,60), 2. Bent Goldenbow (Heiligenhafen, 49,30), 3. Noah Ertural (Eutin, 48,00).

2014: 1. Jonte Heinichen (44,60), 2. Matti Scherbarth (43,30, beide Eutin).

Medaillen Wahlwettkampf Mädchen:

2006/ 2007: 1.  Ayline Lemke (60,50), 2. Emma Studt (58,30, beide Stockelsdorf), 3. Lucy Zänker (TSV Neustadt, 55,85). 2008: 1. Sina Kröger (Stockelsdorf, 59,50), 2. Jaina Malisa Domann (Eutin, 56,50), 3. Leona Aliu (Neustadt, 50,00).

2009: 1. Tosca Fricke-Kranz (Eutin, 55,45)., 2. Lara Almeida Bento (Neustadt, 54,30).

2010: 1. Lene Marie Lassen (Eutin, 55,85), 2. Lucie Eckhoff (Heiligenhafen, 54,60), 3. Anna Köszegvary. (Neustadt, 52,65).

2011: 1. Julia Hollatz (Heiligenhafen, 55,55), 2. Mia Kallien (Stockelsdorf, 55,30), 3. Nele Gaarz (Heiligenhafen, 54,65).  2012: 1.  Marelie Neudeck (Oldenburg, 52,60), 2. Amélie Schwartz (Heiligenhafen, 52,55), 3. Jonna Biehl (Neustadt, 48,40).

2013: 1. Finja Mengel (Stockelsdorf, 53,55), 2. Amelie Waack (48,90), 3. Isabel Bekter (48,15, beide Neustadt).

2014: 1. Smilla Timm (Oldenburg, 44,00), 2. Jella Goldenbow (Heiligenhafen, 43,85). 2015: 1. Jule Tode (45,10), 2. Sophia Ertural (43,90, beide Eutin).

Liv Malin Boysen, duale Studentin im SHTV stellt sich vor

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Hi! Mein Name ist Liv Malin Boysen, ich bin 18 Jahre alt und seit Oktober 2021 die neue duale Studentin des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes. Ich komme aus Neumünster und habe in diesem Jahr mein Abitur absolviert.

Schon seitdem ich klein bin, liebe ich es, mich zu bewegen. Ich habe sehr viele Sportarten ausprobiert und finde es auch immer noch sehr spannend, Neues auszuprobieren. Das Turnen liegt mir aber schon seit meiner Kindheit besonders am Herzen. Vom Kinderturnen übers Gerätturnen bis hin zum TGW, habe ich schon alles gemacht. Gerätturnen betreibe ich auch noch weiterhin aktiv in meinem Verein dem MTSV Olympia Neumünster und im TGW bin ich beim TSV Gadeland noch weiterhin als Trainerin aktiv. Neben dem Turnen interessieren mich aber auch noch viele andere Sportarten, wie z. B. das Windsurfen.

In meiner Freizeit mache ich gerne viel mit Freunden und Familie, wie zum Beispiel Ausflüge an den Strand oder andere lustige Abenteuer, spiele und trainiere mit unserem Hund oder mache Musik. Außerdem liebe ich das Reisen, wo man viele neue Menschen und Orte kennenlernen kann.

Als ich die Anzeige vom SHTV gesehen habe, dass sie ein duales Sportmanagementstudium anbieten, war es die perfekte Möglichkeit für mich, Hobby und Beruf zu verbinden, da es schon seit längerer Zeit mein Plan war, beruflich in die sportliche Richtung zu gehen.

Am 04.10.2021 hat dann mein neuer Lebensabschnitt angefangen, mit der ersten Präsenzwoche an der Fachhochschule für Sport und Management in Potsdam und ich freue mich auf die Zeit, die jetzt auf mich zukommt.

Feuerwerk der Turnkunst: Verträumt, unbeschwert und voller Überraschungen

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Mach Dich bereit für eine Reise in eine zauberhafte Märchenwelt voller magischer Bewegung und fantasievoller Kunst! Öffne Dein Herz für das Schöne und sei gefasst auf das Unerwartete.

SPIRIT wird Dir zeigen, dass das Verrückte einen Sinn ergibt und voller Schönheit ist. Tauche ein in eine Welt der kindlichen Unbeschwertheit und verzauberter Leichtigkeit. Dich erwartet eine faszinierende Geschichte, in der Weltklasse-ArtistInnen und atemberaubende KünstlerInnen ihre begnadeten Körper sprechen lassen. Erlebe eine liebevolle Show voller Glanz, Herz, Spektakel, Drama und Gefühl – denn es sind die Kontraste, die das Schöne hervorbringen und den SPIRIT zum Leben erwecken.

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Umfangreicher Internet-Auftritt zum Sportland Schleswig-Holstein ist online

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KIEL. Das Sportland Schleswig-Holstein ist jetzt auch im Internet umfassend erlebbar. Das
Innenministerium hat Mitgliedern des Landtages und des Sportland-Lenkungsausschusses
aber nicht nur den neuen Internetauftritt schleswig-holstein.de/Sportland vorgestellt. Im
Fokus stand außerdem eine umfangreiche Informationsbroschüre, in der die Ziele und
Handlungsempfehlungen des Sportland-Prozesses präsentiert werden.

„Die Entwicklung zum Sportland Schleswig-Holstein ist eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe. Wir wollen alle Menschen, die am Sport interessiert sind, mitnehmen und bitten,
sich zu beteiligen. Gefragt sind in erster Linie die Sportvereine und –verbände, aber auch
alle Kommunen und die Tourismuswirtschaft. Nur gemeinsam werden wir den Sport in den
kommenden Jahren auf eine moderne Stufe heben. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir mit
der umfangreichen Veröffentlichung den begonnenen Prozess erlebbar und
nachvollziehbar machen können“, erklärt Innenstaatssekretärin Kristina Herbst.

Im Internet und der erstellten Broschüre sind die Ziele, Schwerpunkte und 118
Handlungsempfehlungen anschaulich dargestellt. An jeder Handlungsempfehlung lässt
sich im Internetauftritt ablesen, ob sie „am Start“, „auf dem Weg“ oder bereits „im Ziel“ ist.

„Alle Menschen können nachvollziehen, welche Projekte wir bereits in Angriff genommen
haben und wie der aktuelle Stand der Umsetzung ist. Und da haben wir schon einiges
vorzuweisen, wie beispielsweise den Start der Planungen zum Bau der kombinierten
Beachvolleyball- und Leichtathletikhalle. Der Bewegungsscheck als herausragendes
Starterprojekt zur Sichtung und Förderung von Talenten ist ebenfalls auf dem Weg und
wird federführend vom Bildungsministerium, gemeinsam mit dem Landessportverband
erarbeitet.“

Der Prozess ist auf mindestens ein Jahrzehnt festgelegt. Ein Steuergremium wird die
Umsetzung regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf auch nachsteuern.

Die Staatssekretärin dankte allen knapp 100 Expertinnen und Experten aus Sport, Wirtschaft und Politik für ihre Mitarbeit an dem dreijährigen Erarbeitungsprozess. „Vor allem der Landessportverband und die kommunalen Landesverbände verdienen
Respekt und Dank für ihre konstruktive Mitarbeit.“

Schon jetzt wurden viele der Handlungsempfehlungen angepackt und zum Teil auch
umgesetzt. Für die Digitalisierungsoffensive in den Sportvereinen habe das Land bereits 5
Millionen Euro bereitgestellt. Den Großteil davon habe der Landessportverband erhalten,
um die Vereine beim Aufbau digitaler Anwendungen zu unterstützen.

Schwimmoffensive, Modernisierung der Sportstätteninfrastruktur und Sanierung und
Modernisierung des Bundesstützpunktes Rudern in Ratzeburg seien weitere wichtige
Projekte, bei denen das Land bereits aktiv geworden ist. Auch ein neues
Landesstützpunktkonzept für den Leistungssport sei bereits auf dem Weg, sagte die
Staatssekretärin.

Insgesamt sind die Handlungsempfehlungen in fünf Kategorien eingeteilt worden:
„Bewegung und Sport in der Kommune“, Sport und Bewegung in den Vereinen“,
„Schwimmsport“, „Leistungssport“ sowie „Sport und Tourismus“. Ein Leitbild des
Gesamtprozesses und Starterpakete, die als erstes umgesetzt werden sollen, zeigen
Inhalt und Richtung des Zukunftsplans auf.

„Ich hoffe, dass sich viele Menschen beteiligen werden, damit wir unser Sportland
Schleswig-Holstein weiter mit Leben füllen können und gemeinsam den Sport im Land
noch mehr nach vorne bringen.“

Im Februar und März möchte das Innenministerium, gemeinsam mit dem
Landessportverband und den kommunalen Landesverbänden den „Zukunftsplan Sportland
Schleswig-Holstein“ auf Regionalkonferenzen im ganzen Land bekannt machen, sofern
dies Corona-bedingt möglich ist. Bürgerinnen und Bürger, Kommunal- und
Vereinsvertreterinnen und -vertreter sollen dann gezielte Informationen erhalten und
Fragen stellen können. Die Termine werden gesondert bekannt gegeben.

Das Sportland Schleswig-Holstein und die Broschüre im Internet:
www.schleswig-Holstein.de/Sportland

Quelle: Ministerium für Inneres

Infoblättle 3-2021

Hallo liebe Übungsleiterinnen und Übungsleiter,

so schnell hat uns die Weihnachtszeit wieder.

Das Jahr 2021 hat mich im Rückblick in meiner Einstellung zum Sport umfassend bestätigt.

Sportvereine sind umfänglich wichtig und unersetzlich. Der soziale und gemeinschaftliche Zusammenhalt ist eine unserer Stärken, auf die wir bauen können. Neben guten Sportmöglichkeiten ist es das soziale Engagement unserer Sportvereine, das den Menschen guttut.

Auch in unseren Reihen weiß ich, dass trotz der Coronalage verantwortungsvoll trainiert wird und jeder Übungsleiter sich um den Zusammenhalt seiner Gruppen bemüht. Das finde ich klasse. Meinen herzlichsten Dank an euch alle.

Wettkämpfe: In diesem Jahr konnten mehrere Gruppen von uns zu weiterführenden Wettkämpfen im DTB nominiert oder via Videoauswahl gemeldet werden. Und das Ergebnis war sogar ausgesprochen erfolgreich.

Harrisleer Tanzverein: Wurde gleich 2 Mal Sieger beim Deutschlandcup DTB Dance am 23.+24. Oktober in Röbel. Die Gruppen Dance Spirit ( AK 18+) und Dance Power (AK Jugend) landeten mit ihrer Performance ganz klar vorne auf Platz 1.

PSV Eutin: Die Mädels (AK Jugend) errangen beim Deutschlandcup DTB Dance Kleingruppe Platz 5. Des Weiteren starteten 4 Gymnastinnen des PSV beim Deutschlandcup P Synchron. Mit Platz 11 und Platz 15 sind die Mädels sehr zufrieden nach Hause gefahren.

Beim ersten Online Wettbewerb Showtime vom DTB waren vom SHTV die Roten Hosen aus Neumünster und die Gruppe Face vom TuS Holtenau dabei. Die eingereichten Videos der Vorführungen wurden im Vorab von einer Jury bewertet und am 13.11. im Livestream präsentiert. Beide Gruppen erhielten die Auszeichnung in Silber.

Allen Gruppen meinen herzlichsten Glückwunsch.

Fort- und Ausbildung: Leider sind in diesem Jahr unsere geplante Ausbildung sowie mehrere Fortbildungen coronabedingt ausgefallen. Neue Fortbildungen gibt es im nächsten Jahr und eine Ausbildung ist für 2023 angedacht. Ohne Probleme liefen die Kampfrichterfortbildungen. Ina Kühnel, unserer Kampfrichterwartin ist es gelungen, alle Kampfrichter digital am Bildschirm zu vereinen. Mit einem selbst erstellten Programm können die Kampfrichterinnen per Mausklick Fragen beantworten. Super Ina und vielen Dank.

Nächstes Jahr: Für unsere Qualifkationswettkämpfe in den Bereichen RdB, Dance, Gymnastik und Tanz ist der 12.06. vorgesehen. Also schon mal vormerken. Der TuS Holtenau in Kiel wird freundlicherweise die Ausrichtung übernehmen. Mein Dank geht hierzu an Romy Graumann, die vor Ort meine Verbindungsfrau ist. Eine Ausschreibung werde ich Anfang nächsten Jahres herausgeben. Weitere Qualifikationstermine werden noch bekannt gegeben.

Mein Wunsch an euch: Abschließend möchte ich in diese große Gruppe noch einen Wunsch richten. Es braucht in unserem Bereich mehr Helfer oder Unterstützer. Jeder möchte gerne sein Training machen, an Wettbewerben teilnehmen und regelmäßige, zeitnahe gute Information erhalten. Aber das funktioniert nur, wenn es auch Menschen gibt, die sich einbringen…ehrenamtlich.

Bereits vor einiger Zeit habe ich einen Appell an euch gerichtet, wer helfen kann und auch Aufgaben übernehmen würde.
So z.B. im Bereich Jugendarbeit, sodass der Kontakt zur SHTV Turnerjugend aufgebaut werden kann. Hier braucht es einen festen Vertreter. Auch im Bereich Presse- und Berichtswesen ist ein fester Ansprechpartner wichtig. Sämtliche Presse- und Berichterstattungen werden z.Zt. von mir übernommen. Da es auch leider keine Vertreter für Gymnastik, Tanz oder für Showwettbewerbe in den Kreisturnverbänden gibt, wird die Kommunikation mit den Vereinen gänzlich zentral vom SHTV (von meinem Schreibtisch) geregelt. Auch innerhalb der KTVs wäre eine Vertretung unserer Interessen, unseres Fachbereiches sehr sinnvoll. Bitte denkt darüber nach. Eure Ideen sind immer willkommen.

Abschließend bleibt mir noch, euch allen eine schöne Weihnachtszeit und Gesundheit zu wünschen. Die besten Grüße bitte auch an eure tollen Gruppen.

Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen
Eure Birgit

Dance Convention 2022 unter dem Motto Jubilee X

Zum zehnten Mal heißt es in unserer Turnschule in Trappenkamp: „Fläche frei für die Tanzbegeisterten“

Ein abwechslungsreiches und buntes Programm wartet auf dich.           

Also, melde dich an und sichere dir deinen Teilnehmerplatz.

SV Friedrichsort gewinnt Schleswig-Holsteins höchste Turnliga – TSV Bargteheide steigt in Landesliga auf

Souverän setzte sich die erste Mannschaft der SV Friedrichsort nach drei Wettkämpfen in der Landesliga des Gerätturnens männlich durch und wurde Schleswig-Holsteinischer Meister. Die Turner aus dem Norden Kiels siegten gegen die Elmshorner, wobei der Friedrichsorter Jona Jensen (24) erneut eine Stütze seiner Mannschaft war. Als bester Einzelturner überzeugte er an allen sechs Geräten und insbesondere am „Wackelgerät“ Pauschenpferd, wo er mit einer an Schwierigkeiten gespickten Übung seine langjährige Erfahrung ausspielte. In der Verbandsliga setzte sich der TSV Bargteheide gegen die zweite Mannschaft der SV Friedrichsort durch. Hier trumpfte der Bargteheider Turner Jorris Kielling mit seinen 15 Jahren auf und wurde bester Einzelturner. Er steigt nun zusammen mit seinen Turnkollegen in die Landesliga auf.

Der TSV Pahlhude musste verletzungsbedingt seine Mannschaft kurzfristig zurückziehen.

„Wir sind froh, dass wir, nachdem in 2020 die Ligasaison aufgrund der Corona-Situation ausfallen musste, in diesem Jahr den Turnern überhaupt wieder eine Turnsaison bieten konnten“, so Ligaobmann Arne Strickrodt. Für alle Turner waren dies die ersten Wettkämpfe nach zwei Jahren. Sie alle versuchten, trotz des coronabedingten Trainingsausfalls an ihre turnerischen Leistungen wieder anzuknüpfen. Manche Turner konnten ihre Übungen sogar aufstocken. „Alle Turner, Trainer und Kampfrichter genossen es sichtlich wieder gemeinsam in der Turnhalle zu stehen“, fasste Arne Strickrodt die Stimmung an den drei Wettkampfterminen zusammen und lobte die Disziplin bei der Umsetzung der Hygienekonzepte.

Alle hoffen nun auf einen geregelten Trainingsbetrieb, so dass in 2022 wieder mehr Mannschaften in den Ligen an den Start gehen können.

HARD BEAT Tournee 2022 abgesagt – SPIRIT Tournee 2023 steht für Neustart

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Aller guten Dinge sind eben nicht immer drei. Bereits zum dritten Mal muss die Feuerwerk der Turnkunst HARD BEAT Tournee leider abgesagt werden. Ein schwerer Schlag für die Veranstaltung und das gesamte Team dahinter. „Als die Möglichkeit einer erneuten Absage bei uns Thema wurde, war allen Beteiligten die Enttäuschung anzusehen, Tränen sind geflossen“, berichtet Tourleiter Wolfram Wehr-Reinhold. Und das ist auch mehr als verständlich. Schließlich arbeitet das Team seit nunmehr über drei Jahren leidenschaftlich und hoch motiviert an dieser Tournee. Und genau diese Leidenschaft macht sowohl das Team als auch das Feuerwerk der Turnkunst aus und so erfolgreich. „Diese Reaktionen haben mich sehr gerührt und sie zeigen eben, dass bei uns in jeder Show echtes Herzblut steckt, was uns einfach auch ein bisschen besonders macht“, so Wehr-Reinhold weiter.

Die Entscheidung zur erneuten Absage sei bei aller Enttäuschung jedoch alternativlos. Das Feuerwerk-Team ist sich der Verantwortung nach wie vor sehr bewusst. Großveranstaltungen haben in dieser Pandemie noch keinen Platz. „Solange wir keine ausreichende Impfquote haben, werden es Veranstaltungen wie unsere schwer haben“, ist Wehr-Reinhold überzeugt. Es ist alles in allem eine undankbare Situation! Das Feuerwerk der Turnkunst-Team hat sein Möglichstes versucht, um der Pandemie Paroli zu bieten und gehört dabei selbst doch zu den größten Verlierern. Die letzte Show der großen Arenen-Tour ist fast zwei Jahre her. Eine lange Zeit, die sowohl wirtschaftlich als auch mental erst einmal bewältigt werden muss. Selbstmitleid ist in dieser Branche allerdings kein guter Ratgeber. Sie lebt von Kreativität und Optimismus. Auch wenn der Schock also noch nicht ganz verdaut ist, geht der Blick der Verantwortlichen schon wieder nach vorne. Zum dritten Mal heißt es also „Mund abputzen und weitermachen“. Mit der Aussicht, Menschen zu begeistern und dem besagten Teamspirit wird der Neustart für das Feuerwerk der Turnkunst gelingen, da sind sich alle einig.

Wie passend also, dass das neue Motto der Tournee 2023 „SPIRIT“ lauten wird. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich bei diesem Neustart nach dann dreijähriger Showabstinenz auf eine Reise in eine zauberhafte Märchenwelt voller magischer Bewegung und fantasievoller Kunst freuen. Attribute wie „verträumt“, „unbeschwert“ und „überraschend“ werden genannt. Angesichts der aktuellen Lage ist die Aussicht auf eine derart zauberhafte Show ein Lichtblick, der die Vorfreude auf bessere Zeiten weckt.

Für alle, die gültige Tickets für die HARD BEAT Tournee besitzen, kann die Vorfreude auf SPIRIT bereits beginnen. In den nächsten Tagen erhalten diese Personen Austauschtickets für die brandneue Tournee 2023. Käuferinnen und Käufer, die nicht über den Veranstalter (www.feuerwerkderturnkunst.de) direkt gekauft haben, wenden sich bitte an die jeweilige Vorverkaufsstelle.

Anmeldestart zur Winter-Edition der Akademie des Turnens

Gemeinsam haben verschiedene Landesturnverbände ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Das Programm für die Winter-Edition der Akademie des Turnens vom 20. – 30. Januar 2022 ist veröffentlicht und die Anmeldung zu den Online-Workshops gestartet. Früh sein lohnt sich, denn in der Vergangenheit waren einige Workshops schnell ausgebucht.

Die Themenbereiche sind vielfältig und reichen von Pilates und Yoga, über Schneesport, Seniorensport, Gerätturnen, Tanz, Ernährung bis zum Kinderturnen, um nur einige zu nennen. So stehen zum Beispiel ein „Hula Hoop Workshop“, „Intensives Intervalltraining mit Älteren“, „Märchenhaftes Turnen“, „Rope Skipping für Einsteiger*innen“, „Große Gruppen und wenige Trainer*innen“, „African Beet“ oder „Athletiktraining für Turnerinnen“ auf dem Plan.

Auch Yoga steht im Rahmen der Online-Workshops auf dem Programm.
Foto: Philipp Trulley

Genauso bunt gemischt sind auch die Referent*innen, denn neben namhaften Referent*innen wie Daniela Ludwig, Sabine Diehl, Steffanie Bratan oder Marcus Schweppe sind auch einige Newcomer dabei, die an den insgesamt elf Akademie-Tagen aktiv sein werden. Von Montag bis Donnerstag finden morgens, spätnachmittags und abends Workshops statt. Freitags und an den Wochenenden gibt es sogar noch mehr Workshopzeiten: freitags und samstags sechs bzw. sieben Zeiten zwischen 7:00 und 21:30 Uhr, sonntags fünf zwischen 9:00 und 19:30 Uhr. Angeboten werden in der Regel mehrere 90-Minuten-Workshops parallel, an denen alle Interessierten für jeweils 15 € online und bequem von zu Hause aus teilnehmen können.

Weitere Informationen gibt es unter www.akademie-des-turnens.de.

BU: Auch Yoga steht im Rahmen der Online-Workshops auf dem Programm. Foto: Philipp Trulley